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RESOLV-Team von RUB und TU Dortmund strebt gemeinsam Förderung als Exzellenz-Cluster an

Eine stolze Bilanz zog das RESOLV-Team von der TU Dortmund und der Ruhr-Universität Bochum (RUB) beim Neujahrsempfang am Montag, 19. Februar, an der TU Dortmund: Mehr als 700 Veröffentlichungen haben die Lösungsmittel-Forscherinnen und -Forscher bereits erstellt, davon 155 in sogenannten High Impact Journals. Am Mittwoch, 21. Februar, reicht das Exzellenz-Cluster den Antrag für eine neue Förderung durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) ein.

RESOLV hofft auf weitere sieben Jahre Förderung durch die DFG. Antragsteller sind die RUB und die TU Dortmund. Die Vielzahl der Veröffentlichungen zeigt die Forschungsstärke des Verbundes: Von insgesamt 700 Publikationen seit 2012 waren an etwa 120 mehrere universitätsübergreifende Gruppen beteiligt. Das Team hat in dieser Zeit mehr als 90 Auszeichnungen erhalten, darunter zwölf Grants des Europäischen Forschungsrats.

 
Gemeinsam wissenschaftliche Herausforderungen meistern

„Die Reise in das neue interdisziplinäre Forschungsgebiet Solvation Science ist an der RUB gestartet“, erinnerte Prof. Martina Havenith, Sprecherin von RESOLV, auf dem Neujahrsempfang. „Von Beginn an haben wir mit unseren Kolleginnen und Kollegen von der TU Dortmund zusammengearbeitet. Gemeinsam stellen wir uns neuen wissenschaftlichen Herausforderungen.“

Bei der Veranstaltung in Dortmund beleuchtete Havenith die weitere Vision des neuen RESOLV-Antrags. „Wir schlagen eine Brücke von mikroskopischen Solvatationskonzepten hin zu  makroskopischen Eigenschaften. Dies ist die Voraussetzung, um Schlüsseltechnologien von der grünen Chemie bis zu bio-basierten künstlichen Systemen für die chemische Energiekonversion zu verbessern“, so Havenith.

Starker Partner im Exzellenz-Cluster

Die TU Dortmund ist bereits jetzt ein starker Partner im Exzellenz-Cluster. Im Erfolgsfall wird der Schwerpunkt Solvation Science in der nächsten Runde durch weitere Professuren an den Fakultäten für Physik, Chemie und Chemische Biologie sowie für Bio- und Chemieingenieurwesen ausgebaut werden.

„Mit den zusätzlichen Professuren schärfen wir das Profil der Fakultäten in Bezug zu RESOLV. So ergänzen RUB und TU Dortmund ihre Kompetenzen als gleichberechtigte Partner optimal und tragen auch strukturell zur Weiterentwicklung des Clusters bei“, erläuterte die Rektorin der TU Dortmund, Prof. Ursula Gather. Sie wünschte allen Beteiligten „viel Erfolg für die neue Antragsrunde.“

Diesen Wünschen schloss sich RUB-Rektor Prof. Axel Schölmerich an und ergänzte: „Die erfolgreiche Arbeit von RESOLV hat die RUB in mehrfacher Hinsicht geprägt. Neben der Etablierung des Forschungsgebietes konnten auch Best-Practice-Modelle für die Nachwuchsförderung und die Gewinnung von herausragenden Forscherpersönlichkeiten aufgebaut werden, die nun mit der TU Dortmund partnerschaftlich weiterentwickelt werden.“

Seit September 2017 arbeitet das RESOLV-Team den Vollantrag für das Exzellenz-Cluster aus, das ein international besetztes Gremium im Juni 2018 begutachten wird. Im September wird eine Kommission, in der das Expertengremium und die Wissenschaftsministerinnen und -minister des Bundes und der Länder sitzen, entscheiden, welche Cluster künftig gefördert werden. Von den 88 Kandidaten werden letztendlich 45 bis 50 Exzellenz-Cluster bewilligt, die insgesamt rund 385 Millionen Euro pro Jahr erhalten. Förderbeginn ist der 1. Januar 2019.

 

Ruhr Explores Solvation – RESOLV

Im Cluster RESOLV – kurz für „Ruhr explores solvation“ – erforschen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler die Rolle von Lösungsmitteln. Für RESOLV arbeiten Expertinnen und Experten der RUB und der TU Dortmund gemeinsam mit Partnerinnen und Partnern der Universität Duisburg-Essen (UDE), der Max-Planck-Institute für Eisenforschung (Düsseldorf), Chemische Energiekonversion (Mülheim an der Ruhr) und Kohlenforschung (Mülheim an der Ruhr) sowie vom Fraunhofer-Institut Umsicht in Oberhausen. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft bewilligte RESOLV im Juni 2012 im Rahmen der Exzellenzinitiative 28 Millionen Euro für fünf Jahre. Die RUB ist Sprecherhochschule.


Bildhinweis: Prof. Elmar Weiler, Koordinator Transfer RESOLV an der Ruhr Universität Bochum (RUB), Prof. Gabriele Sadowski, Prorektorin Forschung der TU Dortmund, Prof. Rainer Blatt, Direktor am Institut für Quantenoptik und Quanteninformation, Prof. Ulf Eysel, Ex-Prorektor Forschung und Struktur der RUB und Vorstand der Gesellschaft der Freunde der RUB, Prof. Martina Havenith, Sprecherin von RESOLV, Prof. Axel Schölmerich, Rektor der RUB, Prof. Ursula Gather, Rektorin der TU Dortmund, und Prof. Winfried Schulze, Direktor Mercur (v.l.).



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