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auch 80 Jahre nach dem Ende der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft bleibt die Erinnerung an ihre Opfer unsere Verpflichtung. Gerade heute, da Antisemitismus und Geschichtsvergessenheit wieder zunehmen, müssen wir uns dieser Verantwortung stellen: Nie wieder ist jetzt.
Mit der Ausstellung HOLO-VOICES, die am 27. Januar auf dem UNESCO-Welterbe Zeche Zollverein eröffnet wurde, ist ein europaweit einzigartiger Erinnerungs- und Lernort entstanden. Besucher*innen können dort Holocaust-Überlebenden in Form von Hologrammen begegnen – digitalen Abbildern realer Personen, die auf Fragen antworten. Diese Begegnungen ermöglichen einen Dialog – auch dann, wenn die Zeitzeug*innen selbst nicht mehr unter uns sein werden.
Die TU Dortmund hat die Realisierung dieses Projekts tatkräftig unterstützt. Unsere Universität bringt hier interdisziplinäre Expertise aus Journalistik und Informatik ein, um Erinnerungen für kommende Generationen lebendig zu halten. Besuchen Sie die Ausstellung, um sich selbst ein Bild zu machen und die Stimmen der Überlebenden wirken zu lassen.
Welche wichtigen Neuigkeiten der Januar sonst noch brachte, lesen Sie in diesem Infobrief.
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