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„Zwischen Brötchen und Borussia“: Elek­tro­nen in der Laser-Lupe – Präziser als ein Schweizer Uhrwerk

Beginn: Ende: Veranstaltungsort: Hör­saal­ge­bäu­de II, Hörsaal 1 und 2 (mit Vorlage Impf-, Genesungs- oder Testnachweis) und on­line als Live-Stream
Veran­stal­tungs­art:
  • Digitale Veranstaltung
  • Vortrag

Warum brauchen wir ein einheitliches System zum Messen? Wie kann man Buch­sta­ben mit einzelnen Atomen schrei­ben? Und welche fun­da­men­ta­len Kräfte gibt es überhaupt? Das erfährt die interessierte Öffentlichkeit im Rahmen der TU-Vorlesungsreihe „Samstags zwischen Brötchen und Borussia: Moderne Physik für alle“, die sich sowohl an Erwachsene als auch an Kinder und Jugendliche richtet und auf unterhaltsame Weise über ausgefallene Fragestellungen der Physik informiert.

Prof. Wolfram Helml von der TU Dortmund und sein Team be­schäf­ti­gen sich in ihren Messungen mit ultraschnellen Pro­zessen auf der Elektronenebene. Diese laufen auf Zeitskalen ab, die in Attosekunden gemessen wer­den. Eine Attosekunde entspricht 10‾¹⁸ Se­kun­den, dies ist eine Zahl mit siebzehn Nullen hinter dem Komma. Plakativ kann man sagen, dass eine Attosekunde so viel kürzer als eine Sekunde ist, wie eine Sekunde kürzer als das gesamte Alter unseres Universums. Eine Mög­lich­keit, so eine ul­t­ra­schnelle Stoppuhr zur Ver­fü­gung zu stellen, ist es, die Schwing­ung­en des Lichtes selbst als eine Art Metronom zu verwenden. Damit kann man eine Kamera mit extrem kurzer Belichtungszeit bauen – sozusagen eine Zeitlupe für Elek­tro­nen. In der Fachsprache nennt man das eine „Streaking-Kamera“. Die Grund­la­gen, wie diese Streaking-Kamera funk­ti­o­niert, warum zur Bestimmung extrem kurzer Vorgänge Röntgenblitze und Elektronenbeschleuniger benötigt werden und welche Schlussfolgerungen die Messungen zulassen, erläutert Prof. Wolfram Helml in seinem Vor­trag.

Alle Vorträge der Reihe beginnen um 10.30 Uhr und dauern jeweils 90 Minuten. Der Vor­trag wird als Online-Stream über­tra­gen. Die Teil­neh­mer*innen haben wäh­rend des Vortrags die Mög­lich­keit, per Live-Chat Fra­gen zu stellen. Im Anschluss gibt es eine Dis­kus­si­on auf der Platt­form Zoom. Die Zugangslinks werden vorher auf der Ver­an­stal­tungs­web­sei­te bekannt gegeben. Stu­die­ren­de der TU Dort­mund kön­nen sich die Teil­nah­me für das Modul „Stu­di­um Fundamentale“ anrechnen las­sen.

Das Quiz zum Vortrag findet weiterhin online statt. Es wird 15 Minuten vor Vortragsbeginn auf der Veranstaltungswebseite frei- und 30 Minuten nach der Veranstaltung abgeschaltet. Auch in den Hörsälen kann am Quiz on­line per Smartphone teil­ge­nom­men wer­den. Schüler*innen können durch die erfolgreiche Teilnahme am Quiz ein sogenanntes Schülerdiplom erwerben.

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Anfahrt & Lageplan

Der Campus der TU Dortmund liegt in der Nähe des Autobahnkreuzes Dortmund West, wo die Sauerlandlinie A45 den Ruhrschnellweg B1/A40 kreuzt. Die Abfahrt Dortmund-Eichlinghofen auf der A45 führt zum Campus Süd, die Abfahrt Dortmund-Dorstfeld auf der A40 zum Campus-Nord. An beiden Ausfahrten ist die Universität ausgeschildert.
Für E-Autos gibt es eine Ladesäule am Campus Nord, Vogelpothsweg.

Direkt auf dem Campus Nord befindet sich die S-Bahn-Station „Dortmund Universität“. Von dort fährt die S-Bahn-Linie S1 im 15- oder 30-Minuten-Takt zum Hauptbahnhof Dortmund und in der Gegenrichtung zum Hauptbahnhof Düsseldorf über Bochum, Essen und Duisburg. Außerdem ist die Universität mit den Buslinien 445, 447 und 462 zu erreichen. Eine Fahrplanauskunft findet sich auf der Homepage des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr, außerdem bieten die DSW21 einen interaktiven Liniennetzplan an.
 

Zu den Wahrzeichen der TU Dortmund gehört die H-Bahn. Linie 1 verkehrt im 10-Minuten-Takt zwischen Dortmund Eichlinghofen und dem Technologiezentrum über Campus Süd und Dortmund Universität S, Linie 2 pendelt im 5-Minuten-Takt zwischen Campus Nord und Campus Süd. Diese Strecke legt sie in zwei Minuten zurück.

Vom Flughafen Dortmund aus gelangt man mit dem AirportExpress innerhalb von gut 20 Minuten zum Dortmunder Hauptbahnhof und von dort mit der S-Bahn zur Universität. Ein größeres Angebot an internationalen Flugverbindungen bietet der etwa 60 Kilometer entfernte Flughafen Düsseldorf, der direkt mit der S-Bahn vom Bahnhof der Universität zu erreichen ist.

Die Einrichtungen der TU Dortmund verteilen sich auf den größeren Campus Nord und den kleineren Campus Süd. Zudem befinden sich einige Bereiche der Hochschule im angrenzenden Technologiepark. Genauere Informationen können Sie den Lageplänen entnehmen.