11. Januar 2010 ab 14 Uhr und 12. Januar ab 9.30 Uhr: Zeche Zollverein, Halle 2, Gelsenkirchener Straße 181, Schacht XII, Gebäude A2, Essen
Maria Klauwer
Kulturwissenschaftliches Institut
Goetherstraße 31
45128 Essen
Tel: (0201) 7204-153
Nur zwei Tage nach der offiziellen Eröffnung der Kulturhauptstadt Ruhr.2010 geht es in der Tagung "Metropole im Wandel – Die europäische Metropole Ruhr zwischen Industrialisierung und postkarbonem Zeitalter“ des Kulturwissenschaftlichen Instituts (KWI) auf Zollverein um das Ruhrgebiet in der Epoche von Kohle und Stahl. Am 11. und 12. Januar 2010 befassen sich Vertreterinnen und Vertreter aus Wissenschaft, Wirtschaft, Kunst und Kultur auf der Zeche Zollverein mit der Geschichte und den zukünftigen Herausforderungen des Ruhrgebiets.
pixelio.de © Lars Paege
Am ersten Tag beschäftigt sich die Tagung ab 14 Uhr in einem historischen Rückblick mit den Wesensmerkmalen europäischer Städte und Regionen. Sie verbindet sie mit den Entwicklungen des Ruhrgebiets in der Epoche von Kohle und Stahl. Am zweiten Tag geht es um die Herausforderungen der Zukunft und die Frage, wie der Übergang von einer karbon geprägten Vergangenheit in eine Zukunft gestaltet werden kann, die wegen der womöglich dramatischen Folgen des Klimawandels "kohlenstoffarm“ geprägt sein muss. Neben vielen anderen Referenten werden sich auf der Tagung auch Prof. Barbara Welzel und Prof. Christa Reicher von der TU Dortmund zu dem Thema äußern. Die wissenschaftliche Leitung obliegt Prof. Claus Leggewie, Direktor des Kulturwissenschaftlichen Instituts Essen, und Prof. Friedrich Lenger vom Kulturwissenschaftlichen Kolleg, Konstanz.
Die Diskussionsrunde am 11 Januar 2010 um 18.30 Uhr ist öffentlich. Interessierte, die an der Tagung teilnehmen möchten, können sich bis zum 05. Januar 2010 beim KWI anmelden.