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Resolv

Cluster startet durch

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Die Rektoren Prof. Axel Schölmerich und Prof. Ulrich Radtke sowie Rektorin Prof. Ursula Gather © Katja Marquard​/​RUB
Die Rektoren Prof. Axel Schölmerich (l.), Prof. Ulrich Radtke (r.) und Rektorin Prof. Ursula Gather freuen sich über den Erfolg und die wei­tere Zusammenarbeit.

Resolv startet durch: Nach Ablauf der ersten sieben Jahre als Exzellenzcluster der Ruhr-Universität Bochum wird der Verbund ab 2019 gemeinsam mit der TU Dort­mund in der Exzellenzstrategie neu gefördert. Rund 42 Millionen Euro erhält das Konsortium bis Ende 2025 für die For­schung.

Der Startschuss für die wei­tere Zusammenarbeit im Cluster fiel beim Resolv-Neujahrsempfang am 22. Januar 2019. Die Bilanz der bisherigen Arbeit ist überwältigend, der Ausblick auf die Ziele vielversprechend.

Nachwuchsförderung und Internationalisierung

Ruhr explores Solvation, kurz Resolv, hat seit 2012 mehr als 1.000 Publikationen hervorgebracht, davon mehr als 200 in sogenannten High-Impact-Journals. Über 200 internationale Chemikerinnen und Chemiker, Physikerinnen und Physiker und Ingenieurinnen und Ingenieure arbeiten im Cluster zusammen, um die Rolle von Lösungsmitteln in chemischen Reaktionen, industriellen Prozessen und biologischen Vorgängen zu entschlüsseln. „Dabei setzen wir konsequent auf Nachwuchsförderung“, sagt Sprecherin Prof. Martina Havenith.

Eine neue Graduiertenschule wird künftig nicht erst beim Master-, sondern bereits beim Bachelorabschluss ansetzen und mehr potenzielle Doktoranden ansprechen. Darüber hinaus wird ein neues Trainingsprogramm in der Solvatationsforschung für Postdocs von der Euro­päi­schen Union gefördert. Im Postdoktorandenprogramm kooperiert Resolv mit einem Schweizer For­schungs­schwer­punkt (National Center of Competence in Research – Molecular Ultrafast Science and Technology). Prof. Axel Schölmerich, Rektor der RUB, lobt den „kompromisslosen Qualitätsanspruch bei Berufungen und Nachwuchsförderung“. Das sei ein Garant für die erzielten Erfolge.

Technologietransfer im Visier

 „Mit dem gemeinsamen Cluster Resolv beginnt eine neue Ära“, freut sich die Rektorin der TU Dort­mund, Prof. Ursula Gather. Ab 2019 wird die TU Dort­mund den For­schungs­schwer­punkt Solvation Science durch die Einrichtung zusätzlicher Professuren verstärken. Damit will sich das Cluster noch mehr im Transferbereich engagieren. Basierend auf der For­schung sollen neue Konzepte für die Industrie entwickelt werden: zum Beispiel für die Energieumwandlung und -speicherung oder bei der Entwicklung von smarten Sensoren. Damit beteiligt sich Resolv auch am Themenforum „Von der Idee zum Produkt“ der Ruhrkonferenz.

Der Neujahrsempfang des Clusters machte deutlich, dass es sich hierbei um einen echten, gelebten Schwerpunkt der Uni­ver­si­täts­allianz Ruhr (UA Ruhr) handelt. So ist auch die Universität Duisburg-Essen als Kooperationspartner am Verbund beteiligt. Ihr Rektor, Prof. Ulrich Radtke, nahm den Neujahrsempfang zum Anlass, um zu betonen, wie stark die UA Ruhr jetzt schon vom Exzellenzcluster profitiert.

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Anfahrt & Lageplan

Der Campus der Technischen Universität Dort­mund liegt in der Nähe des Autobahnkreuzes Dort­mund West, wo die Sauerlandlinie A45 den Ruhrschnellweg B1/A40 kreuzt. Die Abfahrt Dort­mund-Eichlinghofen auf der A45 führt zum Campus Süd, die Abfahrt Dort­mund-Dorstfeld auf der A40 zum Campus-Nord. An beiden Ausfahrten ist die Universität ausgeschildert.

Direkt auf dem Campus Nord befindet sich die S-Bahn-Station „Dort­mund Universität“. Von dort fährt die S-Bahn-Linie S1 im 20- oder 30-Minuten-Takt zum Hauptbahnhof Dort­mund und in der Gegenrichtung zum Hauptbahnhof Düsseldorf über Bochum, Essen und Duisburg. Außerdem ist die Universität mit den Buslinien 445, 447 und 462 zu erreichen. Eine Fahrplanauskunft findet sich auf der Homepage des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr, außerdem bieten die DSW21 einen interaktiven Liniennetzplan an.
 

Zu den Wahrzeichen der TU Dort­mund gehört die H-Bahn. Linie 1 verkehrt im 10-Minuten-Takt zwischen Dort­mund Eichlinghofen und dem Technologiezentrum über Campus Süd und Dort­mund Universität S, Linie 2 pendelt im 5-Minuten-Takt zwischen Campus Nord und Campus Süd. Diese Strecke legt sie in zwei Minuten zurück.

Vom Flughafen Dort­mund aus gelangt man mit dem AirportExpress innerhalb von gut 20 Minuten zum Dort­mun­der Hauptbahnhof und von dort mit der S-Bahn zur Universität. Ein größeres Angebot an internationalen Flugverbindungen bietet der etwa 60 Kilometer entfernte Flughafen Düsseldorf, der direkt mit der S-Bahn vom Bahnhof der Universität zu erreichen ist.

Die Ein­rich­tun­gen der Technischen Universität Dort­mund verteilen sich auf den größeren Campus Nord und den kleineren Campus Süd. Zudem befinden sich einige Bereiche der Hochschule im angrenzenden Technologiepark. Genauere Informationen können Sie den Lageplänen entnehmen.