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Vortrag: Stop Motion – eine neue Möglichkeit zur Einsicht in Schülervorstellungen zu Zahlen und elementaren Rechenoperationen?

Im Vortrag an der Fakultät für Mathematik der TU Dortmund, der im Rahmen des Mathematikdidaktischen Kolloquiums im Sommersemester 2018 stattfindet, widmet sich Dr. Roland Rink den Chancen der Stop Motion-Technik in der Arbeit mit rechenschwachen Kindern.

„Male ein Bild zu der Aufgabe 7+4. Und zwar so, dass ein Kind, das unsere Sprache nicht kennt, versteht, was das bedeutet.“

Untersuchungen haben gezeigt, dass leistungsschwächere Schülerinnen und Schüler zu vorgegebenen Zahlen und Termen weniger häufig Bildergeschichten und adäquate Mengenoperationen zeichnen können, als leistungsstärkere Kinder. Sie übertragen die Zahlen und Terme oftmals nur in ein anderes Symbolsystem ohne eine erkennbare Operationsvorstellung.

Erfahrungen aus einem Projekt mit rechenschwachen Schülerinnen und Schülern aus Braunschweiger Grundschulen deuten aber darauf hin, dass diese Kinder doch stärker in der Lage sind, Operationen in eine andere Darstellung zu übersetzen, wenn sie die Möglichkeit haben, mit bewegten Bildern zu arbeiten. Im Vortrag werden das Projekt und die Ergebnisse vorgestellt.

Referent: Dr. Roland Rink, Technische Universität Braunschweig

Details

Veranstaltungsstart: 19.07.2018 16:30

Veranstaltungsende: 19.07.2018 18:30

Veranstaltungsort: TU Dortmund, M433, Mathematikgebäude 4. Etage, Vogelpothsweg 87, 44221 Dortmund

Veranstaltungsart: Kolloquium

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