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Vortrag: Universitas gestalten – Die TU Dortmund im Kontext der europäischen Universitätsgeschichte

In ihrem Vortrag widmen sich Prof. Barbara Welzel, Professorin für Kunstgeschichte und Prorektorin Diversitätsmanagement an der TU Dortmund, und Prof. Wolfgang Sonne, Professor für Geschichte der Architektur an der TU Dortmund, der Rolle der TU Dortmund in der Hochschullandschaft. Diese Veranstaltung findet im Rahmen der Ringveranstaltung „Stadtgespräche“ statt, die sich in diesem Jahr dem Thema „Universitätsstädte" widmet.

Universitäten waren in den Städten des Ruhrgebiets in den 1960er Jahren etwas Neues. Zugleich sind diese Universitäten Teil einer alten europäischen Tradition, die als zivilisatorische Errungenschaft des Mittelalters die Kultur Europas prägte und in der Moderne zum weltweiten Erfolgsmodell wurde. Werte wie Freiheit, Wahrheit, Gemeinschaft, Bildung, Diversität und Internationalität prägen das Selbstverständnis der Institution Universität seit vielen Jahrhunderten. Die TU Dortmund schreibt an dieser Geschichte der universitas weiter.

Zu den Referierenden

Barbara Welzel ist seit 2001 Professorin für Kunstgeschichte an der TU Dortmund und seit 2011 ebendort Prorektorin Diversitätsmanagement. Sie studierte Kunstgeschichte, Philosophie und Musikwissenschaft in Bochum und Berlin. Sie lehrte u.a. an der Philipps-Universität Marburg, dem Juniata College in Huntingdon/Pennsylvania, der Friedrich-Schiller-Universität Jena und der Universität Basel. Sie moderiert und leitet zahlreiche kunsthistorische und stadtkulturelle Bildungsprojekte.

Wolfgang Sonne ist seit 2007 Professor für Geschichte der Architektur an der TU Dortmund sowie wissenschaftlicher Leiter des Baukunstarchivs NRW. Er studierte Kunstgeschichte und Archäologie in München, Paris und Berlin. Er lehrte u.a. an der ETH Zürich und der University of Strathclyde in Glasgow.

Zur Veranstaltung

Wissen ist der wichtigste Rohstoff der Gesellschaften unseres noch jungen Jahrhunderts und Universitäten sind einer der zentralen Orte, an denen es gefördert wird. Die Existenz einer – oder, wie in Dortmund, mehrerer – Hochschulen ist daher ein großer Standortvorteil für eine Stadt, wie man an der jüngeren Entwicklung des Ruhrgebiets unschwer erkennen kann. Seit Gründung der ersten Universitäten in Europa im Mittelalter gehen dabei Stadt und Universität – „town and gown“ – vielfältige und enge Beziehungen ein.

Was sind die spezifischen Qualitäten einer Universitätsstadt? Wie verhalten sich Stadt und Universität zueinander? Was braucht eine Universität von der Stadt – und wie kann und muss sich die Universität in der Stadt engagieren? Was können wir von klassischen, oft sehr kleinen Universitätsstädten und ihrer Entwicklung lernen? Und geht eine Wissenschaftsregion wie das Ruhrgebiet mit ihrer universitären Allianz ganz neue Wege in der urbanen Verankerung ihrer wissenschaftlichen Förderstätten?

Zum 50. Jubiläum der Technischen Universität Dortmund trägt die neue Staffel der „Stadtgespräche“ zur Identitätsfindung Dortmunds als Universitätsstadt und zur Frage der städtischen Identität ihrer hohen Schulen bei.

Details

Veranstaltungsstart: 11.10.2018 18:00

Veranstaltungsende: 11.10.2018 20:00

Veranstaltungsort: Museum für Kunst und Kulturgeschichte Dortmund, Hansastraße 3, 44137 Dortmund

Veranstaltungsart: Vortrag/Diskussion

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