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Termin

2011

Kontakt

Prof. Ursula Bertram-Möbius

Institut für Kunst und Materielle Kultur, TU Dortmund

Raum: 4224

Emil-Figge-Straße 50

44221 Dortmund

Tel: 0231 / 755-4102

 

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Projekt Präzisionsfabrik

Eine leuchtend rote Kleinstfabrik sitzt auf einem Stromverteiler inmitten der TU Dortmund und produziert in Lohnarbeit Präzision. Jeder Mensch kann sich als Lohnarbeiter bewerben. Durch Vorzeigen des Ausweises wird der Lohn festgelegt. Deutsche bekommen 5.- € Lohn und Migranten 6.- €. Alle 15 Minuten kann ein anderer den Produktionsort benutzen.

kunstprojekt

Es wird erwartet, dass ein Text präzise und völlig fehlerfrei vor der Kamera gesprochen wird. Wenn ein Sprechfehler auftaucht, wird der Versuch abgebrochen. Wenn der Text auswendig und fehlerfrei aufgesagt wird, bekommt der Arbeiter 5.-, bzw. 6.- Euro. Der Text hängt am Produktionsort und kann zum Erlernen mitgenommen werden. Es handelt sich um einen kurzen Text mittleren Anspruchs, der durchaus mit einigem Training auswendig gelernt werden kann. Dessen Inhalt dreht sich um Kunst und ist genauso schlicht und schnörkellos wie das Innere der Fabrik.

 

Die Fabrik hat die Maße von ca. 2.50 x 2.75 x2.80 h. Sie besteht aus einem Metallcontainer, der aussieht wie eine rote Box. Die Außenfassade ist plakatiert mit der Anwerbung der Lohnarbeit, der Tätigkeitserwartung und der Produktionszeiten. Die Eingangstüre liegt in 1.70 m Höhe und wird über eine Treppe erreicht. Der schlichte Innenraum beinhaltet einen Holzstuhl, ihm gegenüber eine fest installierte Kamera und einen Kleiderhaken. Außerhalb der Produktionszeiten ist die Türe verschlossen und ein Monitor ist platziert. Übertragen werden die Produktionen von den jeweiligen Vortagen.