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50 Jahre – 50 Köpfe: Drei Fragen an Ulrich Oldani zur Hausverwaltung

Den kürzesten Weg zur Arbeit an der TU Dortmund hat Ulrich Oldani (62): Der Teamleiter der Hausverwaltung lebt in einer Dienstwohnung auf dem Campus Süd.

Herr Oldani, Sie wohnen auf dem Campus und sind jederzeit erreichbar. Haben Sie eigentlich irgendwann einmal Feierabend?

Natürlich habe ich auch Feierabend, wenn ich auch keinen geregelten Arbeitstag von halb acht in der Früh bis 16 Uhr kenne. Als ich hier 1984 eingestellt wurde, signalisierte man mir, dass ich diese Dienstwohnung beziehen sollte, um immer vor Ort und ansprechbar zu sein. Das bin ich und werde häufig auch von Anwohnern rund um das Uni-Gelände angesprochen. Aber ich verwalte die mehr als 300.000 Quadratmeter Büro- und Freiflächen der TU Dortmund nicht allein, sondern  leite ein Team von rund 20 Hausmeistern, Hausmeistergehilfen und Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in der Hausverwaltung.

Wie hat sich in den nun 34 Jahren Ihre Arbeit verändert?

Es gibt zwei wesentliche Veränderungen: Zum einen ist die Universität in den vergangenen Jahren unglaublich gewachsen. Zum anderen sind einige Gebäude in die Jahre gekommen, es gibt Verschleiß und Renovierungsbedarf. Langeweile kommt da nicht auf, wenn es um die vielfältigen Aufgaben wie Reinigung, Überwachung, Ausschreibungen von Tätigkeiten, Vorbereitung von Veranstaltungen bis hin zu Themen wie Diebstahl-Verhinderung oder Betreuung von Fundsachen geht.

Was schätzen Sie besonders an Ihrer Arbeit?

Es herrscht eine große Kollegialität, meine Aufgaben sind vielfältig und spannend. Neben dem Arbeitsalltag, wenn etwa ein Schlüssel verloren geht und Schließanlagen erneuert werden müssen, habe ich schon erlebt, dass Polit-Prominenz wie Johannes Rau oder unsere Fußball-Nationalmannschaft an der Universität zu Gast ist. Mein kurzer Weg zur Arbeit ist, wenngleich ich eine normale Miete zahlen muss, auch ein Vorteil. Den genießt übrigens auch mein Sohn: Er studiert Raumplanung und hat wohl den kürzesten Weg aller Studierenden zum Hörsaal.


Zur Person:

Ulrich Oldani absolvierte eine Betriebsschlosser-Ausbildung bei Opel in Bochum, schulte später in Richtung Verwaltungsangestellter um. Dass er schließlich bei der TU Dortmund seine Profession fand, hat er „nie bereut“, auch wenn der Wechsel nach Dortmund ein Umschwören vom „blauen“ VfL Bochum zur schwarz-gelben Borussia bedeutete.


Alle bisherigen Interviews der Reihe "50 Jahre – 50 Köpfe" finden Sie auf der Jubiläums-Webseite:



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