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TU-Student Marc Leske vertritt Deutschland bei der Hochschul-Weltmeisterschaft im Rudern

Marc Leske arbeitet parallel an zwei Karrieren: Er studiert an der TU Dortmund Maschinenbau im Bachelor und betreibt gleichzeitig Rudern als Leistungssport. Nun treffen seine Uni- und seine Sportwelt aufeinander. Er tritt im Zweier bei der Hochschul-Weltmeisterschaft im Rudern in Shanghai an – gemeinsam mit seinem Team-Kollegen Jakob Gebel, der an der Universität Duisburg-Essen ebenfalls Maschinenbau studiert.

Ein ganz normaler Wochentag startet für Marc Leske gegen 7.30 Uhr mit der ersten Ruder-Trainingseinheit auf dem Dortmund-Ems-Kanal. Anschließend gibt es im Bundesstützpunkt Dortmund Frühstück, bevor es in die Lehrveranstaltungen an der TU Dortmund geht. Ab 14 Uhr steht ein zweites Training auf dem Programm. Anstatt dann die Füße hochzulegen, lernt der 22-Jährige für die anstehenden Klausuren oder schreibt an seinen Hausarbeiten. „Man muss schon sehr diszipliniert sein, um Studium und Leistungssport unter einen Hut zu bekommen. Dafür muss man schon ein besonderer Typ Mensch sein, sonst könnte man das gar nicht schaffen“, sagt Marc Leske, der bereits seit neun Jahren rudert.


Erfolgreich im Bundeskader

Eigentlich war das Segeln seine große Leidenschaft. Es stellte sich aber schon früh heraus, dass der Maschinenbau-Student mit 1,99 m zu groß ist, um im Leistungsbereich zu segeln. „Auf dem Elfrather See, auf dem ich gesegelt bin, habe ich dann die Boote des Crefelder Ruder-Clubs gesehen. Die Ruderer waren alle groß und dann habe ich mich beim Verein einfach mal vorgestellt“, so Leske. Seit fünf Jahren ist er Mitglied im Bundeskader und konnte schon einige Erfolge „errudern“: 2013 und 2014 wurde er Juniorenweltmeister, 2015 und 2016 holte er bei der U23-Weltmeisterschaft die Bronze-Medaille. Seinen letzten Wettkampf hatte Marc Leske vor ein paar Tagen bei der U23-WM in Polen. „Da gab es leider nur einen vierten Platz. So ist das im Leistungssport. Man kann nicht immer gewinnen.“

Der nächste Wettkampf führt ihn und seinen Mit-Ruderer Jakob Gebel nach Shanghai. Die Studenten kennen sich aus dem Bundeskader und sind gespannt, was sie bei der WM in Asien erwartet. Leske schätzt, dass das dortige Klima und die unbekannten Boote, die den Athletinnen und Athleten zur Verfügung gestellt werden, zu Herausforderungen werden könnten. Zudem könne man die Konkurrenz noch nicht einschätzen, weil die Teilnehmerlisten noch nicht veröffentlicht sind. Der TU-Student freut sich insbesondere auf das Zusammenleben und die Aktivitäten mit den anderen Sportlerinnen und Sportlern aus der ganzen Welt. Sein Flieger nach Shanghai startet nachmittags am 7. August. Am Vormittag muss Marc Leske noch eine Klausur schreiben.

 

TU Dortmund – Partnerhochschule des Spitzensports

Eine gute Ausbildung ist die Voraussetzung, um auch das Leben nach der Sportkarriere erfolgreich gestalten zu können. Die Vereinbarkeit von Studium und Spitzensport im Rahmen einer dualen Karriereplanung ist jedoch aufgrund der Rahmenbedingungen und der zeitlichen Anforderungen nicht immer gegeben. Die TU Dortmund ist bestrebt, im Rahmen der Kooperationsvereinbarung „Partnerhochschule des Spitzensports“ eine duale Karriere zu fördern und zu ermöglichen.



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