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Symposium und Aus­stel­lungs­er­öff­nung im Bau­kunst­archiv

Beginn: Ende: Veranstaltungsort: Bau­kunst­archiv NRW, Ostwall 7, 44135 Dort­mund
Veran­stal­tungs­art:
  • Ausstellung
  • Kulturveranstaltung

Der Bereich Gebäudetypologien der Fakultät Architektur und Bau­in­ge­ni­eur­we­sen der TU Dort­mund lädt am Freitag, 14. Juni, zu einem öffentlichen Symposium mit dem Titel „monumental_öffentliche Bauten zu Beginn des 21. Jahrhunderts“ in das Bau­kunst­archiv NRW ein. Im Anschluss wird die gleichnamige Ausstellung eröffnet, die bis zum 14. Juli zu sehen ist.

Angesichts aktueller Debatten thematisieren das Symposium und die Ausstellung das architektonische Moment des Monumentalen. Initiiert wurde die Veranstaltung durch Prof. Heike Hanada zusammen mit in­ter­na­tio­nal renommierten Architektinnen und Architekten.

Vor 40 Jahren fand innerhalb der Dort­mun­der Architekturtage eine durch Josef Paul Kleihues initiierte Ausstellung im damaligen Museum am Ostwall statt, um aktuelle Museumsentwürfe in den inter­natio­nalen Kontext seit 1945 zu stellen: der Museumsbau als exemplarische baukünstlerische Aufgabe. Seitdem führte die Diskussion zwischen Künstlerinnen und Künstlern sowie Architektinnen und Architekten zu Fragen der idealen abstrakten Raumkonstellation. Diskurse über den öffentlichen Raum ließen dabei bemerkenswerterweise den für Museumsbauten immanenten und zentralen Begriff der Monumentalität aus.

Monumentalität wird weder von Künstlerinnen und Künstlern noch von Architektinnen und Architekten in Projekten offen als Qualität benannt und es scheint, dass selbst in Diskussionen um städtebauliche Hierarchien dieser Begriff entweder negativ behaftet ist oder gar nicht existiert. Zeitgleich lässt sich beobachten, wie mit dem Auflösen und Überschreiben vieler öffentlicher Institutionen wie Kirchen, Banken, Postgebäude, Bahnhöfe, Kinos, Tankstellen etc. diese Gebäude ihr Gesicht verlieren. Sie büßen ihren identitätsstiftenden Charakter im städtischen Gefüge ein und ihre Monumentalität wird kommentarlos aufgehoben. Damit verliert die Stadt ihren ersten Indikator für stadträumliche Hierarchien. Die Architektur hingegen verliert das Moment der Stille.

Wie sehr beeinflussen Monumentalbauten die Entwicklung unserer Städte? Haben wir einen selbstverständlichen Umgang mit Monumentalität verloren? Ist dies immer noch die Folge eines politisch konnotierten Missverständnisses allein oder liegt es auch am Unvermögen des Architekten, den Begriff des Monumentalen in all seinen Schattierungen aufzubrechen? Es scheint, dass mit dem Beginn des 21. Jahrhunderts der Museumsbau vielleicht die einzig verbliebene Disziplin ist, in der Monument und Monumentalität noch immer eine Einheit bilden dürfen, wenn auch unausgesprochen.

In der Ausstellung wird die damalige Ausstellung von Josef Paul Kleihues 1979 dokumentiert und durch Bildpaare der Referentinnen und Referenten – das eigene Werk und ein Referenzbild – ergänzt.

Programm:
9.30 Uhr:
Begrüßung durch Prof. Heike Hanada und Prof. Wolfgang Sonne
10-13 Uhr sowie 14-16 Uhr: Referentenbeiträge und Diskussion
16-18 Uhr: abschließende Diskussion und Aus­stel­lungs­er­öff­nung

Referentinnen und Referenten: Adam Caruso, Donatella Fioretti, Heike Hanada, Wilfried Kuehn, Carsten Ruhl, Alexander Schwarz, Philip Ursprung, Alberto Veiga

Öffnungszeiten der Ausstellung:
Bis zum 14. Juli immer Mi, Fr, Sa, So von 14-17 Uhr

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