Bewerbungsende: 20. März 2010
Messe: 23. bis 25. August, U-Turm, Dortmund
Hartware MedienKunstVerein/E-Culture Fair
Fabian Saavedra Lara
Güntherstraße 65
44143 Dortmund
Im Rahmen der internationalen Kulturmesse "E-Culture Fair 2010" werden Kreative vom 23. bis 25. August 2010 im Dortmunder U – Zentrum für Kunst und Kreativität ihre eigenen Arbeiten und Projekte vorstellen, Wissen und praktische Erfahrungen in Workshops und Präsentationen austauschen und die neuesten E-Culture-Projekte aus den Niederlanden, Belgien und NRW kennen lernen. Interessierte können sich noch bis zum 20. März mit ihren bereits fertig gestellten Projekten aus den Bereichen Medienkunst, Design und Forschung bewerben. Der Arbeitstitel der Messe lautet "For more than one".
Die E-Culture Fair ist eine Kombination aus Ausstellung, Präsentationen, Workshops und einem offenen Kunstlabor. Sie bietet Kreativen und Kunstschaffenden die Möglichkeit, ein internationales und regionales Publikum bestehend aus Kreativen, Künstlern, Entwicklern und möglichen Partnern für zukünftige Kooperationen anzusprechen und die eigenen Projekten aus den Bereichen Medienkunst, Design und Forschung vorzustellen. Die Messe ist Teil der Kulturhauptstadt-Veranstaltung ISEA2010 Ruhr, einem internationalen Symposium für elektronische und Medienkunst. Sie ist eine Initiative von Virtueel Platform aus den Niederlanden, BAM aus Flandern und dem Medienwerk NRW. Sie wird gefördert von der Staatskanzlei NRW, von der Stadt Dortmund, dem Auswärtigen Amt und dem Ministerium für Bildung, Kultur und Wissenschaft der Niederlande, sowie von den flämischen Behörden.
E-Culture ist einer seit Ende der 1990er Jahre zuerst in den Niederlanden eingeführter Begriff, der die Auswirkungen der Digitalisierung auf die Produktion, Distribution und Präsentation von Kultur bezeichnet. Das Internet und die digitalen Medien haben Einfluss auf die Art und Weise, in der Künstler sich ausdrücken; auf die Art und Weise wie Bibliotheken der Öffentlichkeit ihre Informationen vermitteln; auf den Umgang der Massenmedien mit Information, öffentlichen Diskussionen und kulturellen Inhalten; und auf die individuelle Nutzung von Medien.
Gemäß dem Arbeitstitel müssen sich die eingereichten Projekte an mehr als nur einen Nutzer richten und darüber hinaus z.B. interessante Ideen des Zusammenspiels von vernetzter digitaler Technologie und physischem Raum zum Gegenstand haben. Gesucht wird nach Projekten, die soziale Interaktion erlauben und Möglichkeiten bieten, komplexe Informationen in praktischen Kontexten zu verwenden. Die Projekte können beispielsweise Tools, Methoden, Produkte oder Dienstleistungen von Künstlern, experimentellen Laboren, kreativen Unternehmen oder Universitäten und Fachhochschulen mit gestalterischen Fakultäten sein. Sie sollen in einem sozialen oder kulturellen Kontext relevant sein. Die Projekte müssen nicht zwingend den jeweils letzten Stand der technologischen Entwicklung widerspiegeln, sollten aber durch digitale Medien oder neue Technologien entwickelt oder ermöglicht worden sein. Die endgültige Auswahl wird sowohl Projekte beinhalten, die für ein breites Publikum von Interesse sind, als auch solche, die sich an ein professionelles Publikum richten.
Um sich für die E-Culture Fair bewerben zu können, müssen Interessierte folgendes Formular ausfüllen und bis zum 20. März an den Hartware MedienKunstVerein in Dortmund schicken.
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