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4. World Café zum Start der zweiten Förderphase

Projekt DoProfiL verleiht den Lehrpreis IDEAward

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Fünf Frauen bei der Verleihung des IDEAwards 2019 © Martina Hengesbach
Prof. Barbara Welzel, Prorektorin Diversitätsmanagement (2.v.r.), und Prof. Liudvika Leisyte (r.) mit den Preisträgerinnen des IDEAward.

Das Projekt DoProfiL der TU Dort­mund ist in die zweite Förderphase gestartet. Beim 4. World Café diskutierten die Beteiligten jetzt Ergebnisse und Erfahrungen der ersten Förderphase und richteten den Blick auf die kommenden Jahre und verliehen den Lehrpreis IDEAward.

Das Hauptanliegen der drei zurückliegenden World Cafés, die in den Jahren 2016 bis 2018 durchgeführt wurden, war es, die zahlreichen Akteure des Projektes in einen konstruktiven Dialog zu bringen. Zudem wurden unter Berücksichtigung der vielfältigen Perspektiven gemeinsam projektübergreifende Themen erarbeitet. Seit Beginn von DoProfiL, dem Dort­mun­der Profil für inklusionsorientierte Lehrer/-innenbildung, haben die Wis­sen­schaft­ler­in­nen und Wissen­schaft­ler mit viel Engagement auf inhaltlicher und methodischer Ebene Strukturen und Formate geschaffen sowie weiterentwickelt, die es ermöglichen, Inklusion inklusiv zu lehren. Gleichzeitig wurden zahlreiche fachübergreifende Lehr­ver­an­stal­tun­gen sowie Lehr-Lern Situationen etabliert.

Das vierte World Café bot den Raum, um eine Zwischenbilanz des Projekts auf inhaltlicher und struktureller Ebene zu ziehen. Den Auftakt bildete ein externer Gastvortrag. Als Impulsgeberin konnte Kalwant Bhopal von der Universität Birmingham gewonnen werden. Kalwant Bhopal ist Professorin für Erziehung, Bildung und Soziale Gerechtigkeit und stellvertretende Direktorin des Zentrums für „Race and Education“ der School of Education an der Universität Birmingham. Thematisch lag der Fokus vor allem auf dem Thema „Hochschule und sozialer Gerechtigkeit“.

IDEAward für her­vor­rag­ende Lehrleistungen

Bei der Veranstaltung wurde der Lehrpreis IDEAward (Inclusion Diversity Education Award) verliehen, der einmal jährlich vergeben wird. Der Preis würdigt her­vor­rag­ende Lehrleistungen im Projektspektrum von DoProfiL. Der erste Preis ging an Dr. Anke Karber. Ihr Seminar „Innovatives Unterrichtsprojekt und Projektphase“ führte vertiefend in fachdidaktische Fragestellungen ein und ermöglichte die kritische Reflexion der Planung, Gestaltung und Durchführung von Lehr-Lern-Arrangements mit besonderem Fokus auf Heterogenität. Weitere Auszeichnungen gingen an Dr. Anke Hußmann für das Seminar „Mixed Methods in der (empirischen) Bildungsforschung“ und an Anne Schröter für ihr Seminar „Behinderung, Normalität & Bildungs(un)gerechtigkeit“.

Beim Projekttreffen wurde auch überlegt, wie die gemachten Erfahrungen verstetigt werden können. Die am 1. Juli gestartete zweite Förderphase eröffnet inhaltlich und strukturell die Möglichkeit, das bislang Erreichte in mehrfacher Hinsicht zu erweitern und zu intensivieren. Auf struktureller Ebene werden perspektivisch alle lehramtsausbildenden Fächer der TU Dort­mund ins Projekt eingebunden. Auf Ebene von For­schung und Entwicklung wird eine thematische Fokussierung auf spezifische Diversitätsaspekte sowie auf vier Themenschwerpunkte angestrebt. Dazu gehören „adaptive Lernsituationen“, „kulturelle Teilhabe“, „videobasierte Fallarbeit“ und „inklusionsorientierte fachdidaktische Entwicklungsforschung“.

Bis Ende 2023 sollen die Forschungs- und Entwicklungsanstrengungen in abgestimmte Konzepte und Materialien überführt werden, die hochschulweit in allen lehramtsrelevanten Fächern Anwendung finden und so die Lehrer/-innenbildung an der TU Dort­mund – insbesondere im Bereich der Inklusionsorientierung – weiter verbessern.

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Der Campus der Technischen Universität Dort­mund liegt in der Nähe des Autobahnkreuzes Dort­mund West, wo die Sauerlandlinie A45 den Ruhrschnellweg B1/A40 kreuzt. Die Abfahrt Dort­mund-Eichlinghofen auf der A45 führt zum Campus Süd, die Abfahrt Dort­mund-Dorstfeld auf der A40 zum Campus-Nord. An beiden Ausfahrten ist die Universität ausgeschildert.

Direkt auf dem Campus Nord befindet sich die S-Bahn-Station „Dort­mund Universität“. Von dort fährt die S-Bahn-Linie S1 im 20- oder 30-Minuten-Takt zum Hauptbahnhof Dort­mund und in der Gegenrichtung zum Hauptbahnhof Düsseldorf über Bochum, Essen und Duisburg. Außerdem ist die Universität mit den Buslinien 445, 447 und 462 zu erreichen. Eine Fahrplanauskunft findet sich auf der Homepage des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr, außerdem bieten die DSW21 einen interaktiven Liniennetzplan an.
 

Zu den Wahrzeichen der TU Dort­mund gehört die H-Bahn. Linie 1 verkehrt im 10-Minuten-Takt zwischen Dort­mund Eichlinghofen und dem Technologiezentrum über Campus Süd und Dort­mund Universität S, Linie 2 pendelt im 5-Minuten-Takt zwischen Campus Nord und Campus Süd. Diese Strecke legt sie in zwei Minuten zurück.

Vom Flughafen Dort­mund aus gelangt man mit dem AirportExpress innerhalb von gut 20 Minuten zum Dort­mun­der Hauptbahnhof und von dort mit der S-Bahn zur Universität. Ein größeres Angebot an internationalen Flugverbindungen bietet der etwa 60 Kilometer entfernte Flughafen Düsseldorf, der direkt mit der S-Bahn vom Bahnhof der Universität zu erreichen ist.

Die Ein­rich­tun­gen der Technischen Universität Dort­mund verteilen sich auf den größeren Campus Nord und den kleineren Campus Süd. Zudem befinden sich einige Bereiche der Hochschule im angrenzenden Technologiepark. Genauere Informationen können Sie den Lageplänen entnehmen.