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Barbara Hlali

 

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Video: Wahrnehmung eines fremden Ortes

Will man sich mit einem unbekannten Ort oder Gebiet beschäftigen, so ist meist der erste Ansatzpunkt, sich auf einer Karte den Überblick zu verschaffen und sich zu orientieren. In der Realität jedoch funktioniert die Wahrnehmung eines Ortes, in den man sich zum ersten Mal begibt, anders: Sie setzt sich aus einer Reihe zeitlich aufeinanderfolgender Eindrücke zusammen. Die beschriebene Art der Wahrnehmung eines unbekannten Raumes soll im Projekt "Wahrnehmung eines fremden Ortes" thematisiert und sichtbar gemacht werden. Das Projekt wird durchgeführt von Barbara Hlali mit einem Kunstkurs für Kinder und Jugendliche des Museums am Ostwall.

 

VideoDie Teilnehmenden sind zwischen 9 und 15 Jahre alt. Sie kennen den Stadtteil kaum oder gar nicht. Die Gruppe wird sich vom Museum am Ostwall zum Dortmunder U begeben und von dort aus in den Stadtteil Westend weiterziehen. Auf künstlerisch-kreative Weise werden die Eindrücke festgehalten, die zu einer Charakterisierung des Stadtteils Westend verbunden werden können. Die Jugendlichen werden zu ihren Eindrücken fotografieren, zeichnen, filmen und texten. So werden die Charakteristik des Stadtteils, die Atmosphäre, Auffälligkeiten, kleine Besonderheiten und Begegnungen mit anderen Menschen festgehalten.

 

Die unterschiedlichen gestalterischen Produkte (Zeichnungen, Frottagen, Fotos, Videosequenzen und Texte) werden schließlich zu einem Video zusammengefasst. Die verschiedenen Blickwinkel und Fokusse der Teilnehmenden werden zu einer Gesamtansicht auf den Stadtteil zusammengefügt. Das Medium Video erlaubt es außerdem, die zeitliche Abfolge von Eindrücken wiederzugeben.

 

 

Foto: Elvira Neuendank