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Schülerinnen und Schüler lernen bei do-camp-ing MINT-Fächer an der TU Dortmund kennen

Auf dem Gelände der TU Dortmund campen und dabei die Universität kennenlernen: das ist mit do-camp-ing möglich, das in diesem Jahr zum 17. Mal stattfindet. Bewerbungen sind noch bis zum 5. Juni möglich.

Die TU Dortmund lädt Schülerinnen und Schüler ein, vom 15. bis 20. Juli in mehreren Projekten die Fachgebiete Maschinenbau, Elektrotechnik und Informatik kennenzulernen – also sogenannte MINT-Studienfächer. Die Schülerinnen und Schüler arbeiten an spannenden, herausfordernden Projekten aus den Ingenieurwissenschaften. Dabei gewinnen sie Einblicke in die Inhalte der Studiengänge sowie in Berufsfelder und lernen gleichzeitig das Studierendenleben kennen. Gemeinsam mit den anderen Teammitgliedern lösen sie eine technische Aufgabe und präsentieren am Ende der Woche ihre Ergebnisse vor allen Camp-Teilnehmerinnen und -Teilnehmern, einer Jury sowie ihren Eltern. Außerdem wird die Projektwoche von einem abwechslungsreichen Rahmenprogramm begleitet.


Das Programm für do-camp-ing 2018

Was erwartet die Schülerinnen und Schüler in diesem Jahr? Es gibt sechs Projekte aus den Bereichen Elektrotechnik, Informatik und Maschinenbau. Erstmalig wird in diesem Jahr ein Projekt angeboten, das sich mit 3D-Druck beschäftigt. Es kommt aus der Fakultät Maschinenbau, dort vom Institut für Umformtechnik und Leichtbau, und hat den Titel: „Druck Dir was – Produktentwicklung neu gedacht“. Schülerinnen und Schüler haben die Möglichkeit, ein Produkt nach ihren Vorstellungen zu entwickeln, beispielsweise eine Handyhülle. Anschließend lernen sie, das Produkt mit Hilfe eines CAD-Programms (computer aided design) auf dem PC zu entwerfen. Dann wird es im 3D-Drucker hergestellt. „Die Schülerinnen und Schüler können ihrer Kreativität freien Lauf lassen und sich tolle Alltagsprodukte überlegen“, sagt do-camp-ing-Projektleiterin Seuk-Young Jang von der TU Dortmund.

In den weiteren Projekten erhalten die Schülerinnen und Schüler Antworten auf Fragen: Wie kommen Videobilder in den Computer und was hat das mit selbstfahrenden Autos zu tun oder welche Herausforderungen muss ein Roboter beim Treppensteigen meistern? Darüber hinaus können die Teilnehmenden Katapulte bauen, im Reinraum arbeiten und Bauteile löten.


Zahlreiche Camperinnen und Camper aus der ganzen Welt

In 16 Jahren do-camp-ing zählte die TU Dortmund insgesamt rund 800 Interessierte, davon etwa 270 junge Frauen. Die weiteste Anreise hatte eine Teilnehmerin aus Guatemala, gefolgt von einem Teilnehmer aus den USA. Schülerinnen und Schüler kamen aber auch aus England, Frankreich, Griechenland, Irland, Portugal, Russland, Spanien, der Schweiz und Ungarn. Jeder achte Camper war übrigens so angetan von seinem Schnupperkurs an der TU Dortmund, dass sie oder er sich anschließend hier zum Studium einschrieb.


Unterstützung durch das Unternehmen WILO SE

Bereits seit 2008 unterstützt das Dortmunder Unternehmen WILO SE do-camp-ing. „do-camp-ing ist ein bewährtes Projekt zur Studienorientierung. Viele zukünftige Fachkräfte können hier frühzeitig herausfinden, welches Studium zu ihren Interessen und Begabungen passt. Das wollen wir weiter unterstützen“, sagt Heidemarie Schöpke, die Wilo aus das Projekt betreut. „Wer sich für Technik und Informatik begeistert, soll sich in jedem Fall bewerben“, so do-camp-ing-Projektleiterin Seuk-Young Jang. Die Teilnahmegebühr beträgt für die gesamte Woche 100 Euro, Bewerbungen online über den do-camp-ing-Link.



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