8. März 2010, 17 Uhr: Leibnitz-Institut für Arbeitsforschung an der TU Dortmund
Leibnitz-Institut für Arbeitsforschung
Ardeystraße 67
44139 Dortmund
Tel: (0231) 1084-0
Am kommenden Montag (8. März 2010) lädt das Leibnitz-Institut für Arbeitsforschung an der TU Dortmund (IfADO) alle Interessierten um 17 Uhr zu einer Vortragsreihe zum Thema "Alter, Arbeit und Lernen: Anwendungsorientierte Grundlagenforschung". Diskutiert werden soll die individuelle Perspektive des alternden Menschen. Außerdem werden neue Entwicklungen, wie z.B. geeignete Trainingsprogramme zur geistigen und körperlichen Fitness im Alter, oder technische Hilfen zur Gestaltung des Arbeitsplatzes demonstriert.
Aufgrund der Notwendigkeit, ältere Menschen bei möglichst hoher Lebensqualität effizient in den Arbeitsprozess einzugliedern, hat das IfADO die Forschungsinitiative Arbeit und Alter gegründet. Wissenschaftler analysieren in einem interdisziplinären Ansatz die Veränderungen im Leistungs- und Lernverhalten älterer Menschen sowie die ihnen zugrunde liegenden physiologischen Ursachen. Außerdem zeigen die Forscher Ansatzpunkte für Interventionsmaßnahmen zum Erhalt bzw. zur Verbesserung der Leistungsfähigkeit im Alter auf.
Die Vortragsreihe findet im Rahmen der interdisziplinären Ringveranstaltung des Wissenschaftsforums Ruhr "Die alternde Gesellschaft – Herausforderungen und Chancen“ statt. Zwölf Veranstaltungen über das ganze Kulturhauptstadtjahr 2010 verteilt beschäftigen sich mit dem zentralen Zukunftsthema, dem demografischen Wandel. Im Diskurs zwischen renommierten Experten aus Wissenschaft und Praxis sollen Lösungsansätze und Zukunftsoptionen für die alternde Gesellschaft aufgezeigt werden, die als modellhaft für Europa verstanden werden. Die Reihe wird gefördert durch die Stiftung Mercator und unterstützt vom Verein pro Ruhrgebiet.
Die Vortragsreihe im IfADO widmet sich in Vorträgen folgenden Themen:
Nach den Vorträgen ist Zeit sich in Kleingruppen durch die Labore des IfADO führen zu lassen und mit den Experten zu diskutieren. Die Veranstaltung ist öffentlich und kostenfrei. Interessierte können sich noch bis zum 4. März anmelden.