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als Ort, an dem wir gemeinsam Zukunft gestalten, steht die TU Dortmund zu Freiheit und Demokratie, zu einem menschlichen Miteinander und offenen Austausch. Im Juni besuchten zwei Persönlichkeiten den Campus, die durch ihre Geschichte die Erinnerung an Diktaturen in Europa wachhalten und damit die Werte der Demokratie nachdrücklich unterstreichen.
Bereits zum vierten Mal war der Holocaust-Überlebende Horst Selbiger zu Gast an der TU Dortmund, um seine bewegende Geschichte zu erzählen und an die Verbrechen des Dritten Reichs zu erinnern. Wie wichtig es ist, gerade jüngere Menschen mit Zeitzeugen in Kontakt zu bringen, betonte auch Ina Brandes, NRW-Ministerin für Kultur und Wissenschaft, die mit vielen anderen Interessierten im Audimax den Vortrag des 96-Jährigen hörte.
Friedensnobelpreisträgerin Dr. Irina Scherbakowa berichtete vor großem Publikum über die Arbeit der von ihr mitgegründeten Menschenrechtsorganisation „Memorial“, die mittlerweile in Russland verboten ist. Die heute in Deutschland im Exil lebende Historikerin, Publizistin und Germanistin appellierte eindringlich daran, Freiheit, Demokratie und Menschenwürde gerade in diesen Zeiten zu verteidigen.
Welche weiteren Ereignisse und Neuigkeiten der Juni gebracht hat, lesen Sie in diesem Infobrief.
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