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TU Dortmund eröffnet Freiluft-Fitness-Insel: TUrnpunkt für die Bewegung zwischen Veranstaltungen

26-mal hievt Hiral Harnal in 50 Sekunden das Kinn über die Reckstange, 13-mal Ajumi Heinz. Mit 49-mal schafft Daniele Nurra in der knappen Minute den Rekord beim Beinheben, bei den Frauen ist es erneut Ajumi Heinz, die mit 42 Wiederholungen ganz vorn ist. Das alles geschieht an der neuen Outdoor-Fitness-Station der TU Dortmund. Anlass ist eine 50-Sekunden-Challenge. Mit diesem Wettbewerb eröffnen die Sportler gemeinsam mit Studierenden und Vertreten der Universität den TUrnpunkt auf dem Campus Nord. Diese Freiluft-Fitness-Insel wurde am Mittwoch, 18. Juli, der Hochschulöffentlichkeit übergeben.

„Ziel des TUrnpunkts ist, dass vor allem Studierende sich auch zwischen den Veranstaltungen an der Universität bewegen“, sagt Prof. Insa Melle, Prorektorin Studium der TU Dortmund, „und sich das Sporttreiben ein Leben lang erhalten.“ Mit der Station senden die TU Dortmund und der Hochschulsport ein Signal nach außen, dass Bewegung und Gesundheit wichtige Themen sind. „Eine solche Station ist in dem Umfang einzigartig in Dortmund“, sagt Christoph Edeler, Leiter des Hochschulsports der TU Dortmund. Wurde der TUrnpunkt mit einem Wettbewerb eröffnet, so wurde der Name der Fitness-Oase auch in einem Wettbewerb gefunden. Eine Jury sammelte Ideen von Studierenden und entschied sich dann für den TUrnpunkt. „Da steckt viel drin“, so Edeler, „ turnen, Treffpunkt, der ‚turn‘ und natürlich die TU.“
 
Ein gelungenes Beispiel für eine gute Zusammenarbeit in der Universität“, nennt Prof. Melle den TUrnpunkt, „dazu noch zügig verwirklicht – von der ersten Idee bis zur Fertigstellung.“ Schließlich haben zur Verwirklichung der Trimm-Oase der AStA, der Hochschulsport und das Bau- und Facilitymanagement eng zusammengearbeitet und auch die Finanzierung gemeinsam gestemmt.


TUrnpunkt für alle

„Unsere Grundidee ist, dass jeder Studierende, jede Mitarbeiterin und jeder Mitarbeiter – außer bei den Kurszeiten des Hochschulsports – diese Fitness-Outdoor-Station kostenlos nutzen kann“, beschreibt Christoph Edeler das Konzept des TUrnpunkts. Die Station ist so angelegt, dass Übungen für Menschen in allen Trainingszuständen möglich sind. Dabei wird vor allem mit dem eigenen Körpergewicht trainiert. „Das ist effektiv“, so Edeler. Die Gefahr, sich zu verletzen, sei gering, weil die eigene Kraft der limitierende Faktor bei den Übungen sei. „Jeder trainiert nach seinen Fähigkeiten“, so Edeler.
 
Der TUrnpunkt bietet auch Personen mit körperlichen Beeinträchtigungen die Möglichkeit zum Training. „Es können auch Menschen im Rollstuhl oder mit Sehbeeinträchtigungen dort aktiv werden“, sagt Michael Brockmeier vom Bau- und Facilitymanagement.
 



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