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FAQ

In­for­ma­ti­onen zur Wahl der neuen Prorektorinnen und Prorektoren (2020-2026)

Die Hoch­schul­wahl­ver­samm­lung wählte am Freitag, den 3. Juli, vier neue Rektoratsmitglieder. Die Amtszeit der drei neuen Prorektorinnen Prof. Wiebke Möhring, Prof. Nele McElvany und Prof. Tessa Flatten sowie des neuen Prorektors Prof. Gerhard Schembecker beginnt am 1. September 2020 und beträgt sechs Jahre.

Wegweiser auf dem Campus Süd, auf dem Rektorat, Hörsaalgebäude 1 und Universitätsverwaltung steht © Roland Baege​/​TU Dort­mund

Häufig gestellte Fragen und Antworten zur Wahl der neuen Prorektorinnen und Prorektoren 2020

Allgemeines

Gewählt wurden drei neue Prorektorinnen und ein neuer Prorektor für eine Amtszeit ab dem 1. September 2020. Der designierte Rektor Prof. Manfred Bayer hatte seinen Wahlvorschlag zunächst der Findungskommission vorgestellt, bevor die Hoch­schul­wahl­ver­samm­lung darüber am 3. Juli entschied.

Gemäß des Hochschulgesetzes des Landes Nordrhein-Westfalen tritt an der TU Dort­mund die Hoch­schul­wahl­ver­samm­lung zu­sam­men, um die neuen Rektoratsmitglieder zu wählen. Stimmberechtigte Mitglieder der Hoch­schul­wahl­ver­samm­lung sind die stimmberechtigten Mitglieder des Senats und die Mitglieder des Hochschulrats.

Prof. Wiebke Möhring vom Institut für Jour­na­lis­tik, Prof. Nele McElvany vom Institut für Schul­entwicklungsforschung, Prof. Tessa Flatten von der Fakultät Wirtschafts­wissenschaften und Prof. Gerhard Schembecker von der Fakultät Bio- und Chemie­ingenieur­wesen wurden nach einer ein­stün­digen Sitzung alle im ersten Wahlgang mit sehr großer Zustimmung gewählt. Nach Gewichtung der Stimmen (siehe unten) lautet das Wahlergebnis für Prof. McElvany 58 Ja-Stimmen, 4 Nein-Stimmen. Prof. Möhring wurde mit 61 Ja-Stimmen und 1 Nein-Stimme gewählt. Prof. Flatten und Prof. Schembecker wurden beide einstimmig mit 62 Ja-Stimmen gewählt.

Vorbereitung der Wahl

Der designierte Rektor unterbreitete der Findungskommission einen Wahlvorschlag für das Team der Prorektorinnen und Prorektoren. Dazu hatte er im Vorfeld Kolleginnen und Kollegen aus der Uni­ver­si­tät persönlich angesprochen. Nach Beratung in der Findungskommission wurde der Wahlvorschlag der Hoch­schul­wahl­ver­samm­lung vorgelegt. Die (kleine) Findungskommission, die an der Wahlvorbereitung der Prorektorinnen und Prorektoren mitwirkt, besteht aus je drei Mitgliedern von Senat und Hochschulrat.

Gewählt werden können Mitglieder aus der Gruppe der Pro­fesso­rin­nen und Pro­fes­soren der Uni­ver­si­tät. Nur unter bestimmten Voraus­setz­ungen erlaubt die Grundordnung, dass auch ein Mitglied einer anderen Gruppe gewählt werden könnte.

Die Geschäftsbereiche werden den Prorektorinnen und Prorektoren erst nach Amtsantritt in der konstituierenden Sitzung des Rektorats zugeteilt und im Geschäftsverteilungsplan des Rektorats festgehalten. Der Wahlvorschlag erhielt jedoch bereits eine Zuordnung der Ressorts: Prof. Wiebke Möhring soll das Ressort Studium betreuen, Prof. Nele McElvany soll das Ressort For­schung übernehmen, Prof. Gerhard Schembecker soll als Prorektor Finanzen wirken und Prof. Tessa Flatten soll das neue Ressort Inter­natio­nales etablieren. Bayer betonte auf Nachfrage, dass ihm Diver­sitäts­manage­ment wich­tig sei und dass dieses Ressort kompetent im Rektorat besetzt werde.

