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Kunstprojekt am Dort­mun­der U

Yoko Ono unterstützt internationale Journalisten-Aus­bil­dung mit Kunstwerk

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Ein großer Raum mit blau bemalten und beschriebenen Wänden und Böden und einem blauen Boot in der Mitte. © Macedonian Museum of Contemporary Art, Thessaloniki
ADD COLOR (REFUGEE BOAT) (1960/2016) wurde erstmals im Macedonian Museum of Contemporary Art in Thessaloniki ausgestellt.

Die Künstlerin bietet ihr Werk zur „Unterstützung der Lehre in internationalem Jour­na­lis­mus“ an. Anlass ist die Jahrestagung der European Journalism Training Association (EJTA), die das Erich-Brost-Institut für In­ter­natio­nalen Jour­na­lis­mus an der Technischen Universität Dort­mund ausgerichtet hat.

New York, Dort­mund, im Oktober 2019: Yoko Ono stellt ihr partizipatives Kunstwerk Add Color (Refugee Boat) zur Unterstützung der akademischen Lehre im Bereich internationaler Jour­na­lis­mus an der Technischen Universität Dort­mund zur Verfügung.

Prof. Susanne Fengler, Wissenschaftliche Leiterin des Erich-Brost-Instituts für In­ter­natio­nalen Jour­na­lis­mus (EBI) an der TU Dort­mund, dankte Yoko Ono „für dieses Geschenk an die internationale Jour­na­lis­mus-Aus­bil­dung. Durch Ihre künstlerische Interpretation eröffnet das partizipative Werk den Jour­na­lis­tik-Studierenden einen neuen Zugang zum Verständnis eines der herausragenden Themen unserer Zeit – Migration und Flucht.“ In deutscher Übersetzung bedeutet der Titel des Werkes Add Color (Refugee Boat): „Füge Farbe hinzu (Flüchtlings-Boot)“. 

Das partizipative Kunstwerk wurde am 17. Oktober anlässlich der Jahrestagung der European Journalism Training Assocation (EJTA) eröffnet. Die Konferenz an der TU Dort­mund brachte rund 90 Jour­na­lis­mus-Ausbilderinnen und -Ausbilder aus 30 europäischen und afrikanischen Ländern zusammen, die sich unter anderem über die Bericht­erstattung zu Migration und Flucht in verschiedenen Mediensystemen austauschten. Add Color (Refugee Boat) steht Besucherinnen und Besuchern im Dort­mun­der U nach einer Verlängerung und bei freiem Eintritt bis zum 12. Januar 2020 offen. 

Yoko Ono ist eine der einflussreichsten und zugleich umstrittensten Künstlerinnen der Gegenwart. Sie gilt als Wegbereiterin von künstlerischer Per­for­mance und Konzeptkunst. Geboren 1933 in Japan, lebt sie seit Jahrzehnten in New York. Ihre künstlerischen Arbeiten umfassen unter anderem Installationen, Filme, Performances, Zeichnungen und Texte. Ein zentrales Thema im Leben und Schaffen von Yoko Ono ist ihr Einsatz für den Frieden, für Feminismus und Umweltschutz. 

Einer der Schwer­punkte Yoko Onos ist das Leid der Men­schen, die vor Kriegen und Unterdrückung fliehen. Zu ihren Hauptwerken gehören dabei FREIGHT TRAIN (1999), das erstmals auf dem Schlossplatz in Berlin gezeigt wurde; ADD COLOR (REFUGEE BOAT) (1960/2016), erstmals im Macedonian Museum of Contemporary Art in Thessaloniki ausgestellt; INVISIBLE PEOPLE (2009-2017) mit der Premiere im Hotel Excelsior im Lido, Venedig, als Teil der OPEN 20. Jedes Werk ist spezifisch, aber folgt derselben grundlegenden Annahme.

Das partizipative Kunstwerk Yoko Ono: Add Color (Refugee Boat) steht Besucherinnen und Besuchern – bei freiem Eintritt – offen bis Sonntag, 12. Januar, im Container auf dem Vorplatz des Dort­mun­der U. Öffnungszeiten: dienstags und mittwochs von 11 bis 18 Uhr, donnerstags und freitags von 11 bis 20 Uhr, samstags und sonntags von 11 bis 18 Uhr, montags geschlossen.

 

Ansprechpartnerin für Rückfragen:

Monika Lengauer
Erich Brost Institut
Telefon: 0231 – 755 6968
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Der Campus der TU Dort­mund liegt in der Nähe des Autobahnkreuzes Dort­mund West, wo die Sauerlandlinie A45 den Ruhrschnellweg B1/A40 kreuzt. Die Abfahrt Dort­mund-Eichlinghofen auf der A45 führt zum Campus Süd, die Abfahrt Dort­mund-Dorstfeld auf der A40 zum Campus-Nord. An beiden Ausfahrten ist die Universität ausgeschildert.
Für E-Autos gibt es eine Ladesäule am Campus Nord, Vogelpothsweg.

Direkt auf dem Campus Nord befindet sich die S-Bahn-Station „Dort­mund Universität“. Von dort fährt die S-Bahn-Linie S1 im 20- oder 30-Minuten-Takt zum Hauptbahnhof Dort­mund und in der Gegenrichtung zum Hauptbahnhof Düsseldorf über Bochum, Essen und Duisburg. Außerdem ist die Universität mit den Buslinien 445, 447 und 462 zu erreichen. Eine Fahrplanauskunft findet sich auf der Homepage des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr, außerdem bieten die DSW21 einen interaktiven Liniennetzplan an.
 

Zu den Wahrzeichen der TU Dort­mund gehört die H-Bahn. Linie 1 verkehrt im 10-Minuten-Takt zwischen Dort­mund Eichlinghofen und dem Technologiezentrum über Campus Süd und Dort­mund Universität S, Linie 2 pendelt im 5-Minuten-Takt zwischen Campus Nord und Campus Süd. Diese Strecke legt sie in zwei Minuten zurück.

Vom Flughafen Dort­mund aus gelangt man mit dem AirportExpress innerhalb von gut 20 Minuten zum Dort­mun­der Hauptbahnhof und von dort mit der S-Bahn zur Universität. Ein größeres Angebot an inter­natio­nalen Flugverbindungen bietet der etwa 60 Kilometer entfernte Flughafen Düsseldorf, der direkt mit der S-Bahn vom Bahnhof der Universität zu erreichen ist.

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