Sprungmarken

Servicenavigation

Hauptnavigation


Sie sind hier:

Bereichsnavigation

Nebeninhalt

Termin

Auf den zweiten Blick: 25. September bis 11. November 2010, U - Zentrum für Kunst und Kreativität, Leonie-Reygers-Terrasse, Dortmund

Kontakt

Sonja Hnilica

Projektkoordination "Auf den zweiten Blick"

Lehrstuhl Geschichte und Theorie der Architektur

GB I, Raum 209

August-Schmidt-Str. 6

44221 Dortmund

Tel.: (0231) 755-6056

Link

Hauptinhalt

Campus Stadt: "Auf den zweiten Blick" im Dortmunder U

Als Zentrum für Künstler und Kreative steht das U für Dortmunds Wandel. Klar, dass da die TU Dortmund nicht fehlen darf. Auf einer eigenen Etage, dem "Campus Stadt", zeigt sie, dass Kunst und Kreativität an der Hochschule einen wichtigen Platz einnehmen und dass Wissenschaft ein bedeutender Teil von Kultur ist. Am 25. September ist der Lehrstuhl Geschichte und Theorie der Architektur mit der Ausstellung "Auf den zweiten Blick" auf die Hochschuletage gezogen.

Auf den zweiten Blick: Architektur der Nachkriegszeit in NRW

Der Lehrstuhl Geschichte und Theorie der Architektur zeigt bis zum 11. November anhand von Fotos, Plänen und anderen historischen Dokumenten die Architekturgeschichte von 20 Bauwerken der Nachkriegszeit. Die in die Jahre gekommenen Bauten aus dieser Zeit haben Nordrhein-Westfalens Städte maßgeblich geprägt, doch werden sie kaum mehr geschätzt. Die Architektur der 1950er, 60er und 70er Jahre ist vielen Menschen erklärungsbedürftig geworden.

Jeder Bau wird unter einem spezifischen Blickwinkel beleuchtet, woraus sich ein neuer, eben ein "zweiter Blick“ eröffnet. So wird nachvollziehbar wie etwa eine innovative Konstruktionsweise den Entwurf prägte oder soziale Ansprüche in Beton gegossen wurden. 20 kleine "Architekturgeschichten“ eröffnen so einen neuen Blick auf eine allgemein unterschätzte Architekturepoche. Die Zusammenschau der verschiedenen "Geschichten“ eröffnet zugleich die Bandbreite möglicher Lesarten von Architektur.

Unter den portraitierten Bauwerken finden sich Kirchen, öffentliche Bauten, Bürohäuser und Wohnbauten in unterschiedlichem Maßstab und von unterschiedlichem Bekanntheitsgrad. Für die Visualisierung des alltäglichen Blicks auf die ausgewählten Bauten konnte der Berliner Fotograf Georg Knoll gewonnen werden. Er hat alle Bauwerke in ihrem heutigen Zustand dokumentiert. Entstanden ist ein Kaleidoskop ungeschönter wie faszinierender Alltagsrealität.