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Internationales Seminar in Charkiw

Jour­na­lis­mus in Kri­sen­ge­bie­ten: TU-Stu­die­ren­de berichten aus Ostukraine

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Ein Mann hält eine Kamera auf ein verfallenes Gebäude gerichtet © Tobias Schweigmann​/​TU Dort­mund
Filmaufnahmen des zerstörten Kinderkrankenhauses Slowjansk-Semeniwka.

Stu­die­ren­de des Instituts für Journalistik haben in der Ukraine praxisnah die professionelle Bericht­erstattung über den Konflikt gelernt. Gemeinsam mit Studierenden der V.N.Karasin-Universität in Charkiw recherchierten und produzierten sie Beiträge für Print, Online, Radio und Fernsehen. Das einwöchige Seminar ist ein Gemeinschaftsprojekt des Instituts für Journalistik der TU Dort­mund, des Erich-Brost-Instituts für internationalen Jour­na­lis­mus (EBI) an der TU Dort­mund, der V.N.Karasin-Universität, dem Auslandsbüro Charkiw der Konrad-Adenauer-Stiftung und dem DAAD Charkiw.

Zusammen mit ukrainischen Studierenden führten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer Interviews mit Augenzeugen, darunter Soldaten, Veteranen und Binnenflüchtlinge. Für ihre Recherchen besuchten sie unter anderem das zerstörte Kinderkrankenhaus Slowjansk-Semeniwka, die Übergangsstelle Majorsk zwischen der Ukraine und den nicht-kontrollierten Gebieten sowie die Vertretung der Vereinten Nationen in Kramatorsk.

Das erforderliche Wissen über journalistische und politische Grundlagen vermittelten Dozentinnen und Dozenten aus Dort­mund und Charkiw in einer Blockveranstaltung vor der Praxisphase. Tina Bettels-Schwabbauer, wis­sen­schaft­liche Mitarbeiterin am EBI, stellte die Möglichkeiten des kollaborativen Cross-Border-Jour­na­lis­mus vor. Ein Sicherheitstraining für Journalistinnen und Journalisten erhielten die Studierenden von Abeer Saady, Fellow an der School of International and Intercultural Communication (SIIC) am EBI. Die Zusammenhänge zwischen Jour­na­lis­mus und Traumata vermittelte Tobias Schweigmann, Lehrkraft für besondere Aufgaben am Institut für Journalistik.

Handwerkzeug für professionelle Bericht­erstattung

Die Veranstaltung war – wie das Dort­mun­der Modell der Journalistenausbildung – durch die konsequente Verbindung von Theorie und Praxis geprägt: Für eine professionelle Bericht­erstattung ist dabei neben der journalistischen Kompetenz das Wissen über den Konflikt, dessen Ursachen und die gesellschaftlichen Rahmenbedingungen notwendig. Das journalistische Arbeiten im Ausland erfordert Kenntnisse über das jeweilige Mediensystem, die journalistische Kultur und die Fähigkeit zur Teamarbeit mit ausländischen Kolleginnen und Kollegen.

Am Ende einer intensiven Woche konnten alle formulierten Ziele für die Veranstaltung erreicht werden. Die Studierenden profitierten nach eigenen Angaben vor allem vom fachlichen und interkulturellen Austausch. Ein positives Fazit zog auch Tim Peters, Büroleiter Charkiw der Konrad-Adenauer-Stiftung: „Qualitätsjournalismus ist unverzichtbar für die demokratische Entwicklung der Ukraine – gerade vor dem Hintergrund des anhaltenden Konflikts. Insofern hat der deutsch-ukrainische Austausch wichtige Impulse zur weiteren Modernisierung der ukrainischen Journalistenausbildung gegeben.“

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Der Campus der Technischen Universität Dort­mund liegt in der Nähe des Autobahnkreuzes Dort­mund West, wo die Sauerlandlinie A45 den Ruhrschnellweg B1/A40 kreuzt. Die Abfahrt Dort­mund-Eichlinghofen auf der A45 führt zum Campus Süd, die Abfahrt Dort­mund-Dorstfeld auf der A40 zum Campus-Nord. An beiden Ausfahrten ist die Universität ausgeschildert.

Direkt auf dem Campus Nord befindet sich die S-Bahn-Station „Dort­mund Universität“. Von dort fährt die S-Bahn-Linie S1 im 20- oder 30-Minuten-Takt zum Hauptbahnhof Dort­mund und in der Gegenrichtung zum Hauptbahnhof Düsseldorf über Bochum, Essen und Duisburg. Außerdem ist die Universität mit den Buslinien 445, 447 und 462 zu erreichen. Eine Fahrplanauskunft findet sich auf der Homepage des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr, außerdem bieten die DSW21 einen interaktiven Liniennetzplan an.
 

Zu den Wahrzeichen der TU Dort­mund gehört die H-Bahn. Linie 1 verkehrt im 10-Minuten-Takt zwischen Dort­mund Eichlinghofen und dem Technologiezentrum über Campus Süd und Dort­mund Universität S, Linie 2 pendelt im 5-Minuten-Takt zwischen Campus Nord und Campus Süd. Diese Strecke legt sie in zwei Minuten zurück.

Vom Flughafen Dort­mund aus gelangt man mit dem AirportExpress innerhalb von gut 20 Minuten zum Dort­mun­der Hauptbahnhof und von dort mit der S-Bahn zur Universität. Ein größeres Angebot an internationalen Flugverbindungen bietet der etwa 60 Kilometer entfernte Flughafen Düsseldorf, der direkt mit der S-Bahn vom Bahnhof der Universität zu erreichen ist.

Die Ein­rich­tun­gen der Technischen Universität Dort­mund verteilen sich auf den größeren Campus Nord und den kleineren Campus Süd. Zudem befinden sich einige Bereiche der Hochschule im angrenzenden Technologiepark. Genauere Informationen können Sie den Lageplänen entnehmen.