Wahlverfahren

Stimmberechtigte Mitglieder der Hoch­schul­wahl­ver­samm­lung sind die stimmberechtigten Mitglieder des Senats und die Mitglieder des Hochschulrats. Durch den Senat sind Vertreterinnen und Vertreter aller vier Gruppen an der Wahl beteiligt: Hochschullehrer/-innen, wis­sen­schaft­liche Mitarbeiter/-innen, Mitarbeiter/-innen aus Technik und Ver­wal­tung sowie Stu­die­ren­de.
Daneben gibt es nicht-stimmberechtigte Mitglieder der Hoch­schul­wahl­ver­samm­lung. Dies sind die nicht-stimmberechtigten Mitglieder des Senats: die Dekaninnen und Dekane, die Vorsitzenden des wis­sen­schaft­lichen und des nicht-wis­sen­schaft­lichen Personalrats, die Gleichstellungsbeauftragte, die Schwerbehindertenvertretung, die Beauftragte des Senats für die Belange von Stu­die­ren­den mit Be­hin­derung, die Rektoratsmitglieder und der Vorsitzende des AStA.

In der Sitzung stellte zunächst der designierte Rektor seinen Wahlvorschlag vor. Anschließend präsentierten sich die Kandidatinnen und Kandidaten der Hoch­schul­wahl­ver­samm­lung selbst und beantworteten deren Fragen. Es folgte eine Aussprache der Hoch­schul­wahl­ver­samm­lung. Anschließend fand der Wahlakt statt.

Hochschulgesetz und Geschäftsordnung regeln das Wahlverfahren, das mehrere Wahlgänge umfassen kann. Die Rektoratsmitglieder werden von der Hochschulversammlung einzeln gewählt. Gewählt ist, wer die Mehrheit der Stimmen des gesamten Gremiums und gleichzeitig die Mehrheit der Stimmen in den beiden Teilen, also Senat und Hochschulrat, erzielt. Prof. Wiebke Möhring, Prof. Nele McElvany, Prof. Tessa Flatten und Prof. Gerhard Schembecker erhielten alle bereits im ersten Wahlgang die erforderlichen Mehrheiten.

Der Senat hat 27 stimmberechtigte Mitglieder, darunter zwölf Vertreterinnen und Vertreter der Gruppe der Hochschullehrer/-innen. Diese verfügen gemäß der Grundordnung der TU Dort­mund und dem Hochschulgesetz über die Mehrheit der Stimmen innerhalb der Senatsmitglieder in der Hoch­schul­wahl­ver­samm­lung. Hierzu wird jede Stimme der zwölf Mitglieder der Gruppe der Hochschullehrer/-innen mit dem Faktor 16 multipliziert und dem Faktor 12 dividiert. Zusammen mit den restlichen 15 stimmberechtigten Senatsmitgliedern ergeben sich für den Senat so insgesamt 31 Stimmen in der Hoch­schul­wahl­ver­samm­lung.
Das Hochschulgesetz sieht vor, dass die Stimmen von Senat und Hochschulrat zu gleichen Teilen zählen. Die Stimmzettel der acht Hochschulratsmitglieder werden mit dem Faktor 3,875 gewichtet, sodass der Hochschulrat ebenfalls 31 Stimmen hat.

Die erste Amtszeit der nicht-hauptberuflichen Prorektorinnen und Prorektoren beträgt sechs Jahre, folgende Amtszeiten betragen jeweils vier Jahre. Die Amtszeit der nicht-hauptberuflichen Rektoratsmitglieder endet spätestens mit der Amtszeit des Rektors.

