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Chancengleichheit

Unter dem Begriff Chancengleichheit bündelt die Stabsstelle verschiedene Maßnahmen zur Balance der Geschlechterverhältnisse in Wissenschaft und Verwaltung, zum Ausgleich struktureller Benachteiligungen sowie zur Herstellung von Transparenz über Karrierewege. Eine zentrale Rolle spielt in diesem Bereich auch die enge Zusammenarbeit mit dem Gleichstellungsbüro der TU Dortmund.

 

Maßnahmen zur Balance der Geschlechterverhältnisse

Frauen sind immer noch in einigen Bereichen der Wissenschaft unterrepräsentiert. Gleichstellung von Frauen und Männern in Hochschulen zu unterstützen, die Repräsentanz von Frauen auf allen Qualifikationsstufen im Wissenschaftssystem nachhaltig zu verbessern und die Anzahl der Wissenschaftlerinnen in den Spitzenfunktionen der Wissenschaft zu steigern ist daher zentrales Anliegen der gleichstellungspolitischen Steuerungsinstrumente der TU Dortmund. Die Stabsstelle verantwortet dabei das Prozessmanagement der Gleichstellungskonzepte der 16 Fakultäten sowie der zentralen wissenschaftlichen Einrichtungen der TU Dortmund . Zudem übernimmt die Stabsstelle die inhaltliche Vorbereitung für das Berichtswesen zu den forschungsorientierten Gleichstellungsstandards der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG).

Die Stabsstelle berät Antragsstellende zu den Aspekten Diversität und Chancengleichheit in Forschungsanträgen und Akkreditierungsanträgen. Dabei berät sie insbesondere im Sinne eines Gender und Disabilty Mainstreamings.  

Darüber hinaus stellt sie Informationen zur Verwendung der Chancengleichheitsmittel in DFG-Projekten zur Verfügung und konzipiert bei Bedarf spezielle Projekte für Sonderforschungsbereiche/Transregios.

 

Ausgleich struktureller Benachteiligungen

Durch das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (AGG) ist die TU Dortmund zur Umsetzung des Diskriminierungsschutzes in dessen Sinne verpflichtet. Ziel des AGG ist laut Paragraph 1 „Benachteiligungen aus Gründen der Rasse oder wegen der ethnischen Herkunft, des Geschlechts, der Religion oder Weltanschauung, einer Behinderung, des Alters oder der sexuellen Identität zu verhindern oder zu beseitigen."

Aus der UN-Behindertenrechtskonvention leitet sich zudem die Maßgabe ab, Behindertenpolitik als Querschnittsaufgabe in allen politischen Gestaltungsfeldern - im Sinne eines Disability Mainstreaming und mit dem Ziel der Inklusion - zu konkretisieren. Für Beschäftigte und Studierende der TU Dortmund ist der Campus der für Inklusion relevante Raum, in ihm sind Prozesse des Disability Mainstreaming zu garantieren.

Die Stabsstelle initiiert und betreut gemeinsam mit dem Dortmunder Zentrum für Behinderung und Studium (DoBuS) sowie vielen weiteren Diversity-Aktiven verschiedene Prozesse zum Ausgleich struktureller Benachteiligungen. Beispiele hierfür sind:

  • die systematische Aufnahme von Nachteilsausgleichen für Studierende mit Behinderung/ chronischer Krankheit und für Studierende mit Kind in alle Prüfungsordnungen der TU Dortmund
  • die sukzessive Aufnahme einer Regelung für bevorzugte Zulassung von Studierenden mit Behinderung/ chronischer Krankheit und studierenden Eltern und in Lehrveranstaltungen mit beschränkter Teilnahmezahl in alle Studienordnungen
  • die Übertragung von Begrüßungsreden und Vorträge in deutsche Gebärdensprache, z. B. bei der Erstsemesterbegrüßung und der Akademischen Jahresfeier
  • die Arbeit an einem  Campusplan zur Barrierefreiheit
  • die barrierefreie Gestaltung des Campus

 

Transparenz von Karrierewegen in der Wissenschaft

Der Metropolregion Ruhr werden aufgrund ihrer günstigen Lage mitten in Europa, ihrer dichten Forschungslandschaft und der großen Zahl von Hochschulen gute Chancen zugeschrieben, sich im internationalen Wettbewerb zu profilieren. Die Stärkung von Wissenschaft und Forschung zählt zu den zentralen Entwicklungsaufgaben der nächsten Jahre in dieser Region.

In der Universitätsallianz Ruhr (UA Ruhr) arbeiten die Ruhr-Universität Bochum, die Technische Universität Dortmund und die Universität Duisburg-Essen seit 2007 in der wissenschaftlichen Nachwuchsförderung daher strategisch eng zusammen. Das Karriereförderprogramm ScienceCareerNet Ruhr (SCNR) versteht sich als Beitrag zur Lösung dieser Aufgabe. Es bietet Orientierung auf dem Karriereweg und trifft damit die Bedürfnisse des wissenschaftlichen Nachwuchses. Für jede Phase der wissenschaftlichen Laufbahn werden spezifische Programme angeboten, die inhaltlich auf die jeweilige Fächergruppe zugeschnitten sind.

In der Stabsstelle liegt die Programmleitung der in Dortmund koordinierten Module mentoring³ (Ingenieurwissenschaften) sowie das Karriereforum.

Zur Stärkung individueller Kompetenzen sowie zur inhaltlichen Erarbeitung arbeitsrelevanter Themen koordiniert die Stabsstelle zudem das Netzwerk Sekretariatsmanagement. Dieses dient dem fakultätsübergreifenden Austausch für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Sekretariaten.

 



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Kontakt:

Bild von Dr. Ute Zimmermann

Dr. Ute Zimmermann

Stabsstelle Chancengleichheit, Familie und Vielfalt

(0231) 755-6466

 

 

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