23. bis 25. August 2010: U - Zentrum für Kunst und Kreativität, Leonie-Reygers-Terrasse, Dortmund
Hartware MedienKunstVerein/E-Culture Fair
Fabian Saavedra Lara
Güntherstraße 65
44143 Dortmund
Innovative Projekte aus den Grenzgebieten von Kreativwirtschaft, Forschung, kultureller Bildung und Medienkunst zeigt die E-Culture Fair 2010 seit heute im Dortmunder U – Zentrum für Kunst und Kreativität. Die Messe ist der erste Schritt einer auf Langfristigkeit angelegten Kooperation von drei Partnern: Virtueel Platform aus Amsterdam, BAM aus dem belgischen Gent und medienwerk.nrw in Zusammenschluss mit ecce (european centre for creative economy). Veranstaltet wird die E-Culture Fair in diesem Jahr vom Hardware MedienKunstVerein.
Nach ersten Vorveranstaltungen, die seit 2000 regelmäßig in den Niederlanden stattfanden, präsentiert sich die Messe nun zum ersten Mal in Deutschland. Unter dem Motto "For more than one" geht es vor allem um Anwendungen, Methoden und künstlerische Positionen, die sich im Kontext neuer Medien an mehr als einen Nutzer richten. In einem Ausstellungsbereich, in Workshops und Präsentationen haben internationale Künstler und Kreative während der Fair die Möglichkeit, ihre neuesten Arbeiten zu zeigen und zukünftige Kooperationen im Kontext elektronischer Kultur vorzudenken. Ziel ist es, den aktuellen Stand der verschiedenen kreativen Anwendungen sowie die sozialen und kulturellen Transformationen im Bereich des Digitalen abzubilden, genauso wie ihre künstlerische Reflexion. Die E-Culture Fair 2010 ist auf spielerische Weise erfahrbar, zugleich fördert sie in Diskussionsforen einen vertiefenden Austausch zwischen Kreativwirtschaft, Forschung und Medienkunst.
An den drei Öffnungstagen ist die Messe jeweils von 10 bis 20 Uhr im Dortmunder U zu sehen. Von 10.30 Uhr bis 17.30 Uhr stellen verschiedenen Entwickler und Labore in Live-Präsentationen ihre neuesten Anwendungen, Tools oder Arbeitsmethoden vor, während im Ausstellungsbereich verschiedene Projekte aus dem Bereich Medienkunst gezeigt werden. Abends gibt es Möglichkeiten für Diskussionen. Zum Abschluss der E-Culture Fair werden am 25. August ab 21 Uhr in einer großen audiovisuellen Außeninstallation des MediaLAB (Hogeschool van Amsterdam) auf der an das U angrenzenden Fassade des Bürogebäudes neben dem Haupteingang große, interaktive Videos projiziert, die von Besuchern gesteuert werden können. Ab 23 Uhr können sich die Teilnehmer der Messe während der gemeinsam mit ISEA2010 Ruhr organisierten Abschlussparty im Gewölbekeller unter dem Zentrum für Kunst und Kreativität in lockerer Atmosphäre und untermalt von elektronischer Musik kennenlernen.
Die Messe ist ein kommunikatives Labor, eine Werkstatt, in der auf erfahrungsbezogene Weise neue Ideen präsentiert werden. Die Veranstaltung richtet sich an Professionelle im Bereich neuer Medien sowie an all diejenigen, die neugierig darauf sind, wie elektronische Kultur morgen aussehen könnte. Die E-Culture Fair 2010 wird gefördert von der Ministerpräsidentin des Landes Nordrhein-Westfalen, der Stadt Dortmund, dem Kulturbüro der Stadt Dortmund, dem Auswärtigen Amt und dem Ministerium für Bildung, Kultur und Wissenschaft der Niederlande sowie den Flämischen Behörden, Flanders DC und IBBT. Sie ist ein Kooperationsprojekt der ISEA2010 Ruhr, dem 16. Internationalen Symposium zu Elektronischer Kunst.