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50 Jahre – 50 Köpfe: Drei Fragen an Prof. Erich te Kaat zur ersten Rektoratssitzung

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Portrait Erich te Kaat © Ksenia Kuleshova
Der damalige Rektor Prof. Erich te Kaat lud 1976 zur ersten Rektoratssitzung.

Am Mittwoch, 7. März, findet die 1000. Sitzung des Rektorats der TU Dort­mund statt. Zur ersten Sitzung 1976 hatte der damalige Rektor, Prof. Erich te Kaat, zum 20.5.1976 eingeladen.

Herr te Kaat, warum fand die erste Rektoratssitzung erst 1976 statt, acht Jahre nach Gründung der Uni­ver­si­tät Dort­mund?

Der Grund war, dass sich die Uni­ver­si­tät Dort­mund nach Rücktritt ihres Gründungsrektors Prof. Martin Schmeißer eine neue Verfassung gab. Als Leitungsorgan wurde ein Rektorat bestimmt, das aus dem Rektor – das war ich ab 1976 –, den Prorektoren für Lehre und For­schung, Haushalt und Finanzen und Bau- und Raumfragen sowie dem Kanzler bestand. Zuvor gab es nur den Rektor und den Kanzler, die ihre Zuständigkeiten jeweils autark vertraten. Ein Prorektor vertrat den Rektor bei Abwesenheit. Das neue Fünfer-Gremium Rektorat war nunmehr eine kollegiale Leitung der Uni­ver­si­tät und traf sich in regelmäßigen Sitzungen, um Entscheidungen zu fällen. Das war die Rektoratssitzung . . .
 

. . . zu der sich das Rektorat am 7. März zum 1000-sten Mal trifft. Was hat sich verändert?

Die Aufgaben des Rektorats sind mit der Uni­ver­si­tät gewachsen: Es gibt vier statt drei Prorektoren, deren Tätigkeitsfelder sich zudem verändert haben. Es gibt aber sicher auch Konstanten: Das manchmal zähe Ringen um beste Lö­sun­gen. Wir entschieden uns damals für reine Ergebnisprotokolle, die nur Beschlüsse festhalten, nicht aber den oft schwierigen Weg zur Entscheidung.
 

Stimmt es, dass eine Rektoratsentscheidung Sie veranlasste, 1978 als Rektor zurückzutreten?

Ja. Im Rektorat wurde mehrheitlich entschieden. Als es um die Frage des Zusammenschlusses der Uni­ver­si­tät Dort­mund mit der damaligen PH Dort­mund ging, bin ich überstimmt worden. Ich sah absolut keine Chance, diese Fusion zu vermeiden, und wollte unsere Zustimmung mit Ausbauforderungen verbinden, um besser für die zu erwartende Konkurrenz der Universitäten gewappnet zu sein. Mit diesem Ansatz habe ich mich aber nicht durchsetzen können. Nachdem auch der Senat mich mehrheitlich aufforderte, mit allen Kräften gegen die Fusion zu arbeiten, blieb mir nur der Rücktritt.


Zur Person:

Prof. Dr. Erich te Kaat (80) war von 1976 bis 1978 der zweite Rektor der damaligen Uni­ver­si­tät Dort­mund. Erich te Kaat wurde 1972 an die damalige Abteilung Physik berufen und war 38 Jahre alt, als er das Amt des Rektors antrat. Für seine herausragenden Verdienste um die TU Dort­mund wurde ihm 2017 die Ehrensenatorwürde verliehen, eine Auszeichnung, die zuvor nur Prof. Martin Schmeißer und Prof. Ulrich Bonse erhalten hatten.

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Der Campus der TU Dort­mund liegt in der Nähe des Autobahnkreuzes Dort­mund West, wo die Sauerlandlinie A45 den Ruhrschnellweg B1/A40 kreuzt. Die Abfahrt Dort­mund-Eichlinghofen auf der A45 führt zum Campus Süd, die Abfahrt Dort­mund-Dorstfeld auf der A40 zum Campus-Nord. An beiden Ausfahrten ist die Uni­ver­si­tät ausgeschildert.
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Direkt auf dem Campus Nord befindet sich die S-Bahn-Station „Dort­mund Uni­ver­si­tät“. Von dort fährt die S-Bahn-Linie S1 im 20- oder 30-Minuten-Takt zum Hauptbahnhof Dort­mund und in der Gegenrichtung zum Hauptbahnhof Düsseldorf über Bochum, Essen und Duisburg. Außerdem ist die Uni­ver­si­tät mit den Buslinien 445, 447 und 462 zu erreichen. Eine Fahrplanauskunft findet sich auf der Homepage des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr, außerdem bieten die DSW21 einen interaktiven Liniennetzplan an.
 

Zu den Wahrzeichen der TU Dort­mund gehört die H-Bahn. Linie 1 verkehrt im 10-Minuten-Takt zwischen Dort­mund Eichlinghofen und dem Technologiezentrum über Campus Süd und Dort­mund Uni­ver­si­tät S, Linie 2 pendelt im 5-Minuten-Takt zwischen Campus Nord und Campus Süd. Diese Strecke legt sie in zwei Minuten zurück.

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