Durchführung der Sitzung

Insgesamt waren rund 60 stimmberechtigte und nicht-stimmberechtigte Gremienmitglieder bei der Wahl anwesend. Diese wurden mit rund 1,70 Meter Sitzabstand auf die 700 Plätze im Audimax verteilt. Die Wahlhelferinnen und Wahlhelfer trugen Mundschutz und Handschuhe. Die Mitglieder waren angehalten, Abstand voneinander zu halten und die Nies- und Hustetikette zu beachten. Außerdem wurde allen Mitgliedern empfohlen, sich die die Co­ro­na-Warn-App der Bun­des­re­gie­rung zu installieren. Die Mitglieder mussten immer dann Mundschutz tragen, wenn der Mindestabstand in besonderen Situationen nicht eingehalten werden konnte. Wer respiratorische Symptome hatte, durfte nicht teilnehmen. Es wurde eine Anwesenheitsliste ausgelegt, in der sich jede/-r mit einem persönlichen Stift eintragen musste.

Die Wahl der Rektoratsmitglieder muss laut Hochschulgesetz in einer öf­fent­lichen Sitzung der Hoch­schul­wahl­ver­samm­lung statt­finden. Zu der Sitzung wurde auf der Webseite von Senat und Hochschulrat öffentlich eingeladen. Das Gremium darf jedoch beschließen, einzelne Tagesordnungspunkte wie die Vorstellung der Prorektorinnen und Prorektoren oder die Aussprache nicht-öffentlich durch­zu­führen. Der Wahlakt selbst muss öffentlich statt­finden. Für die interessierte (Hochschul-)Öffentlichkeit wurde die Wahl am 3. Juli auf YouTube live im Internet übertragen. Die Bild- und Tonübertragung von öf­fent­lichen Gremiensitzungen ist zurzeit aufgrund der Co­ro­na-Epidemie-Hoch­schul­ver­ord­nung zulässig. 

Achtung: Alle Angaben ohne Gewähr. Rechtlich bindend sind die einschlägigen Regelungen im Hochschulgesetz NRW, der Grundordnung der TU Dort­mund sowie der Geschäftsordnung der Hoch­schul­wahl­ver­samm­lung der TU Dort­mund in ihrer jeweils aktuell geltenden Fassung. Das offizielle Wahlergebnis wird durch die Wahlleitung bekannt gegeben.

 

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Der Campus der TU Dort­mund liegt in der Nähe des Autobahnkreuzes Dort­mund West, wo die Sauerlandlinie A45 den Ruhrschnellweg B1/A40 kreuzt. Die Abfahrt Dort­mund-Eichlinghofen auf der A45 führt zum Campus Süd, die Abfahrt Dort­mund-Dorstfeld auf der A40 zum Campus-Nord. An beiden Ausfahrten ist die Uni­ver­si­tät ausgeschildert.
Für E-Autos gibt es eine Ladesäule am Campus Nord, Vogelpothsweg.

Direkt auf dem Campus Nord befindet sich die S-Bahn-Station „Dort­mund Uni­ver­si­tät“. Von dort fährt die S-Bahn-Linie S1 im 20- oder 30-Minuten-Takt zum Hauptbahnhof Dort­mund und in der Gegenrichtung zum Hauptbahnhof Düsseldorf über Bochum, Essen und Duisburg. Außerdem ist die Uni­ver­si­tät mit den Buslinien 445, 447 und 462 zu erreichen. Eine Fahrplanauskunft findet sich auf der Homepage des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr, außerdem bieten die DSW21 einen interaktiven Liniennetzplan an.
 

Zu den Wahrzeichen der TU Dort­mund gehört die H-Bahn. Linie 1 verkehrt im 10-Minuten-Takt zwischen Dort­mund Eichlinghofen und dem Technologiezentrum über Campus Süd und Dort­mund Uni­ver­si­tät S, Linie 2 pendelt im 5-Minuten-Takt zwischen Campus Nord und Campus Süd. Diese Strecke legt sie in zwei Minuten zurück.

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