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Zum Evangelischen Kirchentag entsteht ein Ort der Begegnung

Stu­die­ren­de der TU Dort­mund bauen das „stadt paradies sanktreinoldi“ auf

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Zwei junge Frauen und ein junger Mann mit Warnwesten und Schutzhelmen schrauben eine Spanplatte auf dem Boden vor der Reinoldikirche fest. © Martina Hengesbach/TU Dort­mund
Rund 60.000 Schrauben geben dem Paradiesgarten den nötigen Halt.

Vor der Stadtkirche St. Reinoldi können Besucherinnen und Besucher aktuell eine Ahnung vom Paradies bekommen: Stu­die­ren­de der TU Dort­mund montieren mit Partnern die sieben Module des „Paradiesgartens“, der zum Evangelischen Kirchentag ein Ort der Begegnung werden soll.

Am Montag hatte die Firma Weise, ein Förderer des Projekts, mit der Montage des Gerüsts begonnen. Anschließend schraubten die Studierenden die Bodenplatten fest. Teilweise musste der Boden mit der Stichsäge angepasst werden. Doch im Wesentlichen steckten die Studierenden die Bauteile zusammen und befestigten sie per Akkuschrauber am Boden.

Im Endausbau wird das „stadt paradies sanktreinoldi“ mehr als dreißig Meter lang, acht Meter tief und an seinen zwei seitlichen Torbauten mehr als acht Meter hoch sein. Der Aufbau wird voraussichtlich noch über das Wochenende dauern.

29 Stu­die­ren­de der Fakultät Architektur und Bau­in­ge­ni­eur­we­sen vom Bereich Grundlagen und Theorie der Baukonstruktion unter Leitung von Prof. Paul Kahlfeldt sowie vom Bereich Tragkonstruktionen unter Leitung von Prof. Christian Hartz hatten die Entwürfe des Paradiesgartens gefertigt und kümmerten sich um die Statik des Baus: Bis zu 1,2 Tonnen Zugkraft hält der Paradiesgarten stand. Jetzt bauen die Studierenden die Module auf. Ein Bauzaun vor der Reinoldikirche soll ihn bis zum Kirchentag vor Beschädigungen und Graffitis schützen.

Eine Gruppe von jungen Frauen und Männern mit Warnwesten und Schutzhelmen werkeln an einer Spanplatte vor der Reinoldikirche © Martina Hengesbach/TU Dort­mund
Dirk von Kölln, Leiter der Modellbauwerkstatt der Fakultät Architektur und Bau­in­ge­ni­eur­we­sen (r.), unterstützt die Studierenden bei den Montagearbeiten.

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