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„Gedankenreise zum Mond“ begeistert Schulklassen im vollbesetzten Audimax

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Drei Personen stehen während der DLR_Raumfahrt_Show im vollbesetzten Audimax. Sie tragen Kostüme einer Erde, eines Kängurus und einer Astronautin. Die Astronautin springt in die Luft. © Aliona Kardash​/​TU Dort­mund
Clara Menzen, Jan Bechert und Richard Bräucker (v.r.) vom DLR zeigten vollen Körpereinsatz und erklärten dem jungen Publikum verschiedene physikalische Phänomene anschaulich.

Ungewohnter Kinderlärm im vollbesetzten Audimax der TU Dort­mund: Als der Zwergplanet Pluto in der letzten Sitzreihe seine symbolische Umlaufbahn in unserem Sonnensystem erreichte und der Saturn einige Reihen tiefer seinen Ring verlor, kannte die Begeisterung der Kinder kein Halten mehr. Die Schülerinnen und Schüler machten kräftig mit, als das dreiköpfige Team des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) sie mit auf eine „Gedankenreise zum Mond“ nahm. Insgesamt mehr als 1.100 Kinder waren Anfang Oktober in Dortmunds größten Hörsaal gekommen, um mehr über die Erde, die Nachbarplaneten und unser Sonnensystem zu erfahren.

Aber auch die Lehrer, die ihre Schüler angemeldet hatten und zur TU Dort­mund begleiteten, waren vom DLR-Pro­gramm sehr angetan. Dass Sechstklässler vom Stadtgymnasium Dort­mund, das allein 60 Schülerinnen und Schüler bei der Show hatte, bereits wissen, in welcher Reihenfolge die Planeten die Sonne umkreisen, wunderte ihren Lehrer Gerhard Schweger nicht: „Es sind im wesentlichen Kinder und Jugendliche, die freiwillig einen MINT-Kurs besuchen, die sich also für die Bereiche Mathe­matik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik interessieren“, sagte er.

Eine Astronautin, ein Känguru und die Erde

Zwei Veranstaltungen waren notwendig, um die mehr als 1.100 Kinder im Audimax unterzubringen. Es erwartete sie eine unterhaltsame Show, bei der Clara Menzen in einem Astronautenanzug auf der Bühne stand und Jan Bechert und Richard Bräucker – alle vom DLR-Team – sich als Känguru und als Erde verkleidet hatten. Die drei erklärten Physikalische Phänomene wie die Schwerkraft, vermittelten eine Vorstellung von Entfernungen im All und bauten schließlich ein Modell unseres Sonnensystems auf. Dabei gaben sie Bälle unterschiedlicher Größe ins Publikum. Die Kinder setzten diese „Planeten“ auf Umlaufbahnen einer gedachten Sonne. Ganz außen reihte sich der Pluto ein, der, wie das Publikum erfahren musste, erst 2006 mangels Masse den offiziellen Status als Planet verloren hat.

„Eine gelungene Veranstaltung, wie der große Zuspruch zeigt“, erklärte Sylvia Rückheim von der Fakultät für Elektrotechnik und In­for­ma­ti­ons­tech­nik. Sie leitete das DLR_School_Lab an der TU Dort­mund und hat die Veranstaltung des Deutschen Zentrums für Luft und Raumfahrt bereits mehrfach an die TU Dort­mund geholt.

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