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IFS-Bildungsdialog diskutiert Potenziale und Herausforderungen der Lehrerbildung

Was muss eine Lehrkraft wissen? Welche Bedeutung kommt dem praktischen Teil der Lehrerausbildung zu? Wie kann der Seiteneinstieg gelingen? Und welche Konzepte sind für eine erfolgreiche Weiterbildung notwendig? Diese Fragen standen im Mittelpunkt des dritten IFS-Bildungsdialogs, der am Donnerstag, 27. September, am Institut für Schulentwicklungsforschung (IFS) der TU Dortmund stattfand.

Um die Aus- und Weiterbildung von Lehrerinnen und Lehrern ging es beim dritten IFS-Bildungsdialog „Lehrerbildung – Potenziale und Herausforderungen in den drei Phasen” an der TU Dortmund. Bei den drei Phasen handelt es sich um die wissenschaftliche Ausbildung an der Universität, die praktische Ausbildung während des Studienseminars sowie nachfolgende Fort- und Weiterbildungen. Angeregt durch Impulse von Expertinnen und Experten aus der Praxis diskutierten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer aktuelle Erkenntnisse.

Austausch zwischen Theorie und Praxis ist grundlegend

Insbesondere der Austausch der unterschiedlichen Akteure aus der Bildungsadministration, -praxis, -politik und -forschung wird durch den IFS-Bildungsdialog gefördert, betont Prof. Nele McElvany, geschäftsführende Direktorin des IFS: „Es ist an der Zeit, dass wir den Blick gezielt auf die Verschränkung von Theorie und Praxis richten. Die Forschung weiß schon viel zu dem Thema Lehrerbildung und auch in der Praxis liegen wichtige Erfahrungswerte vor. Aber nur im Dialog können tragfähige Konzepte für die Zukunft entworfen werden.“

Qualifizierung von Lehrkräften steht im Fokus

Angesichts des bestehenden Lehrermangels sind Fragen der Qualifizierung von Lehrkräften besonders aktuell. Schwerpunktthemen des IFS-Bildungsdialogs waren die praktische Ausbildung angehender Lehrerinnen und Lehrer sowie Weiterbildungen und Seiteneinstieg. In einer abschließenden Podiumsdiskussion warfen Prof. Stephan Hußmann, Direktor des Dortmunder Kompetenzzentrums für Lehrerbildung und Lehr-/Lernforschung (DoKoLL), Dr. Fridtjof Filmer von der Kultusministerkonferenz und Schulleiter Jürgen Wesche zudem einen Blick in die Zukunft der Lehrerbildung.

IFS der TU Dortmund betreibt hervorragende Forschung

Begrüßt wurden die nationalen Expertinnen und Experten aus Wissenschaft und Praxis von der geschäftsführenden IFS-Direktorin Prof. Nele McElvany, Prof. Insa Melle, Prorektorin Studium der TU Dortmund, und Prof. Sabine Hornberg, Prodekanin der Fakultät Erziehungswissenschaft, Psychologie und Soziologie. Das IFS ist eine interdisziplinäre Forschungseinrichtung an der Schnittstelle zwischen Wissenschaft, schulischer Praxis und Politik. Mit seiner Arbeit unterstützt das IFS die Forschung zu den Themen „Bildung, Schule und Inklusion“, die einen von vier Profilbereichen der TU Dortmund bilden. Eine Expertenkommission, die kürzlich den Masterplan Wissenschaft Dortmund begutachtet hat, stellte die Schulforschung ebenfalls als eines von fünf Kompetenzfeldern heraus, in denen Dortmund hervorragende Wissenschaft betreibt.

Weiterführende Informationen

Ansprechpartner für Rückfragen:

Dr. Michael Männel
Institut für Schulentwicklungsforschung
Telefon: (0231) 755 – 8252



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