17. und 18. September: Willy-Brandt-Platz in der Essener Innenstadt
Georg Lammich
Koordinationsbüro Global Young Faculty
Kulturwissenschaftliches Institut Essen
Goethestraße 31
45128 Essen
Tel: (0201) 7204-226/173
Am 17. September stellen die Nachwuchswissenschaftler der Arbeitsgruppe "Kultur und Gesellschaft" der Global Young Faculty mitten in der Essener Innenstadt, am Willy-Brandt-Platz, einen interreligiösen Pavillon auf. In der Ausstellung, die unter dem Namen "Sondernutzung" läuft, wollen die jungen Forscher für zwei Tage, bis zum 18. September, auf die Herausforderungen und Potentiale religiöser und kultureller Vielfalt in der Metropole Ruhr aufmerksam machen.
"Der 6 Meter hohe und bunt bemalte Turm soll an religiöse Hochbauten von Kirchturm bis Minarett erinnern und durch unterschiedliche Farben für die Religionen der Welt stehen,“ so das Credo der Beteiligten. Die jungen Wissenschaftler nehmen Bezug auf die zunehmende öffentliche Präsenz unterschiedlicher Religionen und Kulturen, die von den Rändern in die Zentren unserer Städte wandern. Jeder Interessierte kann den Turm auch von Innen erkunden, der an einen sakralen Ort erinnert. Um den Turm herum werden Kurzfilme über verschiedene Religionen in Nordrhein-Westfalen gezeigt. Ziel der Aktion ist es, die Vielfalt der Religionen im Ruhrgebiet darzustellen und die Bewohner der Region zu einer Auseinandersetzung mit dem Thema Religion zu animieren. Zusätzlich werden die Reaktionen der Passanten auf die Installation "Sondernutzung“, als materiell manifestiertes Symbol der kulturell-religiösen Vielfalt, in einem Kurzfilm festgehalten.
Die Global Young Faculty ist eine Initiative der Stiftung Mercator, die vom Kulturwissenschaftlichen Institut Essen (KWI) koordiniert wird. Sie ist ein Beitrag dieser beiden Institutionen, der Universitätsallianz Metropole Ruhr und der außeruniversitären Forschungseinrichtungen zur Kulturhauptstadt Europas Ruhr.2010.