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Termin

Herbst 2010, Museum für Kunst und Kulturgeschichte, Hansastraße 3, Dortmund

Kontakt

Prof. Dr. phil.-hist. Horst Pöttker

Institut für Journalistik

Raum 3.509

Emil-Figge-Straße 50

44227 Dortmund

Tel.: (0231) 755 - 4117

 

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Jenseits der Kohle: Ringvorlesung startet am Donnerstag in die zweite Runde

Um die städtische Öffentlichkeit mit den leistungsfähigen Geistes- und Sozialwissenschaften der TU Dortmund bekannt zu machen, veranstaltet die Universität in Zusammenarbeit mit dem Museum für Kunst und Kulturgeschichte 2010 eine Ringvorlesung zu historischen Themen. "Jenseits der Kohle. Kulturgeschichte(n) des Ruhrgebiets" – unter diesem Titel finden im Kuppelsaal des Museums für Kunst und Kulturgeschichte 14 Veranstaltungen statt.

Im Jahr, indem die Region sich als europäische Kulturhauptstadt präsentiert, liegt es nahe, die Veranstaltungsreihe der Gewordenheit und dem Wandel des Ruhrgebiets zu widmen. Die gemeinsame Idee der Stadtgespräche ist es zu zeigen, dass es nicht erst seit dem Strukturwandel, sondern auch schon vor und während Kohle und Stahl in dieser Region Kulturen der Öffentlichkeit gegeben hat und noch gibt. Moderiert von der WDR-Fernsehjournalistin Heike Mund gab es während des Sommersemesters sieben Vorträge, u. a. von Michael Stegemann zu "Fabrik-Musiken und Musik-Fabriken“, von Thomas Ruster zum Ruhrbietskatholizismus im 19. Jahrhundert oder von Jürgen Link über den Kampf der Belegschaft von Krupp-Rheinhausen gegen die Schließung des Werks in den 1980er Jahren. Trotz drückender Hitze waren die Vorträge auch im Juli noch gut besucht.

 

TU-Professor und ZDF-Journalist Michael Steinbrecher moderiert

Im Wintersemester wird die Reihe mit sieben weiteren Veranstaltungen fortgesetzt, wobei sich auch TU-Professor und ZDF-Journalist Michael Steinbrecher gelegentlich an der Moderation beteiligen wird. Wolfgang Sonne beginnt am 16. September um 19.00 Uhr mit einem Vortrag über die Architektur Dortmunds im Kaiserreich und der Weimarer Republik, Eva-Maria Butz und Alfons Zettler aus dem Fach Geschichte der TU befassen sich im Oktober mit mittelalterlichen Burgen der Region als Symbole der Macht, Christina M. Stahl rekonstruiert im November die lange Tradition des Singens im Ruhrgebiet und Jörn Rüsen wird am 9. Dezember die Reihe mit Grundfragen zum kulturhistorischen Denken in der Gegenwart beschließen.

 

Die Beteiligten möchten mit der Ringvorlesung deutlich machen, dass zur Dortmunder Universität auch nach der Umbenennung in TU die Geistes- und Sozialwissenschaften gehören. Geschichte ist ein zwangsläufiger Teil dieser Disziplinen, aber auch andere Fachgebiete. In der Fakultät Bauwesen gibt es eine Professur für Theorie und Geschichte der Architektur, in der Journalistik einen Schwerpunkt Gesellschaftliche und historische Grundlagen des Journalismus und in der Fakultät 16 eine Professur für Kunstgeschichte, um nur einige zu nennen.

 

Es ist geplant, die historischen "Stadtgespräche im Museum“ 2011 mit einer neuen Thematik fortzusetzen.