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Vortrag: Einheitswunsch und Spezialisierungszwang – Hochschulbau im Kaiserreich

In seinem Vortrag widmet sich Hans-Dieter Nägelke, Leiter des Architekturmuseums der Technischen Universität Berlin, der Architektur dem Bau von Universitäten im Kaiserreich. Diese Veranstaltung findet im Rahmen der Ringveranstaltung „Stadtgespräche“ statt, die sich in diesem Jahr dem Thema „Universitätsstädte" widmet.

In ihren Gebäuden verdichtet sich die Universität von der geistigen Gemeinschaft zum konkreten Ort: Das galt für die kleinen Kollegienhäuser im Herzen der Städte ebenso wie für die gegenwärtigen Campusanlagen an ihrem Rand. Dies betrifft insbesondere die Periode, in der sich Hochschulen auf den Weg zum wissenschaftlichen Großbetrieb machten und sich dafür neu erfinden mussten: die Blütezeit der deutschen Universität im Kaiserreich mit ihren repräsentativen Bauten im Kern der Universitätsstädte.

Zum Referenten

Der Kunsthistoriker Dr. Hans-Dieter Nägelke leitet das Architekturmuseum der Technischen Universität Berlin. In zahlreichen Publikationen und Ausstellungen beschäftigt er sich besonders mit der deutschen Architektur des Historismus und frühen 20. Jahrhunderts, darunter auch dem Hochschulbau.

Zur Veranstaltung

Wissen ist der wichtigste Rohstoff der Gesellschaften unseres noch jungen Jahrhunderts und Universitäten sind einer der zentralen Orte, an denen es gefördert wird. Die Existenz einer – oder, wie in Dortmund, mehrerer – Hochschulen ist daher ein großer Standortvorteil für eine Stadt, wie man an der jüngeren Entwicklung des Ruhrgebiets unschwer erkennen kann. Seit Gründung der ersten Universitäten in Europa im Mittelalter gehen dabei Stadt und Universität – „town and gown“ – vielfältige und enge Beziehungen ein.

Was sind die spezifischen Qualitäten einer Universitätsstadt? Wie verhalten sich Stadt und Universität zueinander? Was braucht eine Universität von der Stadt – und wie kann und muss sich die Universität in der Stadt engagieren? Was können wir von klassischen, oft sehr kleinen Universitätsstädten und ihrer Entwicklung lernen? Und geht eine Wissenschaftsregion wie das Ruhrgebiet mit ihrer universitären Allianz ganz neue Wege in der urbanen Verankerung ihrer wissenschaftlichen Förderstätten?

Zum 50. Jubiläum der Technischen Universität Dortmund trägt die neue Staffel der „Stadtgespräche“ zur Identitätsfindung Dortmunds als Universitätsstadt und zur Frage der städtischen Identität ihrer hohen Schulen bei.

Details

Veranstaltungsstart: 12.07.2018 18:00

Veranstaltungsende: 12.07.2018 20:00

Veranstaltungsort: Museum für Kunst und Kulturgeschichte Dortmund, Hansastraße 3, 44137 Dortmund

Veranstaltungsart: Vortrag/Diskussion

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