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Wissenschaftswettbewerb „Forum Junge Spitzenforscher“

Plätze 1 bis 3 für Forschungs­gruppen der TU Dortmund

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Gruppenfoto der ausgezeichneten Forscher. © Oanh Nguyen
Mit je 10.000 Euro wurden die drei Gewinnerprojekte des Wissenschaftswettbewerbs „Forum Junge Spitzenforscher“ prämiert.

In Kooperation mit der Stiftung Industrieforschung hat das Centrum für Entrepreneurship & Transfer (CET) der TU Dortmund bereits zum zweiten Mal den Wissenschaftswettbewerb „Forum Junge Spitzenforscher“ zur Förderung des Transfers innovativer Ideen ausgerichtet – in diesem Jahr unter dem Motto „Transformation“. Die sechs besten Forschungs­gruppen wurden am 5. Juni ausgezeichnet. Die drei Gewinnerprojekte wurden mit jeweils 10.000 Euro prämiert.

Im Rahmen der Preisverleihung verwies Prof. Andreas Liening, Vorstand des CET, auf bevorstehende Herausforderungen für Gesell­schaft und Wirtschaft wie die Transformation der Energiesysteme und den digitalen Wandel. „Entscheidender Faktor ist der Übergang der Invention in Innovation, also der Transfer der Forschung mit praktischem Anwendungspotenzial, um diese erfolgreich weiterzuentwickeln und somit verwertbar zu machen“, sagte Prof. Liening.

Anhand verschiedener Kriterien wie Praxisrelevanz, Innovationsgehalt oder Realisierbarkeit wurden die eingereichten Bewerbungen von verschiedenen Universitäten und Instituten beurteilt. Mit ihrem Projekt zum Autonomen Fahren konnten Manuel Schmidt, Christian Lienke, Christian Wissing, Niklas Stannartz, Martin Krüger und Andreas Homann aus dem Bereich Regelungssystemtechnik an der TU Dortmund überzeugen. Die Forscher haben ein maschinelles Lernverfahren entwickelt: Mit diesem können relevante Straßeninformationen erfasst werden, ohne dabei auf hochgenaue Karten und teure Sekundärsensoren zurückgreifen zu müssen.

Neue Ideen für den Energie- und Wirkstoffbereich

Aus dem Bereich Energieversorgung kommt das Forschungsprojekt auf Platz zwei: Björn Bauernschmitt, Dominik Hilbrich und Rajkumar Palaniappan vom Institut für Energiesysteme, Energieeffizienz und Energiewirtschaft an der TU Dortmund haben eine flexible Systemarchitektur entworfen. „DNA-kodierte Molekülbibliotheken“ heißt das Forschungsprojekt, mit dem Dr. Andreas Brunschweiger von der Fakultät für Chemie und Chemische Biologie an der TU Dortmund den dritten Platz belegte. Der Arbeitskreis um Dr. Brunschweiger entwickelt neue DNA-Kodierstrategien, mit denen Wirkstoffe für Arzneien schneller identifiziert werden können.

Der Geschäftsführer des Centrums für Entrepreneurship und Transfer, Dr. Ronald Kriedel, betonte, dass das CET den Finalisten als Begleiter für die Weiterentwicklung ihrer Ideen zur Verfügung stehen werde.

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Der Campus der Technischen Universität Dortmund liegt in der Nähe des Autobahnkreuzes Dortmund West, wo die Sauerlandlinie A45 den Ruhrschnellweg B1/A40 kreuzt. Die Abfahrt Dortmund-Eichlinghofen auf der A45 führt zum Campus Süd, die Abfahrt Dortmund-Dorstfeld auf der A40 zum Campus-Nord. An beiden Ausfahrten ist die Universität ausgeschildert.

Direkt auf dem Campus Nord befindet sich die S-Bahn-Station „Dortmund Universität“. Von dort fährt die S-Bahn-Linie S1 im 20- oder 30-Minuten-Takt zum Hauptbahnhof Dortmund und in der Gegenrichtung zum Hauptbahnhof Düsseldorf über Bochum, Essen und Duisburg. Außerdem ist die Universität mit den Buslinien 445, 447 und 462 zu erreichen. Eine Fahrplanauskunft findet sich auf der Homepage des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr, außerdem bieten die DSW21 einen interaktiven Liniennetzplan an.
 

Zu den Wahrzeichen der TU Dortmund gehört die H-Bahn. Linie 1 verkehrt im 10-Minuten-Takt zwischen Dortmund Eichlinghofen und dem Technologiezentrum über Campus Süd und Dortmund Universität S, Linie 2 pendelt im 5-Minuten-Takt zwischen Campus Nord und Campus Süd. Diese Strecke legt sie in zwei Minuten zurück.

Vom Flughafen Dortmund aus gelangt man mit dem AirportExpress innerhalb von gut 20 Minuten zum Dortmunder Hauptbahnhof und von dort mit der S-Bahn zur Universität. Ein größeres Angebot an internationalen Flugverbindungen bietet der etwa 60 Kilometer entfernte Flughafen Düsseldorf, der direkt mit der S-Bahn vom Bahnhof der Universität zu erreichen ist.

Die Einrichtungen der Technischen Universität Dortmund verteilen sich auf den größeren Campus Nord und den kleineren Campus Süd. Zudem befinden sich einige Bereiche der Hochschule im angrenzenden Technologiepark. Genauere Informationen können Sie den Lageplänen entnehmen.