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Rundgang Kunst im Dortmunder U: Ausstellung würdigt Werke von Kunst­stu­die­ren­den

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  • Campus & Kultur
Rektorin spricht vor Publikum © Schaper
Rektorin Prof. Ursula Gather eröffnete die Ausstellung und überreichte die Kunstpreise an die Studierenden.

Grafiken, Gemälde und Installationen – bei der Ausstellung „Rundgang Kunst“ zeigen Kunststudierende eindrucksvoll, wie vielseitig sie an der TU Dortmund künst­lerisch tätig sind. Zur Eröffnung am Mittwoch, 18. Juli, wurden die besten Arbeiten mit verschiedenen Preisen aus­ge­zeich­net. Die Werke der Preisträgerinnen und Preisträger sowie die gesamte Ausstellung sind noch bis zum 5. August auf der Hochschuletage des Dortmunder U zu sehen.

Dicht gedrängt stehen die Besucherinnen und Besucher auf der Hochschuletage des Dortmunder U  bei der Eröffnung des „Rundgang Kunst“ am Mittwoch, 18. Juli. Auf der Ausstellungsfläche hängen und stehen die Werke von rund 60 Studierenden. Die vielfältigen Arbeiten machen deutlich, dass sich die Kunst­stu­die­ren­den in ihrem Studium mit ganz unterschiedlichen Themen und Techniken beschäftigen. Für die besten Werke verlieh Rektorin Prof. Ursula Gather den Kunstpreis in vier Kategorien, der mit je 500 Euro dotiert ist, sowie den Editionspreis und den IDfactory Preis.

 
Kunstpreis Malerei

Den Kunstpreis in der Kategorie Malerei erhielt Alexander Lange. In seinen jüngsten Arbeiten lotete er die Möglichkeiten und Fähigkeiten der Malerei aus. Die spezifische Materialität der Malerei inszeniert er „als sowohl formale und emotionale Komponente des Bildes“, so die Jury. Zudem hob die Jury hervor, dass seine Arbeiten die Gelegenheit bieten, „unsere Welterschließung insgesamt zu erproben und zu ernüchtern, ohne dabei den Zauber der Welt zu schmälern“.

 
Kunstpreis Fotografie

Für ihr Werk „Die Blüte ist geschützt“ wurde Marsha Zeitheim in der Kategorie Fotografie aus­ge­zeich­net. In einer poetischen fotografischen Serie widmet sie sich den langsam verschwindenden Erinnerungen des Großvaters und dessen Tätigkeit als Gärtner. Einzelne Text-Fragmente seines Gärtnertagebuches wurden aus halbdurchlässigem Papier geschnitten und schweben über Fotografien des Ortes und des Großvaters. Es zeigt sich: Nur wo Notizen vorhanden sind, ist Erinnerung zu finden und nur dort eröffnet sich die Durchsicht auf die Fotografie des Ortes und den Erinnernden selbst.


Kunstpreis Plastik und interdisziplinäres Arbeiten

In der Kategorie Plastik und interdisziplinäres Arbeiten überzeugte Marvin Eil. Auf neun Bildschirmen zeigt er in seiner Videoinstallation „Belo Horizonte“ jeweils kurze Filmsequenzen. Das Geschehen wird wie ein seltsames Puzzle zusammengesetzt und es lassen sich immer wieder neue visuelle und gedankliche Kombinationen finden.

 
Kunstpreis Graphik

Der Kunstpreis in der Kategorie Graphik ging an Kersten Winkelmann. In seinem Projekt „Homo Bulla“ zeigt er die ersten bewussten Wahrnehmungen und Gedanken des Tages. Der körperliche und emotionale Zustand seines Körpers und des Körpers seines Partners wird tagebuchartig und aus der Vogelperspektive festgehalten. Zur Darstellung nutzt er Tiefdruck, Hochdruck, Schablonentechnik und Prägungen. „Die meisterliche Beherrschung der Technik erzeugt einen großen sinnlichen Genuss“, lobte die Jury.

 
Editionspreis

Neben den Kunstpreisen wurde auch der Editionspreis der TU Dortmund verliehen. Die Auszeichnung ging an Patrick Schattka für sein Werk „Augenschwärmer“, in dem er sich mit der Natur auseinandersetzt. Mit seiner Arbeit führt er die Betrachtenden in „eine beunruhigende, wie genmanipulierte Schöpfung, die köstliche Seherlebnisse bereithält“. Das farbintensive Werk wird das Motiv der nächsten Jahreskarte der TU Dortmund.


IDfactory Preis

Zum 13. Mal seit 2007 wurde zudem der IDfactory Preis vergeben. Er fokussiert die Synergien zwischen Kunst, Wis­sen­schaft und Wirtschaft. In diesem Jahr erhielt Oanh Nguyen die Auszeichnung für ihr Werk „Drucker“, bei dem sie die beiden Gebiete Linguistik und Kunst verbindet. Wenn eine Betrachterin oder ein Betrachter an dem Drucker vorbeigeht, spuckt das umgebaute Gerät das Wort ORIGINAL aus. Somit wird die Wahrhaftigkeit des Originals ständig aufs Neue diskutiert.


Ausstellung bis zum 5. August

Die Ausstellung „Rundgang Kunst“ ist bis zum 5. August geöffnet und kann zu den Öffnungszeiten des Dortmunder U besichtigt werden: dienstags und mittwochs von 11 bis 18 Uhr, donnerstags und freitags von 11 bis 20 Uhr sowie samstags und sonntags von 11 bis 18 Uhr.

 

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Anfahrt & Lageplan

Der Campus der Technischen Universität Dortmund liegt in der Nähe des Autobahnkreuzes Dortmund West, wo die Sauerlandlinie A45 den Ruhrschnellweg B1/A40 kreuzt. Die Abfahrt Dortmund-Eichlinghofen auf der A45 führt zum Campus Süd, die Abfahrt Dortmund-Dorstfeld auf der A40 zum Campus-Nord. An beiden Ausfahrten ist die Universität ausgeschildert.

Direkt auf dem Campus Nord befindet sich die S-Bahn-Station „Dortmund Universität“. Von dort fährt die S-Bahn-Linie S1 im 20- oder 30-Minuten-Takt zum Hauptbahnhof Dortmund und in der Gegenrichtung zum Hauptbahnhof Düsseldorf über Bochum, Essen und Duisburg. Außerdem ist die Universität mit den Buslinien 445, 447 und 462 zu erreichen. Eine Fahrplanauskunft findet sich auf der Homepage des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr, außerdem bieten die DSW21 einen interaktiven Liniennetzplan an.
 

Zu den Wahrzeichen der TU Dortmund gehört die H-Bahn. Linie 1 verkehrt im 10-Minuten-Takt zwischen Dortmund Eichlinghofen und dem Technologiezentrum über Campus Süd und Dortmund Universität S, Linie 2 pendelt im 5-Minuten-Takt zwischen Campus Nord und Campus Süd. Diese Strecke legt sie in zwei Minuten zurück.

Vom Flughafen Dortmund aus gelangt man mit dem AirportExpress innerhalb von gut 20 Minuten zum Dortmunder Hauptbahnhof und von dort mit der S-Bahn zur Universität. Ein größeres Angebot an internationalen Flugverbindungen bietet der etwa 60 Kilometer entfernte Flughafen Düsseldorf, der direkt mit der S-Bahn vom Bahnhof der Universität zu erreichen ist.

Die Ein­rich­tun­gen der Technischen Universität Dortmund verteilen sich auf den größeren Campus Nord und den kleineren Campus Süd. Zudem befinden sich einige Bereiche der Hochschule im angrenzenden Technologiepark. Genauere Informationen können Sie den Lageplänen entnehmen.