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Vortrag: Vom Kreuzviertel über die Brückstraße in die Nordstadt – Urbane Interventionen der Fachhochschule Dortmund

In ihrem Vortrag widmen sich Prof. Wilhelm Schwick, Rektor der FH Dortmund, und Prof. Gerd Erdmann-Wittmaack, Prorektor für Hochschulmarketing und Regionale Einbindung an der FH Dortmund, unter anderem der Rolle der Fachhochschule Dortmund für die Stadt Dortmund. Diese Veranstaltung findet im Rahmen der Ringveranstaltung „Stadtgespräche“ statt, die sich in diesem Jahr dem Thema „Universitätsstädte" widmet.

Die Fachhochschule Dortmund arbeitet seit den 1890er Jahren für ihre Stadt. Sie begann als königliche Werkmeisterschule für Maschinenbauer, wurde 1971 zur Fachhochschule und entwickelte sich mit ihren heute 14.000 Studierenden in acht verschiedenen Fachbereichen zum zweiten großen Dortmunder Wissenschaftsstandort. Ihr geistiges Zentrum liegt immer noch in der Sonnenstraße, aber ihre Aktivitäten erstrecken sich über die traditionelle Lehre und Forschung hinaus in viele Bereiche der Stadt. Sie spielt eine wichtige Rolle in der Stadterneuerung und -entwicklung und trägt entscheidend zum positiven Bild Dortmunds in Deutschland und Europa bei. Wie gestaltet sich der Dialog mit der Stadt und der Region, wo erkennt die Fachhochschule urbane Erfordernisse und welche Aufgaben sieht sie für sich in der entstehenden Wissenschaftsstadt Dortmund?

Zu den Referenten

Wilhelm Schwick, gebürtiger Dortmunder, studierte Mathematik und Informatik an der Universität Dortmund, wo er promovierte und habilitierte. Nach seiner Tätigkeit als Systemanalytiker bei Veba-Glas Essen und als wissenschaftlicher Mitarbeiter wurde er Professor für Mathematik und Datenverarbeitung an der FH Dortmund. Von 2004 bis 2009 war er Prorektor für Lehre und Studium, seit 2009 ist er Rektor der FH Dortmund.

Gerd Erdmann-Wittmaack, ebenfalls gebürtiger Dortmunder, studierte Elektrotechnik und Design an der Fachhochschule Dortmund sowie Kunstgeschichte und Archäologie an der Ruhr-Universität Bochum. Seit 1993 lehrt er Design an der FH Dortmund; seit 2006 ist er Prorektor für Hochschulmarketing und Regionale Einbindung. Er arbeitet als bildender Künstler, Designer und Illustrator und hat eine Agentur und einen Verlag in Dortmund.

Zur Veranstaltung

Wissen ist der wichtigste Rohstoff der Gesellschaften unseres noch jungen Jahrhunderts und Universitäten sind einer der zentralen Orte, an denen es gefördert wird. Die Existenz einer – oder, wie in Dortmund, mehrerer – Hochschulen ist daher ein großer Standortvorteil für eine Stadt, wie man an der jüngeren Entwicklung des Ruhrgebiets unschwer erkennen kann. Seit Gründung der ersten Universitäten in Europa im Mittelalter gehen dabei Stadt und Universität – „town and gown“ – vielfältige und enge Beziehungen ein.

Was sind die spezifischen Qualitäten einer Universitätsstadt? Wie verhalten sich Stadt und Universität zueinander? Was braucht eine Universität von der Stadt – und wie kann und muss sich die Universität in der Stadt engagieren? Was können wir von klassischen, oft sehr kleinen Universitätsstädten und ihrer Entwicklung lernen? Und geht eine Wissenschaftsregion wie das Ruhrgebiet mit ihrer universitären Allianz ganz neue Wege in der urbanen Verankerung ihrer wissenschaftlichen Förderstätten?

Zum 50. Jubiläum der Technischen Universität Dortmund trägt die neue Staffel der „Stadtgespräche“ zur Identitätsfindung Dortmunds als Universitätsstadt und zur Frage der städtischen Identität ihrer hohen Schulen bei.

Details

Veranstaltungsstart: 27.09.2018 18:00

Veranstaltungsende: 27.09.2018 20:00

Veranstaltungsort: Museum für Kunst und Kulturgeschichte Dortmund, Hansastraße 3, 44137 Dortmund

Veranstaltungsart: Vortrag/Diskussion

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