Rock, Klassik, Fotografie und Poetry Slam - Einen bunten Mix aus verschiedenen Künsten bringen Studierende der Kultur und Sprachwissenschaften auf die Bühne des Dortmunder »domicil«. Das abwechslungsreiche Bühnenprogramm, das die Besucher der Veranstaltung am 21. Juli um 20 Uhr erwartet, ist das Ergebnis des Seminars »Infusion 3 - Projektmanagement«. Bei der Lehrveranstaltung mussten sich die Studentinnen und Studenten als Organisatoren eines kulturellen Events beweisen.
Wenn Rock auf Klassik und Fotografie auf Poetry Slam trifft, dann passt das zunächst nicht zusammen. Dennoch hat sich eine Gruppe Studierender im Rahmen des Seminars „Infusion 3 – Projektmanagement“ bei der Planung eines außergewöhnlichen Kulturevents die Weisheit „Gegensätze ziehen sich an“ zu Gute gemacht: Pünktlich zum Ende der Vorlesungszeit kann im Dortmunder domicil der Semesterausklang gefeiert werden. Am Donnerstag, 21. Juli, findet dort „Infusion 3 - A moving experience“ statt.
Studenten der Dortmunder Kultur- und Sprachwissenschaften haben ein Semester lang Künstler aus unterschiedlichsten Bereichen zusammengetrommelt. Mit dem Ziel mal etwas anderes zu schaffen - ein kontrastreiches Bühnenprogramm, für jeden etwas dabei.
Den Auftakt an diesem Abend bildet das Saxophon-Quartett aus Krefeld. Die frisch gekürten Bundessieger bei „Jugend musiziert“ kommen mit einer Mischung aus Klassik, Jazz und Pop in Dortmund vorbei. Im Gegensatz dazu schwingt das Rock`n Roll-Pärchen das Tanzbein auf der domicil-Bühne.
Wieder eine ganz andere Richtung schlägt der 27-jährige Rainer Holl ein, der selbst Student der Kulturwissenschaften ist. Er bezeichnet sich als „Automato-Poet“ und will mit lyrischen Texten - ob auf Englisch oder Deutsch - den Zuschauer auf andere Weise begeistern: Poetik mit einer Portion Ruhrgebiets-Charme.
Das Habanera-Duo ist noch jung, aber schon gut rumgekommen: Estland, Italien, Frankreich Kroatien, Bosnien-Herzegowina. Zwei junge Musiker am Violoncello und am Klavier, treten mit einem Mix aus latein-amerikanischer Tanzmusik, Tango und Jazz auf.
Ein weiterer Act ist Shoreline Is: Die Band hat es nicht weit zum domicil - sie kommt aus Dortmund und verbindet Indie mit Dream-Pop: „Eine Mischung aus sonnigen etwas eingestaubten Gitarrensounds, viel Hall und Melancholie und klaren Beats“.
Mit zwei Bands geht es in den Abschluss des Abends: Sisterkingkong kommen ebenfalls aus Dortmund und vereinbaren Melancholie mit Feel-Good-Musik. Den Schlusspunkt setzt dann die achtköpfige Band Marek Marple: Die Soul`n Ska-Band sorgt dann noch mal für Tanzgarantie.
An so einem Abend darf noch eine andere Kunst nicht fehlen - ein Fotograf wird während der Show die Eindrücke des Abends in seinen Werken einfangen. Wer endlich mal etwas anderes machen möchte als abends ins Kino zu gehen oder sich einfach für eine neue Vorstellung von Kunst und Kultur interessiert, ist recht herzlich eingeladen, Teil dieses einzigartigen Events zu werden.
„A moving experience“ ist die dritte Veranstaltung von Infusion, einem praktischen Seminar zum Thema Kulturmanagement. Die Show beginnt am 21. Juli um 20 Uhr, Einlass ist um 19.30 Uhr Uhr. Der Eintritt kostet drei Euro.