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Technische Universität Dortmund bietet Workshop „Talentscouting inklusiv“ an

NRW will mit seinen Talentscouts auch beeinträchtigten Schülerinnen und Schülern den Weg ins Studium ebnen, für die trotz guter Leistungen der Weg an die Universität, die Fachhochschule oder in die Ausbildung nicht selbstverständlich ist. Am Mittwoch, 14. März, boten die Scouts der TU Dortmund im NRW-Zentrum für Talentförderung in Gelsenkirchen zusammen mit dem DoBuS – dem Bereich Behinderung und Studium im Zentrum für HochschulBildung der TU Dortmund – einen Workshop „Talentscouting inklusiv“ an. Er wandte sich an zertifizierte Talentscouts und gab Raum für Austausch und Reflektion zu den Erfahrungen der Begleitung von studieninteressierten Schülerinnen und Schülern mit Behinderung.

Andrea Hellbusch von DoBuS und Barbara Bernhard von den Talentscouts der TU Dortmund tauschten sich mit Scouts aus ganz NRW bei dem Workshop aus. Sie gaben ihren Kolleginnen und Kollegen einen Überblick zu Herausforderungen, Hilfen und rechtlichen Bestimmungen eines Studiums mit Behinderung. Zwei Studierende berichteten vor Ort über persönliche Erfahrungen aus ihrem Studienalltag mit einer Behinderung: Luisa Wessel, Studierende der FH Dortmund, die selbst im Übergang von der Schule zur Hochschule durch das Talentscouting der TU Dortmund begleitet worden war sowie Heiko Burak, der an der TU Dortmund studiert und als studentische Hilfskraft für das DoBuS arbeitet.

 
NRW-Talentscouting

Nahezu 200 Schulen aus Nordrhein-Westfalen beteiligen sich bereits am NRW-Talentscouting. Das Programm bietet leistungsstarken Schülerinnen und Schülern mit und ohne Behinderung oder chronischer Krankheit insbesondere aus weniger privilegierten Familien eine individuelle Begleitung auf dem Weg in Ausbildung und Studium. Neben der Begleitung an Regelschulen durch die Talentscouts aller Hochschulen bietet die TU Dortmund seit 2015 auch an drei umliegenden Förderschulen mit Sekundarstufe individuelle Beratung und Unterstützung für Schülerinnen und Schüler mit Seh-, Hör- und motorischer Beeinträchtigung an.

Das nordrhein-westfälische Ministerium für Kultur und Wissenschaft (MKW) stellt für das Talentscouting bis 2020 rund 14,4 Millionen Euro zur Verfügung. Im Herbst 2016 wurde das Talentscouting auf 17 Universitäten und Hochschulen in ganz NRW ausgeweitet. Diese wurden von einer Jury im Rahmen eines landesweiten Ausschreibungsverfahrens ausgewählt.



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