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Workshop: Genderreflektierte Lehre in Informatik und Ingenieurwissenschaften

Beginn: Ende: Veranstaltungsort: Seminarraumgebäude (SRG1), Raum 1.004 (1. OG)

Im Workshop wird die Frage diskutiert, wie Lehre in einem technischen Studiengang so gestaltet sein kann, dass sie für heterogene Studierendengruppen attraktiv ist. Der Workshop richtet sich an Lehrende der Informatik und der Ingenieurwissenschaften.

Lehrende an Universitäten leisten eine Menge: Großgruppen heterogener Studierender sollen in kurzer Zeit eine Menge Stoff lernen, fit gemacht werden für den Arbeitsmarkt und ihr Studium möglichst er­folg­reich abschließen. Eine wei­tere Herausforderung dabei ist, strukturelle Diskriminierungen, beispielsweise aufgrund des Geschlechts, unter den Studierenden zu vermeiden.

Hier setzt der Workshop an: Wie lassen sich diese Heraus­forde­rungen mit einem breiteren Blick auf die Anforderungen an technische Produkte verbinden, sodass auch diese zu einer geschlechtergerechten und diskriminierungsfreien Gesell­schaft beitragen?

Fokussiert werden zwei Schwer­punkte:

  • die Reflexion der Zusammenhänge von Geschlecht und bestimmten Vorstellungen von Technik
  • den didaktischen Umgang mit heterogenen Studierendengruppen unter Diversitätsaspekten

Teilnehmende lernen Methoden für die Arbeit mit Gruppen kennen und erfahren, wie sie diese anleiten und Ergebnisse in Lehr­ver­an­stal­tun­gen sichern. Um zu innovativer Lehre zu inspirieren, werden die Methoden direkt angewendet. Außerdem wird intensiv mit sogenannten Gender- und Diversity-Toolboxen gearbeitet, die konkrete Tipps, Anregungen und Beispiele für die Integration von Genderaspekten in die Lehre bieten.

Einige Wochen nach dem Workshop bieten die Leiterinnen zusätzlich ein individuelles Einzelcoaching für Rückfragen und die Nachbereitung erster Umsetzungsversuche an.

 

Der Workshop wird vom Gra­du­ier­ten­zen­trum TU Dort­mund in Kooperation mit dem Bereich Hoch­schul­didak­tik des Zentrum für HochschulBildung (zhb) angeboten und findet am 12. und 13. Februar, jeweils von 9 bis 17 Uhr, statt.

Die Leitung übernehmen Dr. Anna Voigt und Janina Hirth vom gFFZ – Gender- und Frauenforschungszentrum der hessischen Hochschulen.

Die Anmeldung erfolgt über die Website des Bereichs Hoch­schul­didak­tik des zhb und ist bis zum 31. Januar möglich.

Kalender

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Mensapläne

Anfahrt & Lageplan

Der Campus der TU Dort­mund liegt in der Nähe des Autobahnkreuzes Dort­mund West, wo die Sauerlandlinie A45 den Ruhrschnellweg B1/A40 kreuzt. Die Abfahrt Dort­mund-Eichlinghofen auf der A45 führt zum Campus Süd, die Abfahrt Dort­mund-Dorstfeld auf der A40 zum Campus-Nord. An beiden Ausfahrten ist die Universität ausgeschildert.
Für E-Autos gibt es eine Ladesäule am Campus Nord, Vogelpothsweg.

Direkt auf dem Campus Nord befindet sich die S-Bahn-Station „Dort­mund Universität“. Von dort fährt die S-Bahn-Linie S1 im 20- oder 30-Minuten-Takt zum Hauptbahnhof Dort­mund und in der Gegenrichtung zum Hauptbahnhof Düsseldorf über Bochum, Essen und Duisburg. Außerdem ist die Universität mit den Buslinien 445, 447 und 462 zu erreichen. Eine Fahrplanauskunft findet sich auf der Homepage des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr, außerdem bieten die DSW21 einen interaktiven Liniennetzplan an.
 

Zu den Wahrzeichen der TU Dort­mund gehört die H-Bahn. Linie 1 verkehrt im 10-Minuten-Takt zwischen Dort­mund Eichlinghofen und dem Technologiezentrum über Campus Süd und Dort­mund Universität S, Linie 2 pendelt im 5-Minuten-Takt zwischen Campus Nord und Campus Süd. Diese Strecke legt sie in zwei Minuten zurück.

Vom Flughafen Dort­mund aus gelangt man mit dem AirportExpress innerhalb von gut 20 Minuten zum Dort­mun­der Hauptbahnhof und von dort mit der S-Bahn zur Universität. Ein größeres Angebot an inter­natio­nalen Flugverbindungen bietet der etwa 60 Kilometer entfernte Flughafen Düsseldorf, der direkt mit der S-Bahn vom Bahnhof der Universität zu erreichen ist.

Die Ein­rich­tun­gen der TU Dort­mund verteilen sich auf den größeren Campus Nord und den kleineren Campus Süd. Zudem befinden sich einige Bereiche der Hoch­schu­le im angrenzenden Technologiepark. Genauere Informationen können Sie den Lageplänen entnehmen.