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14. DortmunderAutoTag

Fachtagung zeigt Zukunftstrends der Mobilität

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Zwei Männer in Anzügen beim DortmunderAutoTag2018. © Oliver Schaper/TU Dort­mund
Prof. Torsten Bertram, Fakultät für Elektrotechnik und In­for­ma­ti­ons­tech­nik der TU Dort­mund (l.), und Wulf-Christian Ehrich, stellv. IHK-Hauptgeschäftsführer, beim 13. DortmunderAutoTag 2018.

Nach der großen Resonanz in den vergangenen Jahren lädt der Bereich Regelungs­system­technik der TU Dort­mund gemeinsam mit der Industrie- und Handelskammer (IHK) zu Dort­mund zum 14. DortmunderAutoTag am 5. September in den Räumlichkeiten der IHK ein. Neben fachlichen Vorträgen mit aktuellen Forschungsergebnissen von hochkarätigen Referentinnen und Referenten gewährt die Fachausstellung spannende Einblicke in den Stand der Technik im Umfeld der Automobilindustrie.

Bei der etablierten Fachtagung stehen insbesondere die aktuellen Megatrends zum automatisierten Fahren und zur Elektromobilität im Fokus.  Entwicklerinnen und Entwickler, Forschende sowie Entscheiderinnen und Entscheider aus Industrie und For­schung erörtern bei konstruktiven Fachgesprächen, welche Herausforderungen auf dem Weg zu mehr Si­cher­heit im Straßenverkehr durch den Einsatz automatisierter und vernetzter Fahrfunktionen und zu einer Reduktion der durch individuelle Mobilität entstehenden Emissionen zu bewältigen sind.

Die aktuelle Einführung erster Autobahnassistenten, die der Fahrerin oder dem Fahrer während einer automatisierten Fahrt auf der Autobahn die zeitweise Ausführung von Nebentätigkeiten erlauben, liefert einen Ausblick auf die fahrerlose Mobilität der Zukunft. Die Automobilindustrie ist jedoch keineswegs am Ende der Entwicklung angelangt: Die Realisierung von hochautomatisierten Fahrfunktionen stellt insbesondere in komplexeren ländlichen und städtischen Umgebungen weiterhin eine große Herausforderung dar. Neben der technischen Umsetzung sind während der Evolution zum automatisierten Fahren insbesondere gesellschaftliche, ethische und rechtliche Aspekte zu beachten, die bei den Vorträgen aus unterschiedlichen Sichtweisen beleuchtet werden. Zahlreiche Posterbeiträge, die Forschungs- und Entwicklungsarbeiten der TU Dort­mund zum automatisierten Fahren dokumentieren, runden die Fachausstellung ab.

Elektrifizierung des Verkehrs wirft neue Fragen auf

Das zweite Schwerpunktthema ist der Elektromobilität gewidmet. Vorangetrieben wird die Elektrifizierung des Kraftfahrzeugs insbesondere durch die Verknappung fossiler Ressourcen und die Einführung neuer Klimaschutzziele, die mit konventionellen Antrieben kaum wirtschaftlich zu erreichen sind. Mit der zunehmenden Elektrifizierung kommen zudem neue Themen auf, beispielsweise die elektromagnetische Verträglichkeit im Fahrzeug. Weitere Herausforderungen im Bereich der Elektromobilität sind insbesondere die vergleichsweise geringere Reichweite und die deutlich zeitaufwendigeren Ladevorgänge.

Der DortmunderAutoTag lädt als etabliertes Diskussionsforum mit den Schwerpunkten automatisiertes Fahren und Elektromobilität auch in diesem Jahr dazu ein, aktuelle Trends der individuellen Mobilität zu diskutieren. Die Wissen­schaft­lerinnen und Wissen­schaft­ler der TU Dort­mund sind im Rahmen zahlreicher For­schungs­pro­jekte mit Automobilherstellern und Zulieferern sowie in öffentlich geförderten Projekten an wesentlichen Fragestellungen der zukünftigen Mobilität durch grundlagenorientierte und anwendungsausgerichtete For­schung beteiligt.

In der begleitenden Fachausstellung können sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des DortmunderAutoTages über folgende Unternehmen im Umfeld des automatisierten Fahrens und der Elektromobilität informieren: AMETEK CTS Europe GmbH (Kamen), BMW Niederlassung Dort­mund, EMC Test NRW GmbH (Dort­mund), Mercedes-Benz Niederlassung Dort­mund, Smart Mechatronics GmbH (Dort­mund), Toellner Electronic Instrumente GmbH (Herdecke), TRW Automotive GmbH (Düsseldorf), Hella GmbH & Co. KG aA (Lippstadt) und das GET racing Dort­mund e.V.

Das Forum wird jährlich in Dort­mund vom Bereich für Regelungs­system­technik der TU Dort­mund in Zusammenarbeit mit der IHK zu Dort­mund veranstaltet.

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Der Campus der Technischen Universität Dort­mund liegt in der Nähe des Autobahnkreuzes Dort­mund West, wo die Sauerlandlinie A45 den Ruhrschnellweg B1/A40 kreuzt. Die Abfahrt Dort­mund-Eichlinghofen auf der A45 führt zum Campus Süd, die Abfahrt Dort­mund-Dorstfeld auf der A40 zum Campus-Nord. An beiden Ausfahrten ist die Universität ausgeschildert.

Direkt auf dem Campus Nord befindet sich die S-Bahn-Station „Dort­mund Universität“. Von dort fährt die S-Bahn-Linie S1 im 20- oder 30-Minuten-Takt zum Hauptbahnhof Dort­mund und in der Gegenrichtung zum Hauptbahnhof Düsseldorf über Bochum, Essen und Duisburg. Außerdem ist die Universität mit den Buslinien 445, 447 und 462 zu erreichen. Eine Fahrplanauskunft findet sich auf der Homepage des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr, außerdem bieten die DSW21 einen interaktiven Liniennetzplan an.
 

Zu den Wahrzeichen der TU Dort­mund gehört die H-Bahn. Linie 1 verkehrt im 10-Minuten-Takt zwischen Dort­mund Eichlinghofen und dem Technologiezentrum über Campus Süd und Dort­mund Universität S, Linie 2 pendelt im 5-Minuten-Takt zwischen Campus Nord und Campus Süd. Diese Strecke legt sie in zwei Minuten zurück.

Vom Flughafen Dort­mund aus gelangt man mit dem AirportExpress innerhalb von gut 20 Minuten zum Dort­mun­der Hauptbahnhof und von dort mit der S-Bahn zur Universität. Ein größeres Angebot an internationalen Flugverbindungen bietet der etwa 60 Kilometer entfernte Flughafen Düsseldorf, der direkt mit der S-Bahn vom Bahnhof der Universität zu erreichen ist.

Die Ein­rich­tun­gen der Technischen Universität Dort­mund verteilen sich auf den größeren Campus Nord und den kleineren Campus Süd. Zudem befinden sich einige Bereiche der Hochschule im angrenzenden Technologiepark. Genauere Informationen können Sie den Lageplänen entnehmen.