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„iCapital Award“ 2019 der EU-Kommission

Dort­mund steht im Halbfinale des Wettbewerbs zur Euro­päi­schen Inno­va­tions­haupt­stadt

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  • Hochschulpolitik
Stadtbild von Dortmund bei Nacht, darauf steht in weißer Schrift: So machen wir das – Dortmund auf dem Weg zur Europäischen Innovationshauptstadt © Stadt Dort­mund
Die Stadt Dort­mund ist gemeinsam mit zahlreichen Partnern aus Gesell­schaft, Wis­sen­schaft und Wirtschaft angetreten.

Dort­mund gehört zu den zwölf innovativsten Städten Europas. Die Ruhrgebietsmetropole steht neben Städten wie London, Bilbao und Rotterdam im Halbfinale des „iCapital Awards 2019“. Dieser Erfolg ist auch eine Auszeichnung für den Wissen­schafts­stand­ort Dort­mund.

Antwerpen, Bilbao, Bologna, Bristol, Espoo, Glasgow, Hamburg, London, Lyon, Nantes, Rotterdam – so lauten die Mitbewerber Dortmunds um den Titel „Europäische Inno­va­tions­haupt­stadt 2019“. Unter dem Motto „sozial, digital und innovativ“ hat es die Ruhrgebietsstadt im Wettbewerb der EU-Kommission unter die besten zwölf Städte Europas geschafft. Anfang September müssen sich die Finalisten in Brüssel noch einmal einer Expertenjury prä­sen­tie­ren, sechs von ihnen werden anschließend zur Preisverleihung Mitte September eingeladen. Für die Siegerstadt gibt es eine Million Euro, die übrigen fünf erhalten ebenfalls ein Preisgeld.

In dem europaweiten Wettbewerb ist die Stadt Dort­mund gemeinsam mit zahlreichen Partnern aus Gesell­schaft, Wis­sen­schaft und Wirtschaft angetreten. Die vier zentralen Bauteile der Bewerbung sind die Allianz Smart City, in der Unternehmen und Verbände der Stadt zusammenarbeiten, das Projekt „nordwärts“, das die Stärken der nördlichen Stadtbezirke in den Fokus rückt, das Technologiezentrum und die neuen Smart Urban Areas sowie der Masterplan Wis­sen­schaft. Der Erfolg ist somit auch eine Auszeichnung für den Wissen­schafts­stand­ort Dort­mund: Mit 7 Hochschulen, 19 außeruniversitären For­schungs­ein­richtungen und mehr als 53.000 Studierenden ist Dort­mund längst zu einem starken Standort für For­schung und Entwicklung herangewachsen. In direkter Nähe zur TU Dort­mund arbeiten im Technologiezentrum zahlreiche Gründerinnen und Gründer an zukunfts­weisenden Technologien und führen diese zur Marktreife. Die TU Dort­mund und zahlreiche Ein­rich­tun­gen aus Wis­sen­schaft, Wirtschaft, Kultur und Stadtgesellschaft haben sich zudem im Masterplan Wis­sen­schaft zusammengeschlossen: Mit insgesamt 100 Maßnahmen sollen der Wissen­schafts­stand­ort weiter ausgebaut, ausgewiesene Kompetenzfelder gestärkt und die Wis­sen­schaft in der Stadtgesellschaft noch sichtbarer werden.

Innovative For­schung an der TU Dort­mund

Wis­sen­schaft ist in Dort­mund ein Motor für Wandel und Fortschritt, bei dem die Universität einen großen Beitrag leistet. An vier von 30 Projekten, die das „Dort­mun­der Modell für Innovation“ repräsentieren, ist die TU Dort­mund maßgeblich beteiligt: Mit dem Kom­pe­tenz­zen­trum Maschinelles Ler­nen Rhein-Ruhr (ML2R) ist es gelungen, einen von vier deutschen Knotenpunkten für Spitzenforschung und Transfer im Bereich der Künstlichen Intelligenz nach Nordrhein-Westfalen zu holen. Gemeinsam mit der Universität Bonn und den beiden Fraunhofer-Instituten für Intelligente Analyse- und Informationssysteme IAIS in Sankt Augustin sowie für Materialfluss und Logistik IML in Dort­mund treibt die TU Dort­mund hier Spitzenforschung im Bereich des Maschinellen Lernens voran. Zukunftsweisende For­schung findet auch im Drug Discovery Hub Dort­mund statt, einem von der TU Dort­mund koordinierten Projekt zur Wirkstoffforschung, das die Lücke zwischen akademischer Grundlagenforschung und industrieller Anwendung schließen möchte. Auch ist die TU Dort­mund am Aufbau des Deutschen Rettungsrobotik-Zentrums auf Phönix-West beteiligt, in dem Partner aus For­schung und Industrie sowie Einsatzkräfte aus ganz Deutschland gemeinsam mobile Robotersysteme für die zivile Gefahrenabwehr entwickeln. Mit dem Exzellenz Start-up Center, das das Land NRW mit insgesamt 20 Millionen Euro fördert, unterstützt die TU Dort­mund innovative Ausgründungen und treibt damit den Fortschritt in der Region weiter voran.

Weitere Informationen:
SO MACHEN WIR DAS – Dort­mund auf dem Weg zur Euro­päi­schen Inno­va­tions­haupt­stadt

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Anfahrt & Lageplan

Der Campus der Technischen Universität Dort­mund liegt in der Nähe des Autobahnkreuzes Dort­mund West, wo die Sauerlandlinie A45 den Ruhrschnellweg B1/A40 kreuzt. Die Abfahrt Dort­mund-Eichlinghofen auf der A45 führt zum Campus Süd, die Abfahrt Dort­mund-Dorstfeld auf der A40 zum Campus-Nord. An beiden Ausfahrten ist die Universität ausgeschildert.

Direkt auf dem Campus Nord befindet sich die S-Bahn-Station „Dort­mund Universität“. Von dort fährt die S-Bahn-Linie S1 im 20- oder 30-Minuten-Takt zum Hauptbahnhof Dort­mund und in der Gegenrichtung zum Hauptbahnhof Düsseldorf über Bochum, Essen und Duisburg. Außerdem ist die Universität mit den Buslinien 445, 447 und 462 zu erreichen. Eine Fahrplanauskunft findet sich auf der Homepage des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr, außerdem bieten die DSW21 einen interaktiven Liniennetzplan an.
 

Zu den Wahrzeichen der TU Dort­mund gehört die H-Bahn. Linie 1 verkehrt im 10-Minuten-Takt zwischen Dort­mund Eichlinghofen und dem Technologiezentrum über Campus Süd und Dort­mund Universität S, Linie 2 pendelt im 5-Minuten-Takt zwischen Campus Nord und Campus Süd. Diese Strecke legt sie in zwei Minuten zurück.

Vom Flughafen Dort­mund aus gelangt man mit dem AirportExpress innerhalb von gut 20 Minuten zum Dort­mun­der Hauptbahnhof und von dort mit der S-Bahn zur Universität. Ein größeres Angebot an internationalen Flugverbindungen bietet der etwa 60 Kilometer entfernte Flughafen Düsseldorf, der direkt mit der S-Bahn vom Bahnhof der Universität zu erreichen ist.

Die Ein­rich­tun­gen der Technischen Universität Dort­mund verteilen sich auf den größeren Campus Nord und den kleineren Campus Süd. Zudem befinden sich einige Bereiche der Hochschule im angrenzenden Technologiepark. Genauere Informationen können Sie den Lageplänen entnehmen.