Zum Inhalt
Internationale Karrieremesse

Vom Studium über die Messe direkt in den Job

-
in
  • Top-Meldungen
  • Studium & Lehre
  • Medieninformationen
Eine BEratungssituation. Zwei Personen sitzen an einem Tisch einer dritten gegenüber. Sie unterhalten sich. © Oliver Schaper
Die 9. Internationale Karrieremesse bot Studierenden vielfältige Möglichkeiten sich bei den anwesenden Unternehmen zu informieren.

40.000 Fachkräfte fehlen in den kommenden fünf Jahren im östlichen Ruhrgebiet. Das sagte Wulf-Christian Ehrich, stellvertretender Hauptgeschäftsführer der IHK zu Dort­mund, zum Auftakt der 9. Internationalen Karrieremesse am Dienstag, 2. Juli, an der TU Dort­mund. Er und Prof. Ursula Gather, Rektorin der TU Dort­mund, ermutigten die Studierenden, sich Arbeitsplätze in der Region zu suchen. „Bleiben Sie hier, der Standort ist lebenswert“, sagte Ehrich. Prof. Ursula Gather pflichtete ihm bei: „Suchen Sie sich ihren zukünftigen Arbeitgeber in der Region. Es lohnt sich.“

Es sei für die Unternehmen ein großer Vorteil, bei der Messe auf Stu­die­ren­de zu treffen, die neben Wissen aus einem guten Studium an der TU Dort­mund eine wei­tere Sprache – nämlich ihre Muttersprache – perfekt sprechen, sagte Prof. Gather bei der Eröffnung der Messe. Wulf-Christian Ehrich, der auch geschäftsführendes Vorstandsmitglied der Gesell­schaft der Freunde der TU Dort­mund ist, wies darauf hin, dass Unternehmen bei dieser Messe Gelegenheit haben, qua­li­fi­zier­te Nachwuchskräfte zu finden. Organisiert wurde die Messe durch das Referat Internationales der TU Dort­mund in Kooperation mit der Industrie- und Handelskammer (IHK) zu Dort­mund und der Gesell­schaft der Freunde der TU Dort­mund.

Fünf Jahre ist es her, dass sich Furkan Uyanik mit einem frischen Informatik-Bachelor-Abschluss in der Tasche im Rahmen der 4. Internationalen Karrieremesse bei der ICA Traffic GmbH vorstellte. Am Dienstag hatte der inzwischen 29-jährige die Seite des Schreibtischs gewechselt und war nun seinerseits auf der Suche nach geeigneten Studierenden für das Dort­mun­der Unternehmen ICA. Seine Firma bietet Lösungen rund um Ticketsysteme – so hat sie die Deutsche Bahn mit rund 3500 Fahrkartenautomaten versorgt und kümmert sich auch um die Programmierung der Ticketstationen. Das ICA-Angebot rund um den Fahrschein geht hin bis zu Apps, die sich Fahrgäste als Fahrscheine auf ihre Smartphones laden können. Die Softwarelösungen dafür gehören zum Aufgabengebiet des früheren TU-Studenten Uyanik. War er zunächst Software-Entwickler, so ist Uyanik inzwischen zum Software-Architekten aufgestiegen, der komplette Lösungen aus verschiedenen Software-Bausteinen zusammenstellt.

Furkan Uyaniks Weg kann Vorbild sein für internationale Stu­die­ren­de der TU Dort­mund. Etwa jede bzw. jeder elfte Stu­die­ren­de der TU Dort­mund stammt aus dem Ausland. 3600 junge Frauen und Männer aus mehr als 100 Ländern sind hier eingeschrieben. Vier Studiengänge werden in englischer Sprache abgehalten. Mit der Internationalen Karrieremesse werden diesen Studierenden auch berufliche Wege in der Region Dort­mund und in ganz Deutsch­land aufgezeigt.

Verschiedenste Unternehmen stellen sich vor

17 Firmen mit Sitz in Dort­mund und der Region nutzten die Internationale Karrieremesse im Internationalen Begegnungszentrum (IBZ), um sich Studierenden der TU Dort­mund zu prä­sen­tie­ren: ABP Induction Systems GmbH, Albonair GmbH, Dolezych GmbH & Co.KG, ICA Traffic GmbH, KHS GmbH, KTDM Metropole Ruhr UG, Kumavision AG, Lovion GmbH, Materna Information & Communication SE, Osudio Deutsch­land GmbH, P3 communications GmbH, QSG Verkehrstechnik GmbH, REMONDIS Service International GmbH, Rhenus Office Systems, temicon GmbH und der Kraftwerksbetreiber UNIPER SE. Als 17. Firma nutzte die TU Dort­mund die Karrieremesse übrigens selbst, um nach gutem Nachwuchs zu suchen. „Wir stellen gern Absolventinnen und Absolventen unserer Universität ein, die wir dann gezielt auf Führungspositionen vorbereiten“, sagte Karolina Bihr von der Personalabteilung.

 

Ansprechpartnerin für wei­tere Informationen:

Prof. Ursula Gather, Rektorin der TU Dortmund, gemeinsam mit Wulf-Christian Ehrich, stellvertretender Hauptgeschäftsführer der IHK zu Dortmund, und Furkan Uyanik. © Oliver Schaper
Prof. Ursula Gather, Rektorin der TU Dort­mund, begrüßt gemeinsam mit Wulf-Christian Ehrich, stellvertretender Hauptgeschäftsführer der IHK zu Dort­mund und Mitglied im Vorstand der Gesell­schaft der Freunde der TU Dort­mund, Furkan Uyanik (r.), der 2014 bei der 4. Internationalen Karrieremesse die Firma gefunden hatte, für die er heute noch erfolgreich im Einsatz ist.

Kalender

Zur Veranstaltungsübersicht

Mensapläne

Anfahrt & Lageplan

Der Campus der Technischen Universität Dort­mund liegt in der Nähe des Autobahnkreuzes Dort­mund West, wo die Sauerlandlinie A45 den Ruhrschnellweg B1/A40 kreuzt. Die Abfahrt Dort­mund-Eichlinghofen auf der A45 führt zum Campus Süd, die Abfahrt Dort­mund-Dorstfeld auf der A40 zum Campus-Nord. An beiden Ausfahrten ist die Universität ausgeschildert.

Direkt auf dem Campus Nord befindet sich die S-Bahn-Station „Dort­mund Universität“. Von dort fährt die S-Bahn-Linie S1 im 20- oder 30-Minuten-Takt zum Hauptbahnhof Dort­mund und in der Gegenrichtung zum Hauptbahnhof Düsseldorf über Bochum, Essen und Duisburg. Außerdem ist die Universität mit den Buslinien 445, 447 und 462 zu erreichen. Eine Fahrplanauskunft findet sich auf der Homepage des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr, außerdem bieten die DSW21 einen interaktiven Liniennetzplan an.
 

Zu den Wahrzeichen der TU Dort­mund gehört die H-Bahn. Linie 1 verkehrt im 10-Minuten-Takt zwischen Dort­mund Eichlinghofen und dem Technologiezentrum über Campus Süd und Dort­mund Universität S, Linie 2 pendelt im 5-Minuten-Takt zwischen Campus Nord und Campus Süd. Diese Strecke legt sie in zwei Minuten zurück.

Vom Flughafen Dort­mund aus gelangt man mit dem AirportExpress innerhalb von gut 20 Minuten zum Dort­mun­der Hauptbahnhof und von dort mit der S-Bahn zur Universität. Ein größeres Angebot an internationalen Flugverbindungen bietet der etwa 60 Kilometer entfernte Flughafen Düsseldorf, der direkt mit der S-Bahn vom Bahnhof der Universität zu erreichen ist.

Die Ein­rich­tun­gen der Technischen Universität Dort­mund verteilen sich auf den größeren Campus Nord und den kleineren Campus Süd. Zudem befinden sich einige Bereiche der Hochschule im angrenzenden Technologiepark. Genauere Informationen können Sie den Lageplänen entnehmen.