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Termin

20. Juli, 20 Uhr: Abschlusskonzert in der Propsteikirche, Dortmund

Kontakt

Reinhard Fehling

Institut für Musik und Musikwissenschaft

Raum 5.211

Emil-Figge-Straße 50

44227 Dortmund

Tel: (0231) 755-4113

 

Link

 

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Campus Cantat: Erstes Konzert in Kamen begeisterte das Publikum

Gestern Abend (19. Juli) wurde es eng im Altarraum der katholischen Pfarrkirche Heilige Familie in Kamen. An die 100 Sängerinnen und Sänger aus der ganzen Welt sowie Solisten und Orchestermusiker tummelten sich in der Kirche und begeisterten die 250 Besucher. Zum Besten gaben sie zwei Werke des italienischen Komponisten Giovanni Battista Pergolesi, die sie in der vergangenen Woche auf Schloss Nordkirchen einstudiert hatten. Das zweite Konzert am heutigen Dienstag in der Dortmunder Propsteikirche verspricht ein ebenso großer Erfolg zu werden.

25 Jahre gibt es "Campus Cantat“ nun schon. Anlässlich dieses Jubiläums haben sich die Organisatoren etwas ganz Besonderes überlegt. Aufgeführt werden Pergolesis "Stabat Mater“ sowie sein lange in Vergessenheit geratenes Oratorium "Septem verba a Christo in cruce moriente prolata“. Reinhard Fehling, musikalischer und konzeptioneller Leiter der internationalen Musikwoche, arbeitete bis vor wenigen Wochen daran, das Werk für Bass, Tenor, Alt, Sopran, gemischten Chor und Orchester aus Handschriften des 18. Jahrhunderts zu rekonstruieren. Zum ersten Mal führte er das vor mehr als 50 Jahren in Vergessenheit geratene musikalische Kunstwerk zu in der Bibel überlieferten Worten, die Jesus am Kreuz sprach, neu aus Handschriften und Tonsätzen zusammen.

 

Sänger kommen aus der ganzen Welt

Auch bei der diesjährigen internationalen Musikwoche machen wieder Sänger aus der ganzen Welt mit. Neben den Mitgliedern des Hochschulchors der TU Dortmund kommen die Teilnehmer dieses Jahr unter anderem aus Bulgarien, Tschechien, Ungarn, England, Ghana, Island, Polen und Mazedonien.

 

Das heutige Konzert in der Propsteikirche wird vom "Friedenslicht der Religionen“ des Dortmunder Lichtkünstlers Leo Lebendig begleitet. Das Kunstwerk ist die Antwort des Absolventen der PH Dortmund auf die Anschläge des 11. September. Es initiiert und begleitet kreative Aktivitäten von Angehörigen unterschiedlicher Kulturkreise. Das Projekt ist Teil der RUHR.2010 und war bereits in Israel und den Niederlanden – zur Feier der Parlamentseröffnung in Den Haag – unterwegs.