12. Juli 2010, 18 Uhr: KWI Essen, Goetherstraße 31, Essen
Magdalena Schaeffer
Pressesprecherin
Kulturwissenschaftliches Institut
Goetherstraße 31
45128 Essen
Tel: (0201) 7204-153
Wie lässt sich das schwierige Verhältnis zwischen Eigenverantwortung und Selbstbestimmung älterer Menschen in Zeiten knapper öffentlicher Kassen gestalten? Um diese Frage geht es heute Abend (12. Juli 2010) ab 18 Uhr während der letzten Paneldiskussion der Ringveranstaltung "Die alternde Gesellschaft – Herausforderungen und Chancen" im Kulturwissenschaftlichen Institut (KWI) Essen. Claus Feldmann von der Leibniz Universität Hannover, Petra Gehring von der TU Darmstadt und Thomas Macho von der Humboldt Universität Berlin diskutieren, Welt-Redakteur Matthias Kamann führt durch den Abend.
Lebenslanges Lernen. © Matthias Fentross/allavoro.de
Die alternde Gesellschaft stellt nicht nur eine demografische, sondern auch eine verantwortungsethische Herausforderung dar. Die Teilnehmer der Paneldiskussion diskutieren daher, ob älteren Menschen mehr Eigenverantwortung für die eigene Versorgung oder die Entscheidung über ihre Lebensbeendigung gegeben werden sollte. Kann erwartet werden, dass sich Menschen auch im hohen Alter um die Aufrechterhaltung ihrer Selbstständigkeit kümmern und als aktive Bürger an der Gesellschaft teilnehmen? Oder steht der Staat in der Pflicht, alte Menschen besser zu unterstützen und sie verstärkt der öffentlichen Verantwortung zu unterstellen? Was geschieht aber, wenn dies aus Kostengründen nicht mehr geht?
Die Paneldiskussion wird vom Center für Responsibility Research (CRR) – einem Forschungszentrum im KWI Essen – veranstaltet. Die Ringveranstaltung ist ein Projekt des Wissenschaftsforums Ruhr, gefördert von der Stiftung Mercator und dem Verein Pro Ruhrgebiet.