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FAQ

In­for­ma­ti­onen zur Rektoratswahl (2020-2028)

Die Hoch­schul­wahl­ver­samm­lung hat am Freitag, den 24. April, einen neuen Rektor gewählt. Die erste Amtszeit des neuen Rektors Prof. Manfred Bayer beträgt acht Jahre und beginnt am 1. September 2020.

 

Wegweiser auf dem Campus Süd, auf dem Rektorat, Hörsaalgebäude 1 und Universitätsverwaltung steht © Roland Baege​/​TU Dort­mund

Häufig gestellte Fragen und Antworten zur Rektoratswahl 2020

Allgemeines

Gewählt wurde der neue Rektor der TU Dort­mund für eine Amtszeit ab dem 1. September 2020. Die Findungskommission hatte der Hoch­schul­wahl­ver­samm­lung dazu einen Wahlvorschlag unterbreitet .

Gemäß des Hochschulgesetzes des Landes Nordrhein-Westfalen trat an der TU Dort­mund die Hoch­schul­wahl­ver­samm­lung zu­sam­men, um die neue Leitungsspitze zu wählen. Stimmberechtigte Mitglieder der Hoch­schul­wahl­ver­samm­lung sind die stimmberechtigten Mitglieder des Senats und die Mitglieder des Hochschulrats.

Prof. Manfred Bayer wurde nach einer knapp zweistündigen Sitzung im ersten Wahlgang mit überwältigender Mehrheit zum neuen Rektor gewählt: Er erhielt die Stimmen aller acht Mitglieder aus dem Hochschulrat. Von den 27 stimmberechtigten Mitgliedern des Senats stimmten 26 mit Ja. Nach Gewichtung der Stimmen (siehe unten) lautet das Wahlergebnis: 61 Ja-Stimmen, 1 Nein-Stimme. Die Amtskette wird Prof. Manfred Bayer am 8. Oktober durch seine Amtsvorgängerin Prof. Ursula Gather überreicht. Die Feier steht selbstredend unter Vorbehalt der weiteren Entwicklung der Co­ro­na-Pandemie. Zu diesem Anlass wird der neue Rektor auch sein Pro­gramm nochmals öffentlich vorstellen.

Vorbereitung der Wahl

Die Stelle wurde am 1. August 2019 öffentlich ausgeschrieben. Es konnten sich Personen aus der Uni­ver­si­tät wie auch von extern bewerben. Das Hochschulgesetz NRW fordert als Qualifikation eine abgeschlossene Hochschulausbildung und eine angemessene Leitungserfahrung. Wie schon in vorherigen Ausschreibungen für das Amt (2007, 2015) hat die TU Dort­mund wei­tere Eignungskriterien vorausgesetzt, wie etwa Erfolg in For­schung und Wis­sen­schaft oder auch ein internationales Netz­werk. Ausschreibungstext und Eignungskriterien wurden von der Hoch­schul­wahl­ver­samm­lung verabschiedet.

Die Findungskommission hat den Ausschreibungstext vorbereitet, die eingehenden Bewerbungen gesichtet und einige Bewerberinnen und Bewerber zu einem persönlichen Gespräch eingeladen. Entsprechend der Ausschreibung und der von der Hoch­schul­wahl­ver­samm­lung beschlossenen Kriterien, hat sie alle Bewerberinnen und Bewerber hinsichtlich Passung und Eignung bewertet. Sie hat der Hoch­schul­wahl­ver­samm­lung zwei Wochen vor ihrer geplanten Zusammenkunft einen vertraulichen Wahlvorschlag vorgelegt. Grundsätzlich kann der Wahlvorschlag ein bis drei Personen umfassen. Die Findungskommission setzt sich paritätisch aus jeweils fünf gewählten Mitgliedern des Hochschulrats und des Senats zu­sam­men.

Bei Bewerbungen handelt es sich um Personal­ange­le­gen­heiten, die selbst­ver­ständ­lich immer vertraulich behandelt werden. Die Kandidatinnen und Kandidaten müssen davon ausgehen dürfen, dass ihre Bewerbung nicht öffentlich bekannt wird. Andernfalls würde man namhafte Persönlichkeiten nicht gewinnen können. Natürlich stand es der / dem Einzelnen frei, die eigene Bewerbung selbst bekannt zu geben. Um die Wahl nicht zu beeinflussen, hat die Uni­ver­si­tät jedoch auch diese Namen im Vorfeld nicht genannt. Die Amtsinhaberin Prof. Ursula Gather hatte bereits im Vorfeld der Ausschreibung öffentlich ge­macht, nach zwölf Jahren Amtszeit nicht erneut zu kandidieren.

Wahlverfahren

Stimmberechtigte Mitglieder der Hoch­schul­wahl­ver­samm­lung sind die stimmberechtigten Mitglieder des Senats und die Mitglieder des Hochschulrats. Durch den Senat sind Vertreterinnen und Vertreter aller vier Gruppen an der Wahl beteiligt: Hochschullehrer/-innen, wis­sen­schaft­liche Mitarbeiter/-innen, Mitarbeiter/-innen aus Technik und Ver­wal­tung sowie Stu­die­ren­de.

Daneben gibt es nicht-stimmberechtigte Mitglieder der Hoch­schul­wahl­ver­samm­lung. Dies sind die nicht-stimmberechtigten Mitglieder des Senats: die Dekaninnen und Dekane, die Vorsitzenden des wis­sen­schaft­lichen und des nicht-wis­sen­schaft­lichen Personalrats, die Gleichstellungsbeauftragte, die Schwerbehindertenvertretung, die Beauftragte des Senats für die Belange von Stu­die­ren­den mit Be­hin­derung, die Rektoratsmitglieder und der Vorsitzende des AStA.

Zunächst berichtete der Vorsitzende der Findungskommission mündlich über das Auswahlverfahren. Dann präsentierte sich der vorgeschlagene Kandidat der Hoch­schul­wahl­ver­samm­lung und beantwortete deren Fragen. Danach erfolgte eine Aussprache im Gremium. Anschließend fand die Wahl statt.

Hochschulgesetz und Geschäftsordnung regeln das Wahlverfahren, das mehrere Wahlgänge umfassen kann. Gewählt ist, wer die Mehrheit der Stimmen des gesamten Gremiums und gleichzeitig die Mehrheit der Stimmen in den beiden Teilen, also Senat und Hochschulrat, erzielt. Prof. Manfred Bayer erhielt bereits im ersten Wahlgang die erforderlichen Mehrheiten.

Der Senat hat in der aktuellen Besetzung 27 stimmberechtigte Mitglieder, darunter zwölf Vertreterinnen und Vertreter der Gruppe der Hochschullehrer/-innen. Diese verfügen gemäß der Grundordnung der TU Dort­mund über die Mehrheit der Stimmen innerhalb der Senatsmitglieder in der Hoch­schul­wahl­ver­samm­lung. Hierzu wurde jede Stimme der zwölf Mitglieder der Gruppe der Hochschullehrer/-innen mit dem Faktor 16 multipliziert und dem Faktor 12 dividiert. Zusammen mit den restlichen 15 stimmberechtigten Senatsmitgliedern ergaben sich für den Senat so insgesamt 31 Stimmen in der Hoch­schul­wahl­ver­samm­lung.

Das Hochschulgesetz sieht vor, dass die Stimmen von Senat und Hochschulrat zu gleichen Teilen zählen. Die Stimmzettel der acht Hochschulratsmitglieder wurden mit dem Faktor 3,875 gewichtet, sodass der Hochschulrat ebenfalls 31 Stimmen hatte.

Die Amtszeit der Prorektorinnen und des Prorektors endet mit der Amtszeit der Rektorin. Der neue Rektor wird einer Findungskommission einen Vorschlag für ein Team aus Prorektorinnen und Prorektoren vorlegen und die Hoch­schul­wahl­ver­samm­lung wird erneut zusammenkommen, um auch die Prorektorinnen und Prorektoren zu wählen. Davon unberührt ist die Amtszeit des Kanzlers: Albrecht Ehlers wurde im Oktober 2017 von der Hoch­schul­wahl­ver­samm­lung für eine vierjährige Amtszeit (2018-2022) wiedergewählt.

Durchführung der Sitzung

Die Sitzung der Hoch­schul­wahl­ver­samm­lung galt nicht als „Ver­an­stal­tung“, sondern als hochschulpolitisch höchst bedeutungsvoller Akt der universitären Selbstverwaltung. Daher fiel sie nicht unter das Verbot der Coronaschutzverordnung des Landes NRW, die aktuell bis zum 3. Mai gilt. Dies hatte die Stadt Dort­mund als zuständige Behörde bestätigt. Auch das Landesministerium für Kultur und Wis­sen­schaft hatte die Sitzung der Hoch­schul­wahl­ver­samm­lung am 24. April erlaubt. Selbstverständlich wurden die erforderlichen Infektionsschutzmaßnahmen eingehalten.

Insgesamt waren rund 60 stimmberechtigte und nicht-stimmberechtigte Gremienmitglieder bei der Wahl anwesend. Diese wurden mit rund 1,70 Meter Sicherheitsabstand auf die 700 Plätze im Audimax verteilt. Die Wahlhelferinnen und Wahlhelfer trugen Mundschutz und Handschuhe, als sie das Mikrofon zu Wortmeldungen in die Reihen brachten und die Stimmzettel auszählten. Die Mitglieder waren angehalten, Abstand voneinander zu halten und die Nies- und Hustetikette zu beachten. Da in NRW am Freitag noch keine Pflicht bestand, eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen, bestand auch für die Sitzung keine Pflicht dazu. Die Anwesenden trugen jedoch immer dann einen Mundschutz, wenn der Mindestabstand in besonderen Situationen nicht eingehalten werden konnte, wie etwa bei der Stimmauszählung. Wer respiratorische Symptome hatte, durfte nicht teilnehmen. Es lag eine Anwesenheitsliste aus, in der sich jede/-r mit einem persönlichen Stift eintragen musste.

Die Wahl des Rektors / der Rektorin muss laut Hochschulgesetz in einer öf­fent­lichen Sitzung der Hoch­schul­wahl­ver­samm­lung statt­finden. Zu der Sitzung wurde auf der Webseite von Senat und Hochschulrat öffentlich eingeladen. Das Gremium darf jedoch beschließen, einzelne Tagesordnungspunkte wie die Vorstellung der Kandidierenden oder die Aussprache nicht-öffentlich durch­zu­führen. Der Wahlakt selbst muss öffentlich statt­finden. Für die interessierte (Hochschul-)Öffentlichkeit wurde die Wahl am 24. April auf YouTube live im Internet übertragen. Die Bild- und Tonübertragung von öf­fent­lichen Gremiensitzungen ist zurzeit aufgrund der Co­ro­na-Epidemie-Hoch­schul­ver­ord­nung zulässig. 

Es war geplant, die Sitzung der Hoch­schul­wahl­ver­samm­lung für die Öffentlichkeit per Video in zwei benachbarte Hörsäle zu übertragen und dort für die Gäste dieselben Infektionsschutzmaßnahmen sicherzustellen wie für die Gremienmitglieder im Audimax. Am Vorabend der Sitzung hat dann jedoch das Gesundheitsministerium NRW eine Allgemeinverfügung veröffentlicht, die es Hochschulgremien untersagt, in dieser Form öffentlich zu tagen. Am Sitzungstag wurde deshalb kurzfristig eine Lösung gesucht, um die Öffentlichkeit anderweitig herzustellen. Aus diesem Grund konnte der Link für den Livestream erst kurz vor Beginn der Sitzung veröffentlicht werden.

Achtung: Alle Angaben ohne Gewähr. Rechtlich bindend sind die einschlägigen Regelungen im Hochschulgesetz NRW, der Grundordnung der TU Dort­mund sowie der Geschäftsordnung der Hoch­schul­wahl­ver­samm­lung der TU Dort­mund in ihrer jeweils aktuell geltenden Fassung. Das offizielle Wahlergebnis wird durch die Wahlleitung bekannt gegeben.

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Anfahrt & Lageplan

Der Campus der TU Dort­mund liegt in der Nähe des Autobahnkreuzes Dort­mund West, wo die Sauerlandlinie A45 den Ruhrschnellweg B1/A40 kreuzt. Die Abfahrt Dort­mund-Eichlinghofen auf der A45 führt zum Campus Süd, die Abfahrt Dort­mund-Dorstfeld auf der A40 zum Campus-Nord. An beiden Ausfahrten ist die Uni­ver­si­tät ausgeschildert.
Für E-Autos gibt es eine Ladesäule am Campus Nord, Vogelpothsweg.

Direkt auf dem Campus Nord befindet sich die S-Bahn-Station „Dort­mund Uni­ver­si­tät“. Von dort fährt die S-Bahn-Linie S1 im 20- oder 30-Minuten-Takt zum Hauptbahnhof Dort­mund und in der Gegenrichtung zum Hauptbahnhof Düsseldorf über Bochum, Essen und Duisburg. Außerdem ist die Uni­ver­si­tät mit den Buslinien 445, 447 und 462 zu erreichen. Eine Fahrplanauskunft findet sich auf der Homepage des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr, außerdem bieten die DSW21 einen interaktiven Liniennetzplan an.
 

Zu den Wahrzeichen der TU Dort­mund gehört die H-Bahn. Linie 1 verkehrt im 10-Minuten-Takt zwischen Dort­mund Eichlinghofen und dem Technologiezentrum über Campus Süd und Dort­mund Uni­ver­si­tät S, Linie 2 pendelt im 5-Minuten-Takt zwischen Campus Nord und Campus Süd. Diese Strecke legt sie in zwei Minuten zurück.

Vom Flughafen Dort­mund aus gelangt man mit dem AirportExpress innerhalb von gut 20 Minuten zum Dort­mun­der Hauptbahnhof und von dort mit der S-Bahn zur Uni­ver­si­tät. Ein größeres Angebot an inter­natio­nalen Flugverbindungen bietet der etwa 60 Kilometer entfernte Flughafen Düsseldorf, der direkt mit der S-Bahn vom Bahnhof der Uni­ver­si­tät zu erreichen ist.

Die Ein­rich­tun­gen der TU Dort­mund verteilen sich auf den größeren Campus Nord und den kleineren Campus Süd. Zudem befinden sich einige Bereiche der Hoch­schu­le im angrenzenden Technologiepark. Genauere In­for­ma­ti­onen können Sie den Lageplänen entnehmen.