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Rundgang Kunst: Preisverleihung für die besten studentischen Arbeiten

Ausgewählte Arbeiten von Studierenden des Seminars für Kunst und Kunstwissenschaft werden vom 14. Juli bis zum 14. August in der Ausstellung »Rundgang Kunst« im Dortmunder U zu sehen sein. Zur Vernissage am Mittwoch, 13. Juli, um 17:00 Uhr werden auch die Kunstpreise der TU Dortmund vergeben. Der »Rundgang Kunst« bildet einen Querschnitt dessen, was die Studierenden in den vergangenen zwei Semestern geschaffen haben und umfasst die Bereiche Fotografie, Graphik, Malerei und Plastik/Interdisziplinäres Arbeiten. In diesen vier Bereichen werden außerdem zum dritten Mal die Kunstpreise der TU Dortmund vergeben.

Der Kunstpreis der TU Dortmund für Fotografie geht an Silke Schönfeld, die in ihrer Arbeit »Geschwister« junge Menschen in der Kleidung ihrer Eltern im häuslichen Umfeld fotografiert hat. Seit Längerem setzt sich die Kunststudentin mit der Suche nach Identität auseinander. So dokumentierte sie vergangenes Jahr beispielsweise in einem Auslandsemester die Jugendszene in Liverpool. Die Jury war überzeugt von der persönlichen Motivation der Arbeit sowie dem klaren konzeptionellen Vorgehen und der formalen Umsetzung.

Hannah Peifer erhält den Kunstpreis der TU Dortmund für Graphik für ihre großformatigen, originären Papierarbeiten, in denen sich Zeichnung und Linolschnitt kombiniert finden. Schriftelemente und weibliche Figuren werden räumlich komplex verwoben und in eine traumähnliche Wirklichkeit überführt.

Den Kunstpreis der TU Dortmund für Malerei erhält Astrid Wilk. Sie hat ihre Malerei über einen langen Zeitraum hinweg beständig und mit hoher Intensität entwickelt. In aufwändigen experimentellen Phasen konnte sie ein reichhaltiges malerisches Vokabular herausbilden, das sie nun souverän in wandfüllenden Formaten zur Sprache bringt. Das im Rundgang ausgestellte Bild zeigt ein gedoppeltes, gespiegeltes Portrait der Künstlerin mit ihrem Lebensgefährten und ihren Hunden.

Den Kunstpreis der TU Dortmund für Plastik und Interdisziplinäres Gestalten hat die Jury Jascha Fidorra zugedacht. Seine Werke zeichnen sich durch ein außerordentlich experimentierfreudiges forschendes Arbeiten aus. Er geht der Frage nach, wie eine voluminöse Metallplastik ohne Schweißnähte funktionieren kann, ob Papier als Material für eine Großplastik taugt und ob die Herstellungswerkzeuge nicht das eigentliche Endprodukt sind.

Ausstellung:

Der Rundgang Kunst ist auf der Hochschuletage im Dortmunder U (Leonie-Reygers-Terasse) bis zum 14. August dienstags und mittwochs von 10 bis 18 Uhr, donnerstags und freitags von 10 bis 20 Uhr sowie samstags und sonntags von 11 bis 18 Uhr geöffnet.