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Prof. Wöhler mit neuen Informationen über einen alten Begleiter

„Der Mond – Erzgrube oder Tor zur eigenen Entstehungsgeschichte“ Thema der TU Dort­mund-Reihe „Zwischen Brötchen und Borussia“

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Ein Brötchen liegt auf einem BVB-Schal. © TU Dort­mund
Die Veranstaltungsreihe „Zwischen Brötchen und Borussia” verbindet Wis­sen­schaft und Unterhaltung.

Die Veranstaltungsreihe „Physik zwischen Brötchen und Borussia: Moderne Physik für Alle!” ist nun im 15. Jahr ihres Bestehens. Die Reihe beantwortet grundlegende Fragen nach den Vorstellungen der Menschen von Raum und Zeit – und rückt Fake News zurecht. Am Samstag, 11. Mai, beschäftigt sich Prof. Christian Wöhler vor dem letzten Heimspiel des BVB in der laufenden Saison mit dem Thema „Der Mond – Erzgrube oder Tor zur eigenen Entstehungsgeschichte? Neue Informationen über einen alten Begleiter“.

In den vergangenen Jahren war der Mond Ziel einer ganzen Flotte unbemannter automatischer Raumsonden. Doch warum ist der Mond für uns eigentlich von solchem Interesse? Ist es der mögliche unmittelbare Nutzen, wie etwa abbaubare Bodenschätze? Oder können wir dort sogar grundsätzliche Erkenntnisse über unser eigenes Sonnensystem und die Pla-neten anderer Sterne gewinnen? Diesen Fragen widmet sich der Vortrag von Prof. Wöhler. Er führt direkt zur Frage der Nutzung wertvoller, auf der Mondoberfläche in großen Mengen vorhandener Minerale und darin enthaltener chemischer Elemente. Ein spezieller Aspekt ist das zuvor für unmöglich gehaltene Vorhandensein geringer Mengen leichtflüchtiger Substanzen – insbesondere Wasser – auf der Mondoberfläche. Neben der Mond-Geologie wird natürlich auch die unbemannte und bemannte Raumfahrt zum Mond in der Vergangenheit, der Gegenwart und der Zukunft betrachtet bis hin zur geplanten Raumstation Deep Space Gateway in der Mondumlaufbahn und dem Moon Village auf der Oberfläche. „Wird der Mond uns so immer mehr seiner Geheimnisse preisgeben“, fragt Prof. Wöhler.

Die Veranstaltung für die ganze Familie dauert rund 90 Minuten und findet um 10.30 Uhr statt. Alle Interessierten sind eingeladen, sich im Hörsaal 1 und 2 im Hörsaalgebäude II auf dem Campus Nord auf Unterhaltsames zum Thema Raum und Zeit einzulassen. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

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Anfahrt & Lageplan

Der Campus der Technischen Universität Dort­mund liegt in der Nähe des Autobahnkreuzes Dort­mund West, wo die Sauerlandlinie A45 den Ruhrschnellweg B1/A40 kreuzt. Die Abfahrt Dort­mund-Eichlinghofen auf der A45 führt zum Campus Süd, die Abfahrt Dort­mund-Dorstfeld auf der A40 zum Campus-Nord. An beiden Ausfahrten ist die Universität ausgeschildert.

Direkt auf dem Campus Nord befindet sich die S-Bahn-Station „Dort­mund Universität“. Von dort fährt die S-Bahn-Linie S1 im 20- oder 30-Minuten-Takt zum Hauptbahnhof Dort­mund und in der Gegenrichtung zum Hauptbahnhof Düsseldorf über Bochum, Essen und Duisburg. Außerdem ist die Universität mit den Buslinien 445, 447 und 462 zu erreichen. Eine Fahrplanauskunft findet sich auf der Homepage des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr, außerdem bieten die DSW21 einen interaktiven Liniennetzplan an.
 

Zu den Wahrzeichen der TU Dort­mund gehört die H-Bahn. Linie 1 verkehrt im 10-Minuten-Takt zwischen Dort­mund Eichlinghofen und dem Technologiezentrum über Campus Süd und Dort­mund Universität S, Linie 2 pendelt im 5-Minuten-Takt zwischen Campus Nord und Campus Süd. Diese Strecke legt sie in zwei Minuten zurück.

Vom Flughafen Dort­mund aus gelangt man mit dem AirportExpress innerhalb von gut 20 Minuten zum Dort­mun­der Hauptbahnhof und von dort mit der S-Bahn zur Universität. Ein größeres Angebot an internationalen Flugverbindungen bietet der etwa 60 Kilometer entfernte Flughafen Düsseldorf, der direkt mit der S-Bahn vom Bahnhof der Universität zu erreichen ist.

Die Ein­rich­tun­gen der Technischen Universität Dort­mund verteilen sich auf den größeren Campus Nord und den kleineren Campus Süd. Zudem befinden sich einige Bereiche der Hochschule im angrenzenden Technologiepark. Genauere Informationen können Sie den Lageplänen entnehmen.