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Optimierung von BTA-Tiefbohr-Verfahren

DFG und Fraunhofer-Gesell­schaft fördern Trans­fer­pro­jekt im Maschinenbau

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Vier Mikrobohrer liegen auf einem Tisch © Nikolas Golsch​/​TU Dort­mund
Bei Tiefbohr-Verfahren sind die Bohrtiefen um ein Vielfaches größer als die Durchmesser.

Prof. Dirk Biermann und Prof. Markus Stommel von der Fakultät Maschinenbau der TU Dort­mund forschen gemeinsam mit dem Fraunhofer-Institut für Zerstörungsfreie Prüfverfahren und Partnern aus der Praxis zur Verbesserung von BTA-Tiefbohr-Verfahren. Die Deutsche Forschungs­gemein­schaft (DFG) und die Fraunhofer-Gesell­schaft fördern das Projekt, das den Transfer von wis­sen­schaft­lichen Erkenntnissen in die Anwendung ermöglicht, für drei Jahre.

Die DFG und die Fraunhofer-Gesell­schaft fördern zum ersten Mal gemeinsam sieben Projekte zum Transfer von Erkenntnissen aus DFG-geförderten Vorhaben in die Wirtschaft. Die Fördersumme für die ausgewählten Kooperationsprojekte beträgt insgesamt sechs Millionen Euro. In den neuen Projekten arbeiten Hochschulen, Fraunhofer-Institute und Unternehmen trilateral zusammen. Für das Projekt „Leichte und schwingungsdämpfende hybride FVK-Metall-Rohre mit strukturintegrierter Sensorik für BTA-Tiefbohrprozesse“ kooperiert die Fakultät Maschinenbau der TU Dort­mund mit dem Fraunhofer-Institut für Zerstörungsfreie Prüfverfahren in Saarbrücken sowie den Anwendungspartnern BGTB GmbH aus Dort­mund, CarboFibretec GmbH aus Friedrichshafen und Kaiser Maschinenbau und Zerspanungstechnik GmbH & Co. KG aus Toppenstedt. Projektleiter vonseiten der TU Dort­mund sind Prof. Dirk Biermann, Leiter des Instituts für Spanende Fertigung (ISF), und Prof. Markus Stommel, der die Professur für Kunststofftechnologie innehat.

Ziel des Projekts ist es, das BTA-Tiefbohren zu optimieren. Hierbei handelt es sich um ein Verfahren, bei dem die Bohrtiefen um ein Vielfaches größer sind als die Durchmesser. Aufgrund der erforderlichen Werkzeuglänge kommt es dabei zu erhöhten Schwingungen des Werkzeugs und somit zu einem stärkeren Verschleiß der Schneiden und Führungsleisten sowie zu einer verminderten Bohrungsgüte. Durch den Einsatz von faserverstärkten Kunststoffen (FVK), die eine heterogene Struktur aufweisen, sollen die Schwingungen abgedämpft werden.

Enge Zusammenarbeit mit Unternehmen

Bei der Entwicklung eines hybriden FVK-Bohrrohrs können die beteiligten Projektpartner auf Erfahrungen aus der Grundlagenforschung zurückgreifen. Durch die enge Zusammenarbeit mit Unternehmen ist zudem – von der Konstruktion bis zur Einsatzvalidierung – die Expertise industrieller Partner sichergestellt. Diese können wiederum frühzeitig von Innovationen aus der For­schung profitieren.

Die sieben nun geförderten trilateralen Projekte wurden aus 20 eingereichten Projektanträgen aus den Ingenieur-, Natur- und Lebenswissenschaften ausgewählt.

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Direkt auf dem Campus Nord befindet sich die S-Bahn-Station „Dort­mund Universität“. Von dort fährt die S-Bahn-Linie S1 im 20- oder 30-Minuten-Takt zum Hauptbahnhof Dort­mund und in der Gegenrichtung zum Hauptbahnhof Düsseldorf über Bochum, Essen und Duisburg. Außerdem ist die Universität mit den Buslinien 445, 447 und 462 zu erreichen. Eine Fahrplanauskunft findet sich auf der Homepage des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr, außerdem bieten die DSW21 einen interaktiven Liniennetzplan an.
 

Zu den Wahrzeichen der TU Dort­mund gehört die H-Bahn. Linie 1 verkehrt im 10-Minuten-Takt zwischen Dort­mund Eichlinghofen und dem Technologiezentrum über Campus Süd und Dort­mund Universität S, Linie 2 pendelt im 5-Minuten-Takt zwischen Campus Nord und Campus Süd. Diese Strecke legt sie in zwei Minuten zurück.

Vom Flughafen Dort­mund aus gelangt man mit dem AirportExpress innerhalb von gut 20 Minuten zum Dort­mun­der Hauptbahnhof und von dort mit der S-Bahn zur Universität. Ein größeres Angebot an internationalen Flugverbindungen bietet der etwa 60 Kilometer entfernte Flughafen Düsseldorf, der direkt mit der S-Bahn vom Bahnhof der Universität zu erreichen ist.

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