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SciCAR-Konferenz an der TU Dortmund bringt Wissenschaft und Datenjournalismus zusammen

Ob Feinstaub oder Fake News-Erkennung, Migration, Mietpreisspiegel oder Mikrozensus: Die Fähigkeit, riesige Datenmengen zu analysieren und die Erkenntnisse verständlich aufzubereiten, ist im Journalismus gefragter denn je. Insbesondere die Wissenschaft bietet Datenjournalistinnen und -journalisten zahlreiche Ansatzpunkte für gute und relevante Geschichten: Doch wie wertet man die wissenschaftlichen Ergebnisse tausender Versuchsreihen aus? Wie lassen sich Analyseergebnisse so darstellen, dass sie auch für das Publikum interessant sind? Welche Methoden der Wissenschaft können Journalistinnen und Journalisten sinnvoll einsetzen? Antworten auf solche Fragen liefert die Konferenz SciCAR („Where Science meets Computer Assisted Reporting“), die vom 24. bis zum 26. September an der TU Dortmund stattfindet.

Logo der SciCAR-Konferenz: weiße und schwarze Schrift auf einem grünen Hintergrund mit Zahlen

SciCAR ist eine Konferenz, die die Kooperation zwischen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern sowie Fachleuten aus dem Wissenschafts- und Datenjournalismus fördert. Mit der jährlichen Veranstaltung an der TU Dortmund geht SciCAR der Frage nach, wie durch den Einsatz von wissenschaftlichen Methoden und neuen Zugängen zu verlässlichen Daten relevante Beiträge entstehen können.

Erfahrene Datenjournalistinnen und -journalisten aus dem In- und Ausland bieten Workshops an, Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler stellen journalistisch interessante Datenquellen und Methoden vor. So präsentiert beispielsweise Georg Thiel, Präsident des Statistischen Bundesamts, die Arbeit seiner Behörde als einem der größten „Datenhalter“ Deutschlands. Im Gegenzug berichten Journalistinnen und Journalisten von der Süddeutschen Zeitung oder Spiegel Online, wie die Analyse und Aufbereitung von Daten in den Redaktionsalltag passen. Auch weltweit recherchierte datenjournalistische Best-Practice-Beispiele werden bei der Konferenz vorgestellt, damit die Teilnehmerinnen und Teilnehmer von den besten Geschichten lernen können.

Methodisch sauberer Umgang mit Daten

„SciCAR will einen Datenjournalismus fördern, der sich nicht in der Visualisierung von Daten erschöpft. Stattdessen möchte die Konferenz die Potenziale erkunden, die eine methodisch saubere, belastbare und transparente journalistische Wahrheitsfindung im Umgang mit Daten ermöglichen. SciCAR will so einen Beitrag zur Weiterentwicklung eines evidenzbasierten Journalismus in der Demokratie leisten“, so Prof. Holger Wormer vom Institut für Journalistik, der die Konferenz an der TU Dortmund organisiert.

Neben der TU Dortmund zählen das Science Media Center Germany und „wpk Die Wissenschaftsjournalisten – Wissenschaftspressekonferenz e.V.“ zu den Mitveranstaltern der SciCAR. Die Konferenz wird von der VolkswagenStiftung, der Stiftung VorOrtNRW der LfM sowie der Stadt Dortmund gefördert.



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