Eine außergewöhnliche Fotoausstellung ist seit dem 20. Mai am Bauzaun des U zu sehen. 12 Portraits, die im XXL-Format (2,05 x 1,45 Meter) auf LKW-Plane gedruckt sind, zeigen Menschen aus dem Quartier des Dortmunder Wahrzeichens. Fotografiert haben sie Journalistik-Studierende im Rahmen eines Seminars im vergangenen Wintersemester. Die Fotos machen auf den Stadtteil mit seinen vielfältigen Angeboten aufmerksam und wecken Interesse für das, was im Rahmen des Umgestaltungsprozesses entlang der Rheinischen Straße vom Westentor bis zur Dorstfelder Brücke passiert.
Florian Hückelheim, Moritz Tschermak und Daniel Gehrmann mit ihrem Dozenten Pascal Amos Rest am Ausstellungs-Bauzaun.
Für das Stadtumbauprojekt "Rheinische Straße“ entwickelte die von der Stadt Dortmund beauftragte Fundo GmbH ein Konzept zur Stärkung des Wirtschaftsstandorts im Dortmunder Zentrum. Zum Aufgabenspektrum von Fundo gehört auch die Entwicklung und Umsetzung von Marketingmaßnahmen, die das Image des Standortes Rheinische Straße verbessern und dadurch die Wettbewerbsfähigkeit der bestehenden Betriebe fördern. Dabei stand irgendwann die Frage im Raum, was das denn für Menschen sind, die im Gebiet als Selbstständige und Unternehmer arbeiten und offenbar im Wortsinne "ihren Markt“ gefunden haben. Schließlich wurde diese Frage unter der Leitung von Dozent Pascal Amos Rest Studierenden des Instituts für Journalistik an der TU Dortmund gestellt. Die Antwort sollte mit den Mitteln des Fotojournalismus gegeben werden.
Die Mischung der entstandenen Bilder ist so bunt wie das Viertel selbst: Künstler und Kreative, Gastronomen, Handwerker und Einzelhändler. Und die Vielfalt drückt sich auch in den unterschiedlichen Bildstilen aus: von ruhig bis lebhaft, von klassisch bis modern reicht das Spektrum. Die besten Arbeiten sind ab sofort am Bauzaun des Dortmunder U zu besichtigen und werden dort noch für 12 Monate bleiben.