Das Buch "Ana Mendieta/Hans Breder: a relationship in documents" dokumentiert sowohl die Briefe, die Ana Mendieta während ihrer ersten Jahre (1975-1982) in New York an Hans Breder schrieb, als auch einen wichtigen Teil der gemeinsamen künstlerischen Arbeit. Es ist ein Dokument jener Jahre, in denen sich eine junge Künstlerin in New York behauptet und wichtige künstlerische Erfolge erzielt. Das Museum Ostwall im Dortmunder U, die TU Dortmund und die Galerie Hachmeister laden zur Buchpräsentation und zum Gespräch mit Hans Breder am 25. November um 18.30 Uhr im Dortmunder U, 4. Etage, ein.
Das Buch „Ana Mendieta/Hans Breder: a relationship in documents“ wurde Heiner Hachmeister herausgegeben und erschien in den „Dortmunder Schriften zur Kunst“. Es dokumentiert sowohl die Briefe, die Ana Mendieta während ihrer ersten Jahre (1975-1982) in New York an Hans Breder schrieb, als auch einen wichtigen Teil der gemeinsamen künstlerischen Arbeit. Es ist ein Dokument jener Jahre, in denen sich eine junge Künstlerin in New York behauptet und wichtige künstlerische Erfolge erzielt.
Ana Mendieta (1948-1985) hatte, aus Kuba kommend, an der Universität Iowa City Kunst studiert. Als Studentin hatte sie in Breders Intermedia-Programm die Möglichkeit sich mit konzeptueller und performativer Kunst zu befassen. Sie setzte ihren eigenen Körper sowohl als Subjekt und als Medium ein, um Genderfragen und Aspekte der kulturellen Identität zu thematisieren.
Ana Mendieta und Hans Breder waren lange Jahre in einer Liebesbeziehung verbunden und arbeiteten in dieser Zeit künstlerisch eng zusammen. In Iowa führte Mendieta 1972 ihren ersten Perfomances auf, künstlerisch erfolgreich wurde sie in New York in den achtziger Jahren. Gerade in den letzten Jahren unternehmen es Ausstellungen und Publikationen, ihr Werk, das in einem einzigartigen Klima der New Yorker Kunstmetropole entstand, zu untersuchen und besonders zu würdigen. Zur besonders großen Aufmerksamkeit für ihre Biografie trägt ihr mysteriöser Tod in noch jungen Jahren bei.
Hans Breder hat die Originalbriefe vor wenigen Monaten dem Intermedia-Archiv im Museum Ostwall übergeben. Das Archiv kam über die TU Dortmund von Iowa nach Dortmund und wird heute im Museum Ostwall im Dortmunder U betreut und ausgestellt.