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im Wettbewerb der Exzellenzstrategie konnte sich das Ruhrgebiet verbessern und wird ab 2026 drei statt zwei Exzellenzcluster beheimaten. Leider ist es trotz dieses Erfolgs nicht möglich, dass sich die Universitätsallianz Ruhr – bestehend aus der TU Dortmund, der Ruhr-Universität Bochum und der Universität Duisburg-Essen – in der zweiten Förderlinie als „Exzellenzverbund“ bewirbt. Dies war eine Wunschkonstellation, auf die wir seit geraumer Zeit gemeinsam hingearbeitet haben.
Um dennoch die Spitzenforschung im Ruhrgebiet weiter zu stärken und Kooperationen weiterzuentwickeln, haben wir uns in den vergangenen beiden Wochen dazu entschlossen, die verbliebene Chance in dem Wettbewerb zu nutzen: Die Ruhr-Universität Bochum und die TU Dortmund werden sich in der zweiten Förderlinie um den Titel als „Exzellenzverbund“ in einer Zweier-Konstellation bewerben.
Wir sind bestrebt, die erfolgreiche Zusammenarbeit in der Universitätsallianz Ruhr in allen Bereichen weiterzubetreiben, sei es in Forschung, Lehre und Verwaltung oder in Querschnittsthemen wie Transfer, Internationales, Karriereförderung, Diversität oder Nachhaltigkeit. Der nun geplante bilaterale Antrag auf Förderung in der Exzellenzstrategie soll diese Kooperation ergänzen, nicht ersetzen.
Der Zeitplan für unser Vorhaben ist straff: Schon im November muss der Antrag eingereicht werden. Wir sind jedoch zuversichtlich, dass uns dies dank der bewährten engen Zusammenarbeit auch unter den geänderten Bedingungen gelingen wird. Viele Ideen, die wir bereits gemeinsam in der UA Ruhr entwickelt haben, können wir in dieser Bewerbung aufgreifen.
Wie schon in den vergangenen Monaten werden wir an der TU Dortmund Fakultäten und Verwaltung in diesen Prozess einbinden. Im Denk- und Schreibteam für die Exzellenzstrategie waren bisher schon alle Bereiche vertreten. Es gilt zudem weiterhin die Einladung, die wir bei der hochschulöffentlichen Präsentation am vergangenen Donnerstag ausgesprochen haben: Wer eine gute Idee hat, wie gemeinsame Strukturen für Spitzenforschung gestaltet werden könnten, darf diese gern zeitnah einbringen.
Mit den besten Grüßen
Manfred Bayer, Rektor